Ende Juli war die Aufregung groß, als Google+ als Konkurrenz zu Facebook vorgestellt wurde. Inzwischen dürfte sich aber der Kater nach der Party einstellen. Das australische Unternehmen 89n hat eine Statistik vorgestellt, laut der die Nutzung von Google+ um 41 Prozent zurückgegangen sein soll. Gemessen wurde die Anzahl der öffentlichen Einträge pro Nutzer. Sie lag zwischen Juli und August noch bei 0,68 und ist von August bis September auf 0,40 gesunken.
Der Chef schweigt
In die Riege der inaktiven Nutzer reiht sich auch Google-CEO Larry Page. Sein letzter öffentlicher Eintrag ist vom 15. August 2011, wie NetworkWorld fast schon besorgt berichtet. Eine Erklärung für das Sinken der öffentlichen Einträge wäre, dass Nutzer inzwischen mehr mit ihren Freundeskreisen kommunizieren als mit jedem, der gerade zuhören will. Das wäre auch im Sinne des Erfinders. Die andere ist, dass Google+ nach einem ersten euphorischen Beginn sich langsam dem nähert, wo bisherige Projekte des Webkonzerns, wie etwa Wave und Buzz, gelandet sind: der Irrelevanz.
(db)
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