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Google will mehr als 3000 aussterbende Sprachen retten

22.06.2012 | 11:33 |   (DiePresse.com)

Rund die Hälfte aller Sprachen auf der Welt droht, in Vergessenheit zu geraten. Das "Endangered Languages Project" soll das verhindern. Google kooperiert dafür mit Linguistikexperten.

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Es gibt bedrohte Tierarten und jetzt auch bedrohte Sprachen. Google hat mit dem Endangered Languages Project eine eigene Website gestartet, um mehr als 3000 Sprachen vor dem Vergessen zu bewahren. Der Webkonzern nennt es eine "gemeinsame Initiative zum Schutz der Sprachvielfalt". Ziel ist es, Sprachen zu erhalten und das Wissen über diese einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Google spielt in einem Blogeintrag seine eigene Rolle herunter und verweist auf Linguistikexperten von den Universitäten Michigan und Hawaii.

Mehr als 3000 Sprachen seien erzeit vom Aussterben bedroht, heißt es in dem Eintrag weiter. Das sei rund die Hälfte aller Sprachen weltweit. Das Projekt sei ein wichtiger Schritt, um kulturelle Vielfals zu Gewährleisten und das Wissen der Vorfahren zu bewahren. Die Website soll unter anderem über Videoaufnahmen von den letzten Vertretern einer Sprache helfen, diese für die Nachwelt zu erhalten - und vielleicht dafür zu sorgen, dass sie noch weiter gelehrt werden kann.

(Red.)

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1 Kommentare

... mehr als 3000 aussterbende Sprachen?

Seit vorigem Jahrhundert arbeiten unsere Bildungsexperten hart daran, dass mit der Schulpflicht die Ausrottung familierer Kommunikation beginnt; Die Erstklassler müssen gewohnte Wörter zu Hause lassen und das LBA-Junglehrer(-innen)-Deutsch (entschldg.: PädAK) mit nach Hause tragen! Später, falls sie sich „fort“bilden, kommt noch die Studentensprache hinzu: Eltern können die Welt nicht mehr verstehen!