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USA: Klage gegen Googles neue Datenschutz-Regeln

09.02.2012 | 08:25 |   (DiePresse.com)

Konsumentenschützer sehen in den neuen Nutzungsbedingungen und Datenschutzvereinbarungen einen Verstoß gegen eine mit der US-Aufsichtsbehörde getroffene Vereinbarung.

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Mit einer Klage gegen die US-Aufsichtsbehörde FTC will eine Konsumentenschutzorganisation die vom Internetkonzern Google angekündigten Änderungen seiner Nutzungsbedingungen und Datenschutzvereinbarungen verhindern. Durch die geänderten Erklärungen lässt sich Google das Recht einräumen, die von den verschiedenen Diensten des Konzerns gesammelten Daten eines Nutzers zu einem umfassenden Profil zusammenzustellen.

Nach Ansicht der Organisation Electronic Privacy Information Center (EPIC) verstößt Google damit gegen eine im vergangenen Jahr mit der FTC getroffene Vereinbarung. Mit der am Mittwoch eingereichten Klage will EPIC die FTC dazu zwingen, die vereinbarten Regeln durchzusetzen.

Auch Europa will Umstellung verzögern

Außerdem will EPIC, dass das Gericht die Einführung der neuen Nutzungsbedingungen verhindert. Auch europäische Aufsichtsbehörden forderten von Google bereits, die Umstellung zu verschieben.

Google ändert mit 1. März seinen Umgang mit Nutzerdaten. Dazu werden Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen angepasst. Der Internet-Riese will künftig in allen seinen Diensten wie Gmail, Google Kalender, Docs oder der Websuche, Informationen über einen einzelnen Nutzer sammeln und auswerten. Bisher passierte das in jedem Dienst gesondert.

 

(Ag. / Red. )

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4 Kommentare
Gast: C Walther
10.02.2012 02:39
0 0

Bitte

Diese Änderung ist so wichtig für uns alle. Bitte last nicht einfach zu, dass paar Leute alles kippen und verbieten.

cmoss
09.02.2012 09:08
0 0

Außerdem

ist niemand verpflichtet, Google zu verwenden. Es gibt jede Menge andere Suchmaschinen.

Antworten Gast: daherbert
09.02.2012 21:34
1 0

Re: Außerdem

na klar könnte man auf google verzichten,
aber dann musst du ausser auf die suchmaschine auch auf dein android-smartphone, -tablet, deinen firefox oder chrome-browser, auf youtube, auf google maps, google+, gmail, picasa,..... verzichten.

und trotzdem würde google noch immer über iwelche eingebetteten elemente auf webseiten die du besuchst, daten über dich sammeln.

Es ist höchste zeit sich gegen diese datenkrake zu wehren

Gast: qwe rtz
09.02.2012 08:40
0 0

"Wenn ein Dienst kostenlos ist..

..dann ist man nicht der Kunde, sondern man ist das Produkt welches verkauft wird."