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Trapwire: Überwachungssystem soll Verbrechen vorhersagen

14.08.2012 | 13:37 |   (DiePresse.com)

Daten aus Überwachungskameras sollen vernetzt mit diversen Datenbanken gefährliche Verhaltensmuster erkennen. Wikileaks hat das System aufgedeckt und wird seitdem attackiert.

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Eigentlich ist es nicht wirklich geheim, allerdings hat bisher niemand dem Trapwire-Überwachungssystem sonderlich viel Aufmerksamkeit geschenkt. Nachdem die Aufdecker-Plattform Wikileaks aber Dokumente veröffentlicht hat, laut denen das System bereits in mehreren Ländern eingesetzt wird, überschlagen sich die Berichte. Trapwire wird als Maßnahme vermarktet, die Einzeltäter als solche ausfindig machen soll, noch bevor sie überhaupt ihre Tat durchgeführt haben. Der britische Guardian, der Einsicht in die Dokumente hat, fühlt sich an den Science-Fiction-Film "Minority Report" erinnert, in dem Verbrechen erkannt werden, bevor sie geschehen. Andere Medien, wie etwa die Zeit Online, gehen so weit, dass sie eine groß angelegte Überwachung der Bürger befürchten.

Verhaltensmuster erkennen

Soweit bekannt ist, wurde Trapwire von ehemaligen CIA-Agenten gegründet und wird vom umstrittenen privaten Sicherheitsdienstleister Stratfor vertrieben. Es vernetzt Daten aus Überwachungskameras und soll auffälliges Verhalten feststellen. Etwa, wenn jemand eine Militäreinrichtung fotografiert, oder öfter sein Auto vor selbiger abstellt. Trapwire nimmt dann an, dass er die Einrichtung observiert um später einen Anschlag zu planen. Alle Informationen werden über mehrere Datenbanken weltweit verknüpft. Ein Kunde ist das Department of Homeland Security, das 832.000 Dollar gezahlt haben soll, um Trapwire in Washington DC und Seattle aufzustellen. Das System diene mehreren Ermittlungsbehörden und privaten Sicherheitsfirmen, behauptet Stratfor.

Aktivisten statt Terroristen im Visier

Stratfor gelangte im Februar diesen Jahres zu ungewollter Berühmtheit. Die "Schatten-CIA", wie die Organisation damals getauft wurde, musste mit ansehen, wie fünf Millionen interne E-Mails über Wikileaks veröffentlicht wurden. Darin wird auch Trapwire erwähnt, wie sich jetzt herausstellt. Offenbar wurde schon vor Jahren über den Einsatz in Kalifornien (zusätzlich zu den oben genannten US-Städten) nachgedacht. In einer der von Wikileaks veröffentlichten E-Mails schreibt eine Stratfor-Mitarbeiterin, Trapwire sei "mehr für Bedrohungen durch Aktivisten als für Bedrohungen durch Terroristen" geeignet. Denn "Aktivisten gibt es dort immer". Die Echtheit der Nachricht ist nicht bestätigt.

Australischer Politiker will Antworten

Trapwire hat nun auch australische Politiker auf den Plan gerufen. Senator Scott Ludlam will mit Hilfe des Senats die australische Regierung dazu bringen preiszugeben, ob das Überwachungssystem in dem Land eingesetzt wird, berichtet ZDNet Australia. Außer den USA soll Trapwire auch in Kanada und Großbritannien eingesetzt worden sein. Angeblich sollen auch Unternehmen wie Google und der Business-Anbieter Salesforce von Stratfor auf einen möglichen Einsatz von Trapwire angesprochen worden sein.

Kritik an Trapwire-Artikel in New York Times

Wie stark Trapwire wirklich in die Bürgerrechte eingreift, lässt sich derzeit nur schwer abschätzen. Die New York Times beurteilt die Bedrohung als eher moderat, weshalb es etwa vom Kolumnisten David Seaman auf Business Insider herbe Kritik hagelte. Der Spiegel versucht, die Sache relativ nüchtern anzugehen und listete auf, wofür Trapwire gedacht ist und wer die Kunden sind.

Attacke auf Wikileaks-Server

Wikileaks selbst musste sich seit der Veröffentlichung von Trapwire-Informationen gegen eine groß angelegte Attacke auf die Webserver der Plattform und zig weiterer Partnerseiten wehren. Die Angreifer hätten konstant mit 10 Gigabit pro Sekunde die Leitungen zugemüllt. Dieser Denial-of-Service-Angriff soll verhindern, dass die Daten der Plattform weiterhin öffentlich zugänglich sind. Eine Gruppe namens "AntiLeaks" schreibt sich die Attacke auf die Fahnen. Inzwischen ist Wikileaks aber wieder erreichbar, wie die Plattform mit einer trotzigen Meldung auf Twitter verkündete.

Wikileaks-Gründer will nach Ecuador

Gleichzeitig steht auch eine Entscheidung der ecuadorianischen Regierung an, ob sie dem umstrittenen Wikileaks-Gründer Julian Assange Asyl gewähren will oder nicht. Er hält sich derzeit in Großbritannien auf und soll nach Schweden ausgeliefert werden. Dort soll er sich wegen angeblicher sexueller Vergehen vor Gericht verantworten. Assange kämpft seit Monaten gegen seine Auslieferung und sieht die USA hinter den Anschuldigungen.

(db)

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73 Kommentare
 
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Gast: b745
15.08.2012 19:04
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vorbereitung auf den großen crash


Gast: Saddam Bush
15.08.2012 16:28
2 0

Die weltweite Überwachung ist nun da und wird stets verfeinert

Die totale Überwachung ist schon da, die Wirtschaft fährt man hinunter und die Staaten beweisen ihre Nächstenliebe indem sie für notorische Pleitestaaten Geld aufnehmen, das sie selbst nicht haben. Zugleich nimmt die Korruption zu und die gesamte Welt wird zum Global Village, extrem dicht vernetzt, sodass es in Unterstinkenbrunn nicht mehr egal ist, ob in Tokyo ein altes Fahrrad umfällt.
Die Staaten verlieren ihre Souveränität und Politiker "wollen" das so, um das Haus Europa zu bauen.
Gleichzeitig fallen gesellschaftliche Werte und Religion, Moral, Gewissen werden ad absurdum geführt.
Außerdem wächst weltweit der Umsatz mit Kriegsmaterialien, die irgendwann auch eingesetzt werden.

Das Zusammenspiel dieser Prozesse deutet darauf hin, Dass zumindest europaweit (oder eher weltweit) in Kürze der Kapitalismus durch ein System ersetzt wird, das den schlimmsten Kommunismus in den Schatten stellt und mit schlimmen Kriegen eingeführt und erhalten werden wird. Und wer nicht mitmacht, wer sich ideologisch nicht damit identifizieren kann und somit in den Augen eines teuflischen Systems Terrorist ist, braucht das gar nicht zu sagen. Das erkennt man aus seinem Facebookprofil kombiniert mit Handydaten und sonstigen Kamerabeobachtungen.
Das wird die so heiß ersehnte "New World Order."

Re: Die weltweite Überwachung ist nun da und wird stets verfeinert

NWO: Überwachungsfreaks mit paranoiden Wahnvorstellungen, verschanzen sich hinter den Kammeras und bezeichnen jeden Freidenker als Verbrecher !!

Gast: little_brother_is_watching_you_too!
15.08.2012 16:03
2 0

"eigentlich...

...ist es nicht wirklich geheim, allerdings hat bisher niemand dem Trapwire-Überwachungssystem sonderlich viel Aufmerksamkeit geschenkt."

nun, es wäre doch die aufgabe der "freien und unabhängigen" presse gewesen, von anfang an gegen solche entwicklungen anzuschreiben und die leute aufzurütteln, in welch extremen zeiten wir eigentlich leben.
dass das jedoch nicht passiert, wundert nicht, wenn man sich die berichterstattung generell ansieht.
die medien in österreich, ja in der gesamten eu, sind derart gleichgeschaltet, dass man meinen könnte, wir würden uns im kriegszustand befinden. aber womöglich sind wir es schon: im krieg gegen die bevölkerung, die kontrolliert, dezimiert und hirntot gemacht werden muss.

Antworten Gast: augure12
15.08.2012 16:48
0 0

Bevor....

...die so genannte "unabhängige" westliche Kartell-Presse gegen etwas anschreibt, was von den USA und den dort herrschenden medialen Strippenziehern inszeniert wird, geht in der Hölle das Feuer aus!
Wann hat diese "unabhängige" westliche (einschließlich der europäischen!) Presse jemals sich mit der ganzen weltweit inszenierten Anthrax-Hysterie im Gefolge von 9/11 befasst - und deren Urhebern? Nämlich den USA-Labors? Ein paar Kurzmeldungen in 2004, wonach ein einzelner und leider, leider schon verstorbener Mitarbeiter in einem US-Labor hätte da etwas verschickt. Na ja, aber mit dieser Anthrax-Hysterie ließ sich der längst geplante Überfall der USA auf Afghjanistan rechtferigen; später von wegen "Massenvernichtungswaffen, die in 45 Minuten Westeuropa erreichen" würden - später auf den Irak zwecks "Demoklratisierung"...

Es ist seltsam,

dass sehr viele Leute den Vater Staat irgendwie als "unfehlbares Instrument", welches sich um alles und jedes kümmern soll und darf, ansehen.

Dabei ist der Staat im prinzip nichts anderes, als "wir alle", reprensentiert durch Menschen in Politik, Verwaltung, etc.

Und Menschen sind nun einmal nicht unfehlbar, daher ist auch Vater Staat nicht unfehlbar. Nicht zuletzt deswegen gibt es ja auch Bürgerrechte, wonach Vater Staat nicht in alles seiner Bürger hineinschnüffeln darf.

Re: Es ist seltsam,

Das ist richtig, jedoch wenn das "oberste Kontrollorgan" auch die Bürgerrechte kontrolliert dann schaut es schlecht aus mit den Bürgerrechten.

Wenn jetzt das System von Trawire wirklich schon am laufen ist, und es nicht "unfehlbar" ist dann ist es leicht möglich dass diverse unschuldige Menschen zum Handkuss kommen. Sollte dieses Fehleranfällige System ansprechen, könnte unter Umständen in weiterer Folge auch die von "iggi um 14:21" genannte Molekularferndiagnose (Air Laser) zum Einsatz kommen dass ja nicht unbedingt die gesündeste Variante der Überwachung ist.
Also würden beim Einsatz dieses Systems auch Unschuldige einer gesundheitlichen Belastung ausgesetzt werden. Was wiederrum heissen würde dass der Staat (Die Kontrollorgane) zum Verbrecher werden.

Wenn es technisch...

...möglich wäre, schaute der Staat auch in der Unterwäsche nach, ob vielleicht Bremsspuren vorhanden seien.

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Re: Wenn es technisch...

Ist technisch moeglich... punktuelle molekularfernanalyse mittels sog. Air Laser. Dadurch lassen sich vermutlich auch gefuehlszustaende wie wut und stress auf hundert meter oder so aus einer menschenmenge herausfiltern.
Zunehmend werden ueberwachumgssysteme zu aktiven kontrolleinrichtungen...heute eine akkustische mahnung, morgen ein schreckschuss bei oeffentlichem fehlverhalten...

Re: Re: Wenn es technisch...

Sollte eine Zusammenarbeit zwischen dem Tapwire System und der Molekularferndiagnose via Air Laser zu stande kommen, könnte eine Fehleranfälligkeit des Tapwire-Systems zum Gesundheistsrisiko für Unschuldige werden, da es ja sicherlich nicht die gesündeste Variante ist, mit einem Laser auf Menschen (zbsp. Augen) zu zielen, habe ich das richtig verstanden?

Gast: Gastname 1
15.08.2012 11:58
0 0

darum

sind die tourismusangebote der bauern nicht mehr konkurrenzfaehig?

Gast: Bärenfalle...
15.08.2012 11:55
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Keine Kinder zu haben war die richtige Entscheidung.

Das ist eigentlich der einzige Kommentar der mir zu den ganzen Entwicklungen in den Sektoren Technik, Wirtschaft und Politik und deren Interpolation in die Zukunft noch einfällt.


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Re: Keine Kinder zu haben war die richtige Entscheidung.

Aber geh, in kampf und widerstand liegt die wuerze des lebens..und in der unabhaengigkeit vom staat erst recht.

Wer Kontrolliert ....

..... eigentlich die Kontrolleure? Warum nehemen sich diese "staatlichen" Einrichtungen das Recht uns zu Kontrollieren? Eigentlich wäre der Staat ohne uns kein Staat und könnte ohne den "Steuerzahler" nicht leben, und Kamaras würde es auch keine geben?

Das Volk braucht mehr einsicht in die Vorgehnsweisen des Staates.


Re: Wer Kontrolliert ....

a) Man kann die Liste der Kontrollstufen nicht unendlich fortsetzen und b), da das Menschen sind (selbst Software wird von Menschen erstellt), gibt es eben immer auch menschliche Fehler.

Der einzige Schutz davor ist, seine Daten und Handlungen nicht anderen Menschen mitzuteilen und es anderen Menschen, auch Vetretern des Staates, nicht zu erlauben, alle seine Daten auszuschnüffeln. Den zweiten Teil nannte man bisher Bürgerrechte.

Gast: gastname 1
15.08.2012 10:32
2 0

so!

die diktatur ist schon da, es ist nicht strafbar und geht sei tjahren so und die poster meinen noch es ist eine gefahr wenn das kommt... ich nicht! ich meine der artikel ist ein gestaendnis eines terrorstaates, der dei rechte seiner buerger ueber generationen hinweg mutwillig schaedigt - ich mag das nicht. der schaden duerfte wohl groesser sein als der aufwand... es ist uebrigends fuer jeden leicht ersichtlich... man kann ueberall mit opfern reden!

Gast: gast111
15.08.2012 10:12
4 0

daheim sagen sie

zu mir ich wäre paranoid, weil ich mein handy (kein smartphone) immer ausschalte. zum einen mache ich das, weil ich zwar mobil telefonieren will, aber nicht permanent mobil erreichbar sein will, zum anderen, weil ich angst vor der datensammelwut des staates und den daraus resultierenden kenntnissen über bewegungsprofile, angewohnheiten usw habe

da heißt es dann, mach kein fass auf, du bist eine viel zu kleine nummer, um überwacht zu werden, du bist uninteressant für "die". das ist der trugschluss der allgemeinheit, in dem sie glaubt zu "klein" zu sein für diese totale überwachung, aber nur bei den "kleinen" macht aufgrund deren großen anzahl eine automatisierte überwachung sinn, denn so viele menschen könnte man einzeln nie überwachen und kontrollieren, die "großen" von denen der normalbürger glaubt, die werden eigentlich überwacht, weil es bei denen sinn machen würde, sind doch an der überwachung beteiligt, die sind die initiatoren dieser systeme

es ist eine erschreckende entwicklung, ind en letzten 10 jahren, wie grundrechte einegschränkt werden, wie jeder bürger kriminalisiert wird, wie die unschuldsvermutung außer kraft gesetzt wird, und das alles nur, um angeblich uns vor uns zu schützen

noch nie hat es eine regierung interessiert, wie viele bürger ums leben kommen, es ging immer um den machterhalt - so auch hier

es ist auch erschreckend, dass die medien nur am rande über diese entwicklung berichten

wer in der demokratie schläft, wacht in der diktatur auf

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Re: daheim sagen sie

Akku rausnehmen ned vergessen ...

Mann oh Mann

da hat der nächste "große" diktator wirklich leichtes spiel wenn er mal die macht an sich gerissen hat.
Totale Überwachung allerorten, na da freuen sich die entsprechenden Machthaber. Haben Sie doch fortan die Möglichkeit alle Aktivitäten die die diktatur gefährten frühzeitig aufzudecken und das alles ganz automatisiert.
Ob wir wirklich noch in einer Demokratie der Freiheit leben kann man immer mehr in Frage stellen.

Antworten Gast: Jaja23
15.08.2012 09:43
2 0

Re: Mann oh Mann

Sofern mein Posting veröffentlicht wird:
Googeln Sie mal nach INDECT!! Und dann wird Ihnen auch schlecht!

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Re: Re: Mann oh Mann

ja mir ist jez schlecht!!! unglaublich!!!

Gast: Niedersachse
15.08.2012 07:35
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Vornehme Gesellschaft

Die einzige Weltsicht, die ich noch gelten lasse, ist die des Misanthropen. Und ich befinde mich in vornehmer Gesellschaft: Mark Twain, Arthur Schopenhauer, bekennende Menschenhasser, Arthur Köstler - "Der Mensch - Irrläufer der Evolution" und Oskar Wilde - "Das Bildnis des Dorian Gray".


Gast: Neidersachse
15.08.2012 07:34
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Der letzte Sinn

In Anbetracht der ausgewachsenen Überwachungsstaaten und des gleichgeschalteten Menschen wird heute gerne der Vergleich mit George Orwells Buch "1984" bemüht. Was Orwell jedoch mangelt, sind die Motive der Herrschaft.
Viel eindruckvoller dagegen und mit tiefenpsychologischer Ausleuchtung ist Norbert Jacques Mythos des tyrannischen Übermenschen Dr. Mabuse. Daß Norbert Jacques der Vergessenheit anheim fiel, mag daran liegen, daß die filmische Umsetzung den Grusel nicht so recht erfassen konnte.
"Die 1000 Augen des Dr. Mabuse" spielt in einem Luxuxhotel, in dem mittells geheimer Überwachungskameras die Hotelgäste auspioniert werden. Bedrückend sicher, daß diese Technik heute jedem destruktiven Zeitgenossen zugänglich ist und im Minutentakt Mobbing- und Überwachungsskandale aufgedeckt werden.

1. Sexistische Aufnahmen am Aldi-Kühlregal

2. Studie: Jede zweite Firma wird ausspioniert

3. Flugroboter - die fliegenden 3D-Augen

4. Onlinespionage wird zur Massenware

usw.

Problematisch dazu, daß eine böse Absicht sofort Junge gebiert wie Goethe schrieb: das sei der Fluch der bösen Tat.

Die Seele des Menschen muß in ihren tiefsten Tiefen verängstigt werden - durch unerforschliche und scheinbar sinnlose Verbrechen. Verbrechen, die niemandem Nutzen bringen, die nur den Sinn haben, Angst und Schrecken zu verbreiten; denn der letzte Sinn des Verbrechens ist, eine unbeschränkte Herrschaft des Verbrechens aufzurichten (Norbert Jacques).

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hatten wir das alles nicht schon einmal gehabt? die leute sind wirklich nicht lernfähig!


Re: hatten wir das alles nicht schon einmal gehabt? die leute sind wirklich nicht lernfähig!

wann hatten wir so etwas denn ihrer meinung nach schon einmal?

ich hoffe, sie rechnen "1984" nicht zur historischen literatur...

Antworten Antworten Gast: Ggrufti
15.08.2012 14:25
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Re: Re: hatten wir das alles nicht schon einmal gehabt? die leute sind wirklich nicht lernfähig!

Haben Sie noch nie etwas vom stalinistischen Kommunismus oder vom Nazionalsozialismus gehoert? Da waren solche Methoden, nur auf primitiverer Basis Standard.

 
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