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Cybercrime führt zu Rekordschaden: Jetzt mehr Ermittler

18.10.2012 | 18:22 |   (Die Presse)

Das Innenministerium will Ende 2012 eine österreichweite Cybersicherheitsstrategie gegen Cybercrime vorstellen. Allein in Österreich beträgt der Schaden jährlich zehn bis zwölf Milliarden Euro.

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Wien/Apa/Red. Kriminelle Delikte, die über das weltweite Netz begangen werden, boomen: Laut der aktuellen Kriminalstatistik gab es in den ersten drei Quartalen 2012 um 150 Prozent mehr Anzeigen (7729) als im Jahr davor. Allein in Österreich beträgt der Schaden jährlich zehn bis zwölf Milliarden Euro. Das erklärte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner am Donnerstag bei der Vorstellung einer Initiative zum Schutz vor Cybercrime bei Klein- und Mittelbetrieben.

Sie kündigte an, dass bis zum Jahresende eine österreichweite Cybersicherheitsstrategie auf dem Tisch liegen werde. Auch der Aufbau des Cyberkompetenzzentrums habe bereits begonnen. Derzeit seien 300 „Cybercops“ ausgebildet. Bis Ende 2012 sollen dann zusätzlich knapp 100Polizisten, die ebenfalls im Bereich Computerkriminalität besonders geschult sind, vermehrt in Bezirkspolizeiinspektionen eingesetzt werden.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.10.2012)

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1 Kommentare

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