"Ich bin in Madrid, Spanien und ich benötige deine Hilfe. Ich wurde überfallen und habe kein Geld!" Pünktlich zur Urlaubszeit bedienen sich Internetbetrüger einer neuen Betrugsmasche: In gefälschte E-Mails von Freunden aus dem Urlaub, die sich angeblich in Notlagen befinden, wird um Geld gebeten. Das Bundeskriminalamt (BK) hat am Dienstag in einer Aussendung davor gewarnt.
Die E-Mails werden laut der Behörde von zuvor gehackten Accounts gesendet. In weiterer Folge wird ersucht, beispielsweise eine gefälschte Telefonnummer (meist die "Hotelrezeption") anzurufen, um die Überweisungsdetails zu besprechen. Die Zahlungen sollen dann über Geld-Transfer-Anbieter erfolgen. Hier ist eine Nachvollziehbarkeit schwierig beziehungsweise wird das Geld unter Verwendung eines gefälschten Ausweises abgeholt, heißt es in der Aussendung.
Meldestelle für Online-Betrug
Die Behörde empfiehlt gleichzeitig die Nutzung sicherer Passwörter und warnt dafür, jegliche Zugangsdaten für E-Mail-Dienste bekanntzugeben. Wenn jemand glaubt, einen Internetbetrug entdeckt zu haben, kann er das entweder auf jeder Polizeidienststelle melden, oder eine E-Mail an die Meldestelle Against Cybercrime (against-cybercrime@bmi.gv.at) zu schicken.
(APA)
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