EU-Kommission will Meldepflicht für Hackerangriffe

07.02.2013 | 14:45 |   (DiePresse.com)

Betreiber wichtiger Infrastruktur und bestimmte Online-Dienstleister sollen allfällige Angriffe an Sicherheitsbehörden melden.

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Firmen sollen Hackerattacken nach einem Vorschlag der EU-Kommission melden müssen. Die Brüsseler Behörde wolle die Meldepflicht per Gesetz für Unternehmen in ausgewählten Branchen festschreiben, erklärte die Kommission am Donnerstag. Betroffen wären Betreiber wichtiger Infrastruktur wie Energieversorger, Banken, Verkehrsbetriebe und Krankenhäuser, aber auch Dienstleister im Internet wie Suchmaschinen oder soziale Netzwerke wie Facebook. Öffentliche Verwaltungen sollen sich auf Cyber-Angriffe vorbereiten und sicherheitsrelevante Vorfälle anzeigen.

Sicherheitszentren in allen 27 Staaten

Die 27 EU-Staaten sollen zudem nationale Sicherheitszentren einrichten, die Angriffen aus dem Internet vorbeugen und im Fall von Attacken reagieren. Über Bedrohungen und Vorfälle sollen sich die Staaten mit der EU-Kommission austauschen.

"Ein einziger Cyber-Vorfall kann Zehntausende Euro für ein kleines Unternehmen kosten, bis hin zu Millionen für groß angelegten Datenklau", sagte EU-Digitalkommissarin Neelie Kroes. "Dabei könnte die Mehrheit davon dadurch vermieden werden, dass Nutzer einfache und günstige Vorkehrungen treffen."

Durch das Internet schwirren nach Angaben der EU-Kommission täglich 150.000 Computerviren. 148.000 Rechner werden demnach jeden Tag von den Schädlingen befallen.

(APA/dpa)

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1 Kommentare

kontrolliert wird dann mit dem EU Trojaner ...

konsequent irrsinnige wirklichkeitsfremde EU Bürokratie

gehen sie mal mit einen Betrüger E-Mail zur Gendarmerie um eine Anzeige zu starten ...

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