PCs in Indien sind offenbar besonders schlecht vor Angriffen über das Internet geschützt. Aus dem Bericht "Dreckiges Dutzend" der Sicherheitsfirma Sophos geht hervor, dass Indien die größte Spam-Schleuder der Welt ist. Die Spam-E-Mails werden besonders oft von Computern versendet, die zuvor durch Schadsoftware infiziert wurden, schreibt Sophos in einem Blog. 16,1 Prozent des weltweiten Spams kommen laut dem Bericht aus Indien und das, obwohl dort nur etwa 10 Prozent der Bevölkerung das Internet nutzt.
Europa vor Nord- und Südamerika zusammen
In den vergangenen Monaten hat sich das Sicherheitsproblem in Indien offenbar massiv verschärft. Im April waren indische PCs noch "nur" für 9,3 Prozent des weltweiten Spams verantwortlich. Platz zwei im Okober belegt Italien (9,4 Prozent) gefolgt von den USA (6,5 Prozent). Deutschland hat es mit 2,7 Prozent gerade noch in die Rangliste (Platz 11) geschafft - Österreich nicht. Insgesamt kommt der meiste Spam - wenig überraschend - aus Asien (48,7 Prozent). Interessant ist, dass Europa mit 28,2 Prozent vor Nord- und Südamerika zusammen liegt. Sophos veröffentlicht seinen "Dreckiges Dutzend"-Bericht quartalsweise.
(Red. )
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