Google-Chef: "Eine Firma, die viel Liebe verdient"

Larry Page äußert sich in einem Brief über sein erstes Jahr als CEO. Darin gibt er auch bekannt, dass Google+ schon mehr als 100 Millionen Nutzer hat. Das Netzwerk soll alle Angebote des Webkonzerns vereinen.

Larry Page, Google
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Larry Page, Google
(c) AP (Paul Sakuma)

Ein Jahr ist Larry Page nun CEO des Unternehmens, das er gemeinsam mit Sergey Brin gegründet hat. Grund genug für den Google-Chef, einen längeren Brief zu veröffentlichen, in dem er das vergangene Jahr Revue passieren lässt. Darin schreibt er, dass er immer wollte, dass Google "eine Firma wird, die viel Liebe verdient". Er und seine Mitarbeiter seien sich Verantwortung bewusst, die man habe, wenn Millionen von Nutzern ihre persönlichen Daten, E-Mails und Dokumente bei Google online hinterlegen. Gleichzeitig gesteht Page aber, dass man nicht immer alles richtig mache. Man sei aber bemüht, Fehler so schnell wie möglich zu beheben.

100 Millionen Nutzer auf Google+

Der Google-CEO berichtete auch, dass Google+, ein Social Network, das alle Google-Dienste gewissermaßen als übergeordnete Instanz umfasst, bereits mehr als 100 Millionen aktive Nutzer vezeichnen kann. Gleichzeitig würde auch die Aktivität auf Google+ zunehmen. Kritiker hatten bemängelt, das sich auf dem Portal kaum etwas tut. Allerdings wurde Google+ erst im Sommer 2011 gestartet. Insofern ist die Entwicklung durchaus rasant. Facebook, das als größter Konkurrent gewertet wird, kann aber bereits auf mehr als 800 Millionen Nutzer blicken.

Alles unter einem Dach

Page will noch stärker die verschiedenen Google-Dienste vereinen. Teil dieser Strategie ist die gemeinsame Datenschutzerklärung für alle Angebote, die für Kritik gesorgt hatte. Als Beispiel für nahtlos auf mehreren Ebenen funktionierende Produkte nennt der Google-Chef, der sein Amt vom damaligen CEO Eric Schmidt übernommen hatte, den E-Mail-Dienst Gmail und den Browser Chrome, die auf Android-Geräten und PCs gleichermaßen reibungslos funktionieren. Derzeit gebe es mehr als 120 Integrationen von Google+, es sollen aber noch deutlich mehr werden.

(db)

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