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Drittgrößtes Spam-Netzwerk abgedreht

19.07.2012 | 07:52 |   (DiePresse.com)

Das Botnet Grum bestand aus infizierten Computern, die von Kriminellen genutzt wurden, um täglich 18 Milliarden Spam-Nachrichten zu versenden.

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Forschern ist es gelungen eine der größten Quellen für Spam-Nachrichten im Internet abzudrehen. "Grum" war das weltweit drittgrößte Botnet, ein Netzwerk infizierter Computer ahnungsloser Nutzer, das von Kriminellen ferngesteuert wurde, um Spam-E-Mails zu versenden. Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass Grum für 18 Prozent des weltweiten Spams verantwortlich war und täglich etwa 18 Milliarden Nachrichten verschickt hat, berichtet die New York Times

Das Botnet wurde von der amerikanischen IT-Sicherheits-Firma FireEye in Zusammenarbeit mit russischen Behörden und der britischen Organisation SpamHaus lahmgelegt. Dazu wurden die jeweiligen Provider angehalten, die Server abzudrehen, über die die infizierten Computer ferngesteuert wurden. 

Server-Jagd von Panama bis Russland

Die Drahtzieher hinter Grum machten es den Forschern keineswegs leicht. Schon kurz nachdem Server in den Niederlanden und Panama abgedreht wurden, waren in der Ukraine und Russland erneut Steuerzentralen für Grum eingerichtet. Am Mittwoch ist es gelungen, auch diese Server abzudrehen. Dabei war FireEye offenbar gründlich. Die Kriminellen müssten ein komplett neues Botnet aufbauen und erneut beginnen, tausende Computer zu infizieren, erklärt ein Techniker der NYTimes. 

 

(Red. )

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13 Kommentare

Eine einfache Lösung ....

.... wäre, wenn das Aussenden jeder einzelnen Botschaft etwas kosten würde, dann wäre der Spuk sofort vorbei, aber das will auch ich nicht, denn das ist ja gerade eines der fantastischen Dinge am Internet. Erstaunlich in diesem Zusammenhang ist auch, dass man im Allgemeinen eigentlich fast nur über Viren und ähnliches Berichte sieht, fast nie aber über Spams?

Re: Eine einfache Lösung ....

Kostet ja auch, wenns niemand anderer zahlt und du keine flaterate hast…

Und wenn, kontrolieren nicht alle ihre Rechnungen so penibel, und wenn, wäre der Verursacher trotzdem schwer zu bekämpfen.

Mit einem hast recht: was nichts kostet, wird nicht beachtet, und vice versa.

cu!

Re: Re: Eine einfache Lösung ....

Natürlich zahlen wir alle, aber ANONYM, und das ist der Unterschied, und einer der Millionen Spams schickt zahlt das gleiche wie ein anderer der eine Mail pro Monat schickt.

Antworten Antworten Antworten Gast: Harbachoed-Kater
20.07.2012 08:01
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Re: Re: Re: Eine einfache Lösung ....

Ach so, ja, jetzt verstehe ich Dich Ist ja auch trivial, so wurde ein Missbrauch entdeckt: durch penibelste Kontrolle der Telefonrechnung.

Leider genügt das heute nicht mehr, ist so ähnlich wie beim Spurensuchhund, wenn der Gesuchte ein Stück durch Wasser watet oder schwimmt, verliert der Hund die Spur. Mit den Botnetzen ists so ähnlich.

CU!

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sinn ?

kann mir wer den sinn von spam erklären ? ^^ bei mir wird das alles unter spam gespeichert und einmal im monat gelöscht, kann mir nicht vorstellen das sich das wer ansieht was er da bekommt ?

Re: sinn ?

Hast ein sehr positives Menschenbild.

Klar, mit dem Hinweis, dass in Kentucky eine irrsinnig billige Tankstelle liegt, erregt mich auch niemand.

Gast: GEFE
19.07.2012 10:40
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inzw.

inzw kann ich mit Spam leben.
Ist so lästig wie Fliegen und Mücken und Politiker, kann man aber kaum verhindern.

Gast: apfelmännchen
19.07.2012 10:06
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SPAM

ist nicht nur lästig, sondern verbläst auch unglaublich viel Energie und belastet dadurch die Umwelt.

2008 wurde der jährliche Energieverbrauch für Spam-Mails auf 33 Milliarden Kilowattstunden geschätzt.
Dies entspricht inetwa dem jährlichen Strombedarf von ca. 2,4 Millionen Haushalten.

Bei einem Strompreis von 13,8 Cent pro kW/h ergibt sich somit ein finanzieller Schaden von über 4,5 Milliarden Euro.

Die absolut nutzlose Umweltbelastung durch den CO2-Ausstoss zur Erzeugung dieser energie entspricht übrigens dem Verbrauch von ca. 7,5 Milliarden Litern Benzin.

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Re: SPAM

wenn deine Werte und die Werte der Presse stimmen, würde das einen Stromverbrauch von 0,0009 pro Spam-Mail bedeuten .... klingt nicht ganz nachvollziehbar.


Gast: netuse3
19.07.2012 08:28
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Das ist kein Sieg

Sondern höchstens eine ärgerliche Störung. Warum versuchen sie nicht, die "Drahtzieher" zu erwischen?

Antworten Gast: selbst2
19.07.2012 09:09
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Re: Das ist kein Sieg

werden sie eh versuchen.....

Antworten Gast: yxcyc
19.07.2012 08:58
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Re: Das ist kein Sieg

Und Sie könnten das? Das Einzige was wirklich hilft, wäre es die Menschen so zu unterrichten, dass sie nicht mehr Viagra übers Internet kaufen wollen und dass der Prinz aus Nigeria nicht exisitiert. Dann nämlich wäre Spam wirtschaftlich uninteressant und das Internet hätte 90% weniger Mailaufkommen, was allen Nutzern zu Gute käme.