Urheberrecht: Google löscht monatlich eine Mio. Inhalte

25.05.2012 | 10:34 |   (DiePresse.com)

Google verrät, wieviele Web-Inhalte wegen Urheberrechtsverletzungen aus der Suchmaschine entfernt werden. Microsoft stellte die meisten Anträge.

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Google zeigt in seinem Transparenzbericht nun auch an, welche Unternehmen wieviele Löschanträge wegen Urheberrechtsverletzungen stellen. Google entfernt aufgrund solcher Anträge monatlich mehr als eine Million URLs. Spitzenreiter bei Löschanträgen ist Microsoft. Bereits seit längerem weist Google in diesem Bericht die Löschanträge und Anfragen von Regierungen aus. 

Allein im vergangenen Monat haben mehr als 1000 Organisationen, die fast 1300 Rechteinhaber vertreten, mehr als 1,2 Millionen Löschanträge gestellt. Die beanstandeten Inhalte werden dann aus dem Suchindex von Google entfernt. Website-Betreiber erhalten in diesem Fall über die Google Webmaster Tools eine Benachrichtigung und können dort auch gegen ungerechtfertigte Sperren vorgehen. 

Die meisten Löschanträge hat im vergangenen Monat Microsoft mit 543.378 Anfragen gestellt. Die folgenden Plätze belegen der Verband der britischen Musikindustrie mit 162.601 Inhalten, die Google entfernen sollte, und NBC Universal mit 145.934 Anträgen. Google reagiert nach eigenen Angaben in rund elf Stunden auf solche Anträge. Am stärksten betroffen sind große Filesharing-Portale. Allen voran filestube.com mit 43.469 Löschungen, gefolgt von torrentz.eu und 4shared.com. 

 

(Red. )

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5 Kommentare
Gast: gast:1
29.05.2012 12:57
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ent-wirrung...

Google löscht nicht die beklagten urheberrechtlich bedenklichen Daten auf irgendwelchen fremden Servern - Google löscht die Verweise darauf aus seiner eigenen Such-Datenbank... die Daten selbst, sind nach wie vor da...

Gast: Viel zu wenig!
25.05.2012 20:07
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An den Suchmaschinenanbieter!

Am besten alles aus dem Index löschen, den überall stecken so oder so Urheberrechtsverletzungen drinnen! Den Künstlern und Autoren gehen Billarden an Phantastitrilliarden verloren, sie nagen an dem Hungertuch.

Ich bin auch für eine massivste Verschärfung des Urheberrecht, schon kleinste vergehen, mehrjährige unbedingte Haftstraffe, die Rechnung dazu, einem Gebäude kann man nur begrenzt aufstocken ehe das unterste Stockwerk zu Bruch geht, je früher desto besser für alle! - Nur mit der eigenen Waffe ist diese Urheberreetskrake herzu werden, alles andere ist Sinnlos!

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Re: An den Suchmaschinenanbieter!

herzu?!
stark *lol*

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Re: An den Suchmaschinenanbieter!

Sie dürfen ja ganz ein Schnelldenker sein, werter Herr. (ich schließe eine werte Dame aus, den keine Dame würde so etwas von sich geben)

Das http://de.wikipedia.org/wiki/Www war spätestens 1995 jedem gebildeten Menschen ein Begriff, auch die Tatsache, dass es sich um ein verlinkendes Hyptertextsystem handelte.
Der Suchmaschinenanbieter http://de.wikipedia.org/wiki/Google war ab Anfang des Millenniums eigentlich ebenfalls bekannt, wenn nicht gab es davor auch noch ältere Suchmaschinen, wie yahoo und altavista.

Wie man Dokumente im Internet davor schützt überhaupt in Suchmaschinen aufgenommen werden ist seit 2002-2004 Standard Basiswissen.
Also jemand publiziert ein urheberrechtlich geschütztes Werk im Internet. Zu welchen Behufe frage ich mich, wenn das Dokument nicht von Suchmaschinen gefunden werden soll? dann versteht er es nicht, dieses Dokument vor Suchmaschinen zu schützen.
Dann bieten Suchmaschinen eine Möglichkeit dennoch Dokumente leicht herauszunehmen.

Darauf fordert werter Herr, generell den Paradigmenwechsel zur Informationsgesellschaft nicht stattfinden zu lassen. Obwohl hier stimme ich werten Herr teilweise sogar zu. Europa ist zwar kultiviert, scheint für eine weitere Zukunftsentwicklung zurzeit am wenigsten reif.

Antworten Antworten Gast: Viel zu wenig!
29.05.2012 09:26
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Re: Re: An den Suchmaschinenanbieter!

Und was hat das jetzt alles mit Urheberrecht und dem Schutz diesem zu tun?

Einzige was mir einfällt als Antwort ist, Wikiepedia, alles was dort nicht steht, gibt's nicht, dieses Konstrukt ist durch Schnellöschanträge, Relevanz und Verletzung von diversen persönlichen Befindlichkeiten nicht nur löchriger als ein schweizer Käse, es strotz dazu auch noch von Fehlern, dazu noch, das dieser Lexikon viel zu wichtig genommen wird, eine mehr als rassistisch fragwürdige Formulierung zu einer mehr als bekannten Persönlichkeit, das sich derartiges dort über mehre Jahre halten konnte ohne das es auffällt zeigt eindeutig, die absolute Bedeutungslosigkeit dieses Werks!!!

(Inzwischen wurden diese Formulierungen umgeschrieben, und es war definitiv nicht nur ein Wort, sondern ganze Absätze strotzen davon!!!)

Es gibt zu Wien dort auch noch immer einen sehr schweren Fehler der jetzt schon mehrere Jahre hängt, bin gespannt wann der geändert wird, viel würde ich nicht verlieren bei einer Wette, wenn dieser auch 2020 noch besteht!!!

(Und nein, ich nenne den Fehler nicht, der Spaß ist meiner!!!)

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