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SPÖ und FPÖ von "Anonymous" gehackt

01.07.2011 | 13:25 |   (DiePresse.com)

Die Startseite der SPÖ zeigte das Logo der Hackergruppe. Die Seite der FPÖ war nicht erreichbar. Letztere wolle man "am eigenen Internetleib spüren lassen, wie es ist, abgeschoben zu werden", sagen die Hacker.

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Die Homepage der SPÖ im Internet ist in der Nacht auf Freitag von Hackern gekapert worden. Statt der Startseite der "Sozialdemokratischen Partei Österreichs" war das Logo der Hackergruppe Anonymous zu sehen. Daneben zeigte sich ein salutierendes Pony. Auch die Homepage der FPÖ war nicht erreichbar, genauso wie die Website von Bundeskanzler Werner Faymann. Die Seite der FPÖ war Freitagvormittag wieder erreichbar. Derzeit ist sie aber wieder nicht verfügbar (Stand 11.40 Uhr). Das Bundeskriminalamt und das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung ermitteln in dem Fall. 

AnonAustria, der hiesige Anonymous-Ableger, hat eine Presseerklärung veröffentlicht. Darin heißt es, die Aktionen der SPÖ würden "nichts soziales mehr erahnen lassen". In Richtung FPÖ schreiben die Hacker, die Partei durfte durch die Aktion "auch mal am eigenen Internetleib spüren, wie es ist, abgeschoben zu werden." Ebenfalls in der Nacht auf Freitag meldete der Twitter-Account @anonitaly, dass die Website der italienischen Partei Lega Nord lahmgelegt worden sei.

Internet-Abschiebung für die FPÖ

Bei der SPÖ wundert man sich über den Angriff. Kommunikationschef Oliver Wagner findet es seltsam, da seiner Ansicht nach Anonymous sich dem Kampf gegen das Großkapital verschrieben habe. Die SPÖ fühle sich damit eigentlich nicht angesprochen. Freitagfrüh war die Website der Partei immer noch offline. Inzwischen ist ein Hinweis auf Wartungsarbeiten zu lesen. Nach SPÖ-Angaben muss das Angebot teilweise neu programmiert werden. 

Regierungen und Banken wüssten gar nicht, was auf sie zukomme, hatte Anonymous schon vor Tagen vermeldet. Gemeinsam mit der inzwischen aufgelösten Gruppe Lulz Security hatte das Hackernetzwerk angekündigt, gemeinsam gegen Regierungen und die Finanzwelt ins Feld ziehen. Die beiden Gruppierungen nennen ihre Aktion "Operation Anti Security" und wollen nach eigenen Angaben durch die Aufdeckung von Geheimnissen für mehr Transparenz sorgen.

SPÖ-Nutzerdaten veröffentlicht

Transparent wurden indessen Nutzerdaten der SPÖ. AnonAustria hatte auf der entstellten Homepage der Partei mehr als 600 Usernamen und Passwörter veröffentlicht. Die Daten liegen der Redaktion von DiePresse.com vor, dürften aber teils veraltete Informationen beinhalten. Die Hacker forderten spaßhalber auf, diese Nutzerdaten "for more lulz" ("für mehr Lacher") etwa auf Facebook auszuprobieren. Die Passwörter offenbaren einen erschreckend fahrlässigen Umgang mit Sicherheit. Vom Vornamen der Nutzer bis zum traurigen Klassiker "12345" sind viele simple Zeichenfolgen vertreten. Noch eklatanter fällt ins Gewicht, dass die Passwörter offenbar im Klartext gespeichert worden sind.

Zumindest einer der Datensätze dürfte echt gewesen sein. Auf einer Facebook-Seite der SPÖ wurde über den angeblichen Rücktritt von Bundeskanzler Werner Faymann berichtet, schreibt der Webstandard. Die Seite sei inzwischen aber nicht mehr verfügbar, heißt es dort weiter.

Hacker verbrüdert

Nachdem sich Lulz Security und Anonymous verbrüdert hatten, rühmten sie sich, eine Polizei-Webseite in Großbritannien lahmgelegt zu haben. Die Behörde für die Bekämpfung des organisierten Verbrechens (SOCA) www.soca.gov.uk war vorübergehend nicht zu erreichen.

Lulz Security (kurz LulzSec) galt eher als "Spaßguerilla" und war in den vergangenen Wochen mit Attacken auf den Unterhaltungskonzern Sony, den US-Senat und den US-Geheimdienst CIA bekannt geworden. Anonymous dagegen verfolgte von Anfang an politische Ziele und hat sich als Unterstützer der Enthüllungsplattform Wikileaks einen Namen gemacht.

Polizei und Geheimdienste verstärken derzeit weltweit ihren Kampf gegen die schwer zu fassenden Hacker.  Unbekannte drangen unlängst auch in die Computersysteme des Rüstungsriesen Lockheed Martin und der Citibank ein.

(APA/db)

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156 Kommentare
 
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aha

wird anonymus von övp finanziert...

Gast: Naibinger
02.07.2011 01:55
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farbenblind??

ob f oder s,..
ist egal, die fahnenflüchtigen roten aus dem gemeindewaben machen halt nun auf blau,....

und hacken kann man nur die, die sich hacken lassen und das system nicht kapieren,..


Gast: alter Schilling
01.07.2011 22:34
0 0

OENB Homepage auch gehackt ?

Das ist ja wirklich sehr beunruhigend !

www.oenb.at

Diese Funktion ist momentan nicht verfügbar.

This function ist currently not available.

0 0

Re: OENB Homepage auch gehackt ?

wir sind nicht gehackt, habe den Server um Mitternacht restartet.

Die Homepage der SPÖ im Internet ist in der Nacht auf Freitag von Hackern gekapert worden

Na wo wird eine Homepage wohl sein außer im Internet

Re: Die Homepage der SPÖ im Internet ist in der Nacht auf Freitag von Hackern gekapert worden

Wohl war!

Noch viel lustiger finde ich die Bezeichnung "Homepage". Das ist ja eigentlich nur die Startseite einer Internetpräsenz.

Das ist ähnlich intelligent wie:
"Glasvitrine"
"LCD-Display"
"HIV-Virus"

Gast: klar
01.07.2011 21:20
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.

Das pony ist schaut ja lieb aus....

Gast: GASTi
01.07.2011 19:14
3 1

SCHWACHSINNNNNNNN

wie auf der fpoe page zu lesen ist, wurde deren seite NICHT gehackt!!!!! jediglich unzählige anfragen wurden gestellt, womit der server in die knie ging, da ist ein großer unterschied!!!!!!!!!!!!
aber anscheinend plappern noch immer alle medien unrechercherit nach, was irgendwelche anonymusssse daher zwitschern.

und ja, die spoe-homepage (!!!!) wurde tatsächlich gehackt, irgerndwie ein wenig peinlich, wenn selbst nach stunden die seite nicht wieder hergestellt werden kann.
ich habe sogar von meinem mini-privatdaten eine sicherheitskopie - hat sowas die SPÖ von ihrer homepage nicht einmal und müssen sie diese nun neu programieren.
da muss man wieder mal den kopf schütteln ..

Antworten Gast: Als Gast antworten
02.07.2011 11:57
0 0

Re: SCHWACHSINNNNNNNN

Das hat 2 ein halb mögliche Ursachen:
-Die Journalisten kennen sich selbst in der Materie nicht aus über die Sie berichten, oder
-Die Journalisten kennen den Unterschied, in welchem Fall hier bewusst aus einer Mücke ein Hackerselbstmordattentat gemacht wird. Sub-Optionen an diesem Punkt: entweder äußerst schlampige Recherchen oder die öffentliche Meinung muss mal wieder adjustiert werden.

Antworten Gast: Orange-in-Wien
01.07.2011 23:55
0 0

Re: SCHWACHSINNNNNNNN

Ergo:
SPÖ gehackt worden =>Server wurde eingenommen von "Anonymous"

FPÖ Server down =>Server war ausgelastet und Außer betrieb.

na hoffentlich wird anonymous abgeschoben

dirket nach guantanamo bay.
dort gibt es ein schönes hotel in strandnähe mit blick auf meer, für genau solche staatsfeinde

Re: na hoffentlich wird anonymous abgeschoben

liab wie sich der dudelsack aufregt... Anonymous sind nicht die Staatsfeinde, sondern die blauen Regierungsunfähigen.

Antworten Gast: Plärrrrrr
01.07.2011 20:38
3 2

Re: Die Feinde der Scheinroten Partei Österreichs sind keine Staatfeinde, sondern Patrioten !


Gast: War
01.07.2011 16:43
3 1

das ein technischer Defekt

ausgelöst durch die Vorratsdatenspeicherung?

Gast: ovp hackerministerium
01.07.2011 16:39
6 2

SPÖ und FPÖ von "Anonymous" gehackt

Kurz gesagt echt Geil!

Gast: salatgurke
01.07.2011 15:35
6 6

die haben sich vertan...

... eigentlich wollten sie die regierungsparteien schädigen und haben fpö mit övp verwechselt.

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so kann man nun die Vorratsdatenspeicherung besser unter das Volk bringen


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den Studenten dürfte wohl fad sein

was bringt denn eine derartige Aktion ?
Seltam das die Grünlinge und die VP nicht davon betroffen waren, weiss man doch um die Verflechtung der schwarzen zum Finanzunwesen.


Re: den Studenten dürfte wohl fad sein

die ultrarote Bawag gibt's bei dir nicht?

Gast: faöskdjföasjf894803w
01.07.2011 13:59
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Könnte genau so gut eine False Flag Operation gewesen sein

Wird sich bald zeigen was an Antiterrorinternetgesetzen in den Schubladen der Parteien versteckt ist.

Gast: trainingsraum
01.07.2011 13:50
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typisch linke chaoten

andere meinungen und lebenskonzepte verbieten (notfalls auch gerne mit gewalt und übergriffen) ist alles, was die können.

was erwarten sich die cyber-tschopperl? das jetzt der mob andächtig erstarrt und grün wählt? wie kann man nur so dämlich sein? solche aktionen ändern doch nicht die einstellung der menschen. sollen sie vermutlich auch nicht. da wollen ein paar pickelgesichter komplexe kompensieren. brav bubis, wir sind beeindruckt. und jetzt kauft euch einen lutscher.

Re: andere meinungen und lebenskonzepte verbieten (notfalls auch gerne mit gewalt und übergriffen)

Du beschreibst damit ziemlich gut die Rechten Chaoten von der FPÖ. Finde bitte ein alleinstellungsmerkmal der linken!
Und wenn es Linke wären, wieso hätten sie die SPÖ Seite hacken sollen? Du behauptest je immer dass SPÖ Linke sind.

Antworten Antworten Gast: trainingsraum
01.07.2011 20:26
2 1

Re: Re: andere meinungen und lebenskonzepte verbieten (notfalls auch gerne mit gewalt und übergriffen)

als alleinstellungsmerkmal bietet sich "realitätsverweigerung" an. schönes beispiel dafür ist, daß diesen typen nicht einmal die spö links genug ist. haben sie den artikel nicht gelesen?

Re: Re: Re: andere meinungen und lebenskonzepte verbieten (notfalls auch gerne mit gewalt und übergriffen)

Ich habe den Artikel gelesen und weiß aber dass viele von Anonymous Rassisfaschisten sind, also alles andere als links.
Zum Thema "Realitätsverweigerung": Schon mal das Wahlprogramm der FPÖ gelesen? Ich habe es, und weiß dass die Wahlversprechen nicht eingelöst werden können da sie gegen geltendes Recht verstoßen (Gleichbehandlung, etc.). Wer dieses Programm also ernst nimmt, leidet an Realitätsverlust.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: trainingsraum
02.07.2011 19:15
0 0

Re: Re: Re: Re: andere meinungen und lebenskonzepte verbieten (notfalls auch gerne mit gewalt und übergriffen)

nochmal, anon austria ist linksmotiviert, was auch leicht ihren eigenen aussagen zu entnehmen ist.

geltendes recht ist nicht in stein gemeißelt. gesetze werden ständig geändert. aber ich akzeptiere natürlich, daß es menschen gibt, die sich einfach nicht mit blauen inhalten anfreunden können.

Re: typisch linke chaoten

ihre sprache ist sehr verletzend - hat ihnen das schon jemand gesagt.

geht es ihnen besser, wenn sie andere auf diese art und weise herabsetzen.

sie könnten ihre wort-gewalt eher gegen eine fahrlässige riesen organisation wie die spö richten, die nichtmal im stande ist einen vernünftigen internetauftritt abzusichern.

diese in ihren augen lächerlichen bürschchen schafften es problemlos, da ein bissi schaden anzurichten.

 
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