Google will Entwickler von Add-Ons für den Browser Chrome zur Kasse bitten. Eine Registrierungs-Gebühr von fünf Dollar soll die Sicherheit erhöhen. Dadurch sollen Betrüger und Entwickler von Add-Ons mit Viren und anderen Schädlingen abgeschreckt werden, erklärt Produktmanager Gregor Hochmuth in einem Blogeintrag.
Add-Ons sind kleine Erweiterungen, die einen Browser mit Zusatzfunktionen ausstatten oder seine Nutzeroberfläche ändern. Bekannt für diese Erweiterungen ist vor allem der Browser Firefox. Google stellt seit diesem Jahr Add-Ons in der "Chrome Extension Gallery" zur Verfügung. Add-Ons gibt es auch für andere Browser - sie stehen Nutzern kostenlos zur Verfügung.
Keine Gebühr für bestehende Entwickler
Die Gebühr muss von Entwicklern künftig über den Bezahldienst "Google Checkout" bezahlt werden. Der Dienst ist mit einer Kreditkarte verknüpft. Dadurch erwartet sich Google ein wenig mehr über die Entwickler zu erfahren und so Betrüger leichter identifizieren bzw. abschrecken zu können. Zusätzlich stellt die Gebühr eine Hürde für Hacker dar, die immer wieder neue Konten eröffnen, um nicht erwischt zu werden. Entwickler, die bereits seit längerem angemeldet sind, müssen die Gebühr nicht bezahlen.
Vergangene Woche hat Google außerdem einen Online-Shop für Web-Anwendungen für Entwickler geöffnet. Die Web Apps sollen Nutzern des geplanten Betriebssystems Chrome OS zur Verfügung stehen. Entwickler können für ihre Apps Geld verlangen - ein Prinzip, das an die erfolgreichen App Stores für Smartphone-Systeme erinnert.
(sg)

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