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EU plant Gesetz gegen Daten-Missbrauch bei Facebook und Co.

30.03.2009 | 08:46 |   (DiePresse.com)

Datenmissbrauch bei Online-Netzwerken ist der EU-Kommissarin Kuneva ein Dorn im Auge. Wenn sich die Rahmenbedingungen nicht bessern, will sie per Gesetz nachhelfen.

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Die EU-Kommissarin für Verbraucherschutz, Meglena Kuneva, hat den Betreibern von Online-Netzwerken ein Ultimatum zur Verbesserung der Datenschutz-Richtlinien gestellt. Wenn sich die Rahmenbedingungen nicht innerhalb einer bestimmten Frist bessern, will sie mit einem eigenen Gesetz gegen Datenmissbrauch bei Facebook und anderen Plattformen vorgehen, meint sie gegenüber dem Magazin "Focus".

Facebook geriet heuer bereits wiederholt wegen seiner Nutzungsrichtlinien in die Schlagzeilen. Zuletzt verärgerte das Netzwerk seine rund 175 Millionen Nutzer mit neuen AGBs, die den Betreibern eine nahezu uneingeschränkte Nutzung von Daten und Inhalten zusichern. "Wir werden uns nicht vor unserer Aufgabe als Regulierer drücken oder die nächste Katastrophe abwarten", meint Kuneva. Am Dienstag plant die Kommissarin Details zu ihren Plänen bekannt zu geben.

(Red. )

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8 Kommentare
Gast: Armin-KA
05.09.2010 00:08
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Endgültiges löschen eines bestehenden Konto bei Facebook

Mit diesem Link kann ein bestehendes Facebook-Konto endgültig zum löschen beantragt werden. In der Regel werden die Daten eines Acont nach einigen Tagen gelöscht.

https://ssl.facebook.com/help/contact.php?show_form=delete_account

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BUSSI BUSSI TUSSIE


Die so genannten "sozialen Netzwerke" sind nichts anderes als eine Bärenfalle im Dienste des virtuellen "Sklavenhandels". Die Daten der blauäugigen Busi bussi Tussies sind prächtige und bestens bezahlte Ware auf dem Datenhandel-Bazaar. Wer seine persönliche Daten auf diese Weise und noch freiwillig weitergibt muss von erschreckender Naivität und Dummheit sein.


Narziß
30.03.2009 10:17
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Gut so

Daten im Netz können das berufliche und private Leben stark beeinträchtigen und gar zerstören. Ich stimme zu, dass der derzeitige Exhibitionismus in socialnetwork-plattformen viel zu unüberlegt ist, aber dennoch oder gerade deshalb muss es ein Recht z.B. auf Löschung geben-- dieses ist notwendig und in anderen Bereichen, wie strafregister oder Bonitätsdaten etc. als erforderlich anerkannt. Nur läuft unser datenrecht in Leere, wenn die Server wie bei facebook, google und Co. in den US stehen.
NUN nimmt sich die EU der Problematik an, was auch richtig ist, da nur wirtschaftliche Macht in fremde Rechtsphären einwirken kann (siehe Schweiz). Dies könnte sonst kein Land allein bewirken. Richtig ist aber auch, dass die Nutzer des Internets bewusster mir ihren daten umgehen sollten und nicht jedes Sauffoto reinstellen

Antworten phuter
30.03.2009 11:23
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Pflichte Ihnen vollkommen bei.

Mir ist aber die Sensibilisierung lieber als Verbote. Ich habe das Recht bei jeder Kundenkarte "nein Danke" zu sagen. Ich habe leider nicht das Recht, beim Reisepass "nein Danke" zu sagen, wenn man meine Fingerabdrücke will.

Antworten Antworten Gast: johannes
30.03.2009 12:02
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Re: Pflichte Ihnen vollkommen bei.

sicher haben sie das recht. sie können auch im land bleiben. es zwingt sie niemand dazu. wenns nciht anders geht, suchen sie sich einen anderen job.

phuter
30.03.2009 09:51
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Wenn die EU ...

Privaten Unternehmen ihre Datensammelwut vorwirft....kann man nur sagen: Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen!

tarator
30.03.2009 09:47
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Finger weg vom Internet!!!

Ich finde die derzeitige Entwicklung gar nicht gut:

Das Internet soll frei bleiben! Da müssen sich eben die User Gedanken darüber machen, welche Bedeutung es hat, wenn man seine Daten öffentlich zur Schau stellt!
Restriktionen im Internet sind gefährlich und zerstören die Idee des Internets.
Wer entscheidet denn sonst, was man im Internet sagen/schreiben darf!?

Der Staat!?
Ein "unabhängiger" Rat!?

Also bitte: Finger weg!!!!

Antworten Gast: Rabensohn
30.03.2009 12:09
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Re: Finger weg vom Internet!!!

Ich finde, auch, dass das Internet frei bleiben soll, es ist schon ok gewisse Richtlinien in Bezug auf Datenschutz einzurichten, doch im Internet muss es einfach frei bleiben. Im Prinzip kann jeder User einer Social Network Plattform selber entscheiden, welche Daten und Fotos er preisgibt.

Jeder User sollte sich einfach vorher überlegen, was er freigeben will und was nicht.

Der Rabensohn

PS: Da mache ich mir mehr Sorgen über die Überwachung von Staatsseite.

1984 - Big Brother is watching you!!