Hacker-Cup: Schweizer schlagen Österreicher im Finale

Das österreichische Bundesheer lud zum "Security Alpen Cup". Elf Stunden lang versuchten junge Hacker-Talente Sicherheitslücken zu finden und in Systeme einzudringen.

Eine dreitägige IKT-Sicherheitskonferenz des Bundesheeres endete am Donnerstag mit einem Hacker-Wettbewerb. Junge IT-Talente ritterten in Länder-Teams um den "Security Alpen Cup". Nach elf Stunden harter Programmierarbeit kristallisierte sich im Finale das schweizer Team als Sieger heraus. Die Österreicher mussten sich knapp geschlagen geben, hieß es in einer Aussendung des Bundesheers. Die Schüler und Studenten mussten Codes entschlüsseln, Sicherheitslücken finden und in Smartphones und Tablets eindringen. Der Wettbewerb fand heuer zum ersten Mal statt.

Die Zusammensetzung der Teams wurde bereits ab Juli in Vorwettbewerben festgelegt. In einem virtuellen "Hacking Lab" qualifizierten sich 400 Teilnehmer für die "Cyber Security Challenge".  Die besten zehn Studenten und Schüler schafften es ins Finale. Im anschließenden "Alpen Cup" traten Fünferteams gegeneinander an. Die Anmeldung für den Wettbewerb 2014 läuft bereits wieder.

Das Bundesheer veranstaltete von 4. bis 7. November eine international besetzte Konferenz rund um Gefahren im Internetzeitalter und entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen. Der Eröffnungsvortrag wurde von Steve Purser von der ENISA - der Agentur für Netzsicherheit der EU - gehalten.

(Red.)

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