Es war eine der aufsehenerregendsten "Phishing"-Aktionen überhaupt: Vergangene Woche sind Tausende E-Mail-Konten bei Hotmail, Google und Yahoo ausspioniert worden. Das alleine wäre noch nicht ungewöhnlich und passiert laut Experten recht häufig. Die Passwörter sind allerdings danach öffentlich einsehbar im Internet aufgetaucht.
Die Provider haben zwar versichert, alle Opfer informiert zu haben. Die Liste enthielt aber auch Tage nach dem Vorfall noch gültige Zugangsdaten für Mail-Konten, berichtet Heise. Ob der eigene Account auf einer der Listen zu finden ist, kann mit einem einfachen Webtest überprüft werden. Bei dem Dienst von Websniff muss lediglich der Teil vor dem "@"-Zeichen eingegeben werden. Das System zeigt alle übereinstimmenden Einträge an - vom Passwort allerdings nur das erste und letzte Zeichen. Die Datenbank von Websniff umfasst derzeit 40.000 gehackte Mail-Konten.
(Red. )

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