Google lässt Nutzer seinen beliebten Kartendienst Maps mitgestalten. Ab sofort ist der "Map Maker" auch in Österreich verfügbar, kündigte der zuständige Entwickler im offiziellen Blog an. Ziel ist es, das wissen Einheimischer zu nutzen, um die Karten noch detailreicher zu machen. Denkbar sind etwa Grundrisse für Golfplätze und Parks oder die Umrisse von Sehenswürdigkeiten und Gebäuden. ursprünglich war der Map Maker vor allem für Gebiete gedacht, für die es nur wenige Daten gibt und die lange Zeit weiße Flecken in Google Maps waren - etwa Pakistan. Dort haben die Einwohner Straßen, Wege und Gebäude eingetragen.
Doppelt geprüft hält besser
Im Prinzip funktioniert der Map Maker ähnlich wie die Mitmach-Enzyklopädie Wikipedia. Nutzer können neue Wege - zum Beispiel Wander- oder Radwege - zeichnen, Umrisse von Gebäuden und Wasserflächen ziehen und Informationen eintragen. Dann landet der Neuzugang in einer Art Zwischenwelt: Im Map Maker ist die Änderung sichtbar, muss aber erst von anderen Nutzern bestätigt werden. Dann muss der Beitrag noch von einem Google-Mitarbeiter freigeschaltet werden. Erst dann wird die Neuigkeit Teil der allgemeinen Maps.
(sg)
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