26.05.2012 16:25 | Meine Presse Merkliste 0

Studie: Firefox ist der fehlerhafteste Browser

10.11.2009 | 09:11 |   (DiePresse.com)

Im ersten Halbjahr 2009 wies Firefox die meisten Fehler und Lecks auf. Im Gegensatz zu anderen Herstellern legt Entwickler Mozilla seine Fehler aber immer offen. Insgesamt nimmt die Sicherheit bei Browsern zu.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Eine Studie des Sicherheitsunternehmens Cenzic hat ergeben, dass der Webbrowser Firefox mit 44 Prozent die meisten Sicherheitslecks und Fehler im ersten Halbjahr 2009 aufwies. Auf Platz zwei landete Apples Safari mit 35 Prozent, der Internet Explorer (IE) wurde mit 15 Prozent Dritter. Die restlichen sechs Prozent konnte Opera für sich verbuchen. In einem Interview mit Computerworld erklärte Cenzics Technikchef Lars Ewe, dass man verschiedenste Datenbanken nach bekannten Fehlern abgesucht hatte, um die Liste zu erstellen. Ein Grund für das schlechte Abschneiden des Firefox ist die riesige Anzahl an Erweiterungen ("Add-Ons"). Diese werden oft nicht ausreichend auf ihre Sicherheit getestet.

Firefox-Entwickler legt Fehler offen

Gleichzeitig betont Ewe, dass das nicht bedeute, dass Firefox der unsicherste Browser sei. Er selbst benutze den Browser von Entwickler Mozilla und bemerkt, dass die Firma üblicherweise sehr rasch auf Fehler reagiere. Mozilla selbst verteidigt die hohe Anzahl an bekannten Fehlern damit, dass der Quellcode des Browsers frei zugänglich sei und dadurch Fehler nicht versteckt werden. Microsoft und Apple gehen hier einen anderen Weg.

Firefox 3.5: Die besten Funktionen des neuen Browsers

Alle 7 Bilder der Galerie »

Sicherheit ist gestiegen

Trotz der hohen Anzahl an Fehlern sei die Browsersicherheit in den letzten Jahren gestiegen, argumentiert Ewe. Die "Top 10" der gefährlichsten Sicherheitslecks sind immer noch in Server-Software zu finden und nicht in Webbrowsern, was auch der Bericht aussagt, der als PDF-Datei zum Download bereit steht. Im zweiten Halbjahr 2008 hatte übrigens noch der Internet Explorer die Nase vorn bei der Anzahl der Fehler. Auch dieser Bericht ist kostenlos als Download erhältlich.

(db)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

13 Kommentare
Alien
10.11.2009 15:26
0 0

Glaube nie einer Studie,

die Du nicht selbst gefälscht hast....

Meine persönliche Erfahrung zeigt da anderes.

Gast: yanic
10.11.2009 14:42
0 0

Opera

ist immer noch die beste Variante. Nutze in gleichzeitig für RSS, eMail, Webentwicklung und Surfen. Dort wo er nicht geht (Adwords zB) nehm ich FF

br41n
10.11.2009 10:28
0 0

Beste mir bekannte Kombination:

Opera + Firefox:
normales surfen mit Opera, wo Opera nicht geht, Firefox nehmen

1 0

Um die Überschrift ein wenig zu korrigieren:

Firefox hat die meisten OFFENGELEGTEN Fehler.

Antworten Gast: Oesterreicher
11.11.2009 07:48
0 0

Re: Um die Überschrift ein wenig zu korrigieren:

Ich gehe davon aus, dass damit sogar die meisten KORRIGIERTEN Fehler gemeint sind.

Antworten cuniculus
10.11.2009 14:05
0 0

Re: Um die Überschrift ein wenig zu korrigieren:

Hama doch noch was gefunden, um Firefox gut dastehen zu lassen.
Firefox' Popularität hat nichts mit seiner Sicherheit zu tun, sondern in erster Linie mit den praktischen und einfach verwaltbaren sowie umfangreichen und mächtigen AddOns.
Aber besonders sicher war Firefox nie, also schön die Kirche im Dorf lassen.

0 0

Re: Re: Um die Überschrift ein wenig zu korrigieren:

In welcher Relation "war Firefox nie besonder sicher" und woher nehmen Sie Ihre Daten?

Antworten Antworten Antworten cuniculus
11.11.2009 14:45
0 0

Re: Re: Re: Um die Überschrift ein wenig zu korrigieren:

In Relation zum Internet Explorer und vor allem aktuell zu Chrome (Stichwort Sandbox-Architektur).
Das hat sich auch beispielsweise bei der Pwn2Own-Challenge gezeigt.
Das können Sie alles nachlesen, ich google das jetzt nicht für Sie.

Die Frage ist auch: woher nimmt mein Vorposter die Daten?

0 0

Re: Re: Re: Re: Um die Überschrift ein wenig zu korrigieren:

Also soweit ich dass aus diversen Artikeln beurteilen kann hat Firefox bei dieser Pwn2Own Challenge auch Schwaechen gezeigt, von "besonder sicher war Firefox nie" kann ueberhaupt keine Rede sein!
Weiters, wenn sie schon auf die Pwn2Own Challenge verweisen sollten sie nicht IE als sicherere Alternative nennen; selbiger musste nach Safari als Nr. 2 das Handtuch werfen musste.

Mein Vorgaenger nimmt seine Daten u.a. aus duesem Artikel, in dem lediglich auf die Anzahl der gefundenen Luecken verwiesen wird und nicht auf die Anzahl der offenen Luecken.

Zum Thema, Googeln Sie mal nach "Pwn2Own browser patch firefox".

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten cuniculus
11.11.2009 16:18
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Um die Überschrift ein wenig zu korrigieren:

Ich habe ja auch im speziellen auf Chrome verwiesen.
Unabhängig davon werden Sie, so Sie sich ein wenig für Web und das Drumherum interessieren, zugeben müssen, dass das was Browser meist unsicher macht Dritthersteller-Plugins sind (die wurden z. B. bei der Pwn2Own Challenge gar nicht berücksichtigt). Und Firefox lebt von der großen Community und den vielen (zweifelsfrei tollen) Plugins.

Wenn Sie lesen welche Probleme das Flash Plugin verursacht, wo Adobe dahinter steht, dann ist es nicht schwer mit etwas Hausverstand auch darauf zu schließen, was Plugins bewirken können, die von "14 jährigen" programmiert werden.

Oder würden Sie da nicht zustimmen?

0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Um die Überschrift ein wenig zu korrigieren:

Das hat mir der urspruenglichen Diskussion nichts mehr zu tun; mein Kritikpunkt galt lediglich der Meldung "besonders sicher war Firefox nie" (und im Erweiterten dann auch der Aussage, dass IE eine sicherere Alternative sei - Betonung auf Chrome hin oder her).

Nehmen Sie's mir bitte nicht uebel, wenn ich mich auf erweiterte Diskussionen nicht einlasse, es mangelt schlicht an Zeit.

Zu Chrome und Pwn2Own sei noch gesagt, dass es (wie Safari) aufgrund der geringen Marktanteile von ZDI ansich nicht fuer die Desktops zugelassen wurde, sondern es nur wegen der Standardinstallation auf manchen Handy-OS auf die Liste geschafft hat...

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten cuniculus
11.11.2009 18:59
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Um die Überschrift ein wenig zu korrigieren:

Dann kurz zusammengefasst: vor allem aufgrund der Plugins war Firefox nie (nichtmal zu Firebird-Zeiten) besonders sicher.
Und auch deshalb scheint mir der IE8 "etwas weniger unsicher" als Firefox (wenn auch dafür limitiert im Funktionsumfang).
Das ist das was ich zu Beginn gesagt habe und was man wohl auch so stehen lassen kann.

0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Um die Überschrift ein wenig zu korrigieren:

Ich nehme mal an, dass sie (zumindest) ein bestimmtes Plugin ansprechen!?
Verbreitete 3rd Party Plugins kommen ja bei allen Browsern zum Einsatz (Stichwort Adobe Flash)...

Zu sagen, das Plugins an sich unsicher sind ist definitiv nicht zulaessig.