Mit einer Klage gegen die US-Aufsichtsbehörde FTC will eine Konsumentenschutzorganisation die vom Internetkonzern Google angekündigten Änderungen seiner Nutzungsbedingungen und Datenschutzvereinbarungen verhindern. Durch die geänderten Erklärungen lässt sich Google das Recht einräumen, die von den verschiedenen Diensten des Konzerns gesammelten Daten eines Nutzers zu einem umfassenden Profil zusammenzustellen.
Nach Ansicht der Organisation Electronic Privacy Information Center (EPIC) verstößt Google damit gegen eine im vergangenen Jahr mit der FTC getroffene Vereinbarung. Mit der am Mittwoch eingereichten Klage will EPIC die FTC dazu zwingen, die vereinbarten Regeln durchzusetzen.
Auch Europa will Umstellung verzögern
Außerdem will EPIC, dass das Gericht die Einführung der neuen Nutzungsbedingungen verhindert. Auch europäische Aufsichtsbehörden forderten von Google bereits, die Umstellung zu verschieben.
Google ändert mit 1. März seinen Umgang mit Nutzerdaten. Dazu werden Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen angepasst. Der Internet-Riese will künftig in allen seinen Diensten wie Gmail, Google Kalender, Docs oder der Websuche, Informationen über einen einzelnen Nutzer sammeln und auswerten. Bisher passierte das in jedem Dienst gesondert.
(Ag. / Red. )
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