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Anonymous vs. Paypal: Kampf flammt wieder auf

29.07.2011 | 08:13 |   (DiePresse.com)

Anonymous-Hacker haben Paypal-Nutzer dazu aufgerufen, ihre Konten zu löschen. Zehntausende haben das angeblich prompt getan.

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Der Kampf zwischen Anonymous und dem Online-Bezahldienst Paypal ist wieder aufgeflammt. Paypal sperrt regelmäßig Konten von Hackern und gibt Daten an US-Behörden weiter, schreiben Vertreter von Anonymous und Lulz Security in einem offenen Brief. Nachdem die Hacker vergangenes Jahr die Paypal-Webseite direkt angegriffen haben, versuchen sie nun, dem Unternehmen anders zu schaden. 

Paypal lässt Rachefeldzug kalt

In dem Brief werden Paypal-Nutzer dazu aufgerufen, ihre Konten zu löschen. Das zeigt offenbar auch seine Wirkung. Noch am selben Tag der Veröffentlichung des Briefs, gibt Anonymous per Twitter bekannt, dass bereits 35.000 Konten gelöscht wurden. Angesichts seiner 100 Millionen aktiver Accounts, lässt Paypal den Rachefeldzug kalt: "Wir haben keine Veränderungen in unserem normalen Betrieb bemerkt", erklärt ein Sprecher auf Anfrage des Wall-Street-Journal-Bloggers Arik Hesseldahl.

Anonymous-Hackern drohen 15 Jahre Haft

In dem offenen Brief bestehen die Anonymous-Vertreter darauf, friedliche Online-Demonstranten zu sein. Sie wollen strafrechtlich nicht mit Hackern in einen Topf geworfen werden, die Schadprogramme verbreiten und Internetnutzern schaden. Auch Anonymous-Verdächtigen drohe daher eine Strafe von bis zu 500.000 Dollar und bis zu 15 Jahre Haft, obwohl man lediglich an einer "historischen Aktivisten-Bewegung" teilnehme. Anonymous hat Paypal angegeriffen, indem die Mitglieder freiwillig gleichzeitig von allen ihren Rechnern Anfragen an die Webseite von Paypal geschickt haben, um die Server zu überlasten. Hacker erreichen dasselbe Ergebnis mit einem Netz aus gehackten Computern, die ferngesteuert werden (Denial of Service).

 

(Red. )

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5 Kommentare

PP sollte wegen Unterschlagung und gewerblicher Erpressung belangt werden

Die Richter sollten keine milde walten lassen.

Antworten Gast: whatever32424
30.07.2011 15:15
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Re: PP sollte wegen Unterschlagung und gewerblicher Erpressung belangt werden

Was heißt hier Unterschlagung? Wenn ein Händler wegen krummer Aktivitäten bei PayPal rasufliegt und feststeht, dass sein Verhalten noch weiteren Schaden verursachen wird, hat er den gefälligst auch selbst zu zahlen und nicht auf seinen (ehemaligen) Zahlungsdienstleister abzuwälzen.

Re: Re: PP sollte wegen Unterschlagung und gewerblicher Erpressung belangt werden

Welche krumme Aktivitäten? Wollen Sie mir sagen dass europäische Händler sich an die US-Gesetze halten müssen und kubanische Produkte aus dem Programm nehmen müssen? US-Gesetze gelten zum Glück noch nicht weltweit! Und Paypal sperrt auch schon mal Konten wenn ihnen dein Gesicht nicht passt, dann kann man 6 Monate auf freigabe warten während Paypal für das Geld Zinsen kassiert. Das machen sie sehr gerne bei Händlern wo viel Geld auf dem Paypal Konto liegt.

Antworten Antworten Antworten Gast: NemesisCain
31.07.2011 15:39
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Re: Re: Re: PP sollte wegen Unterschlagung und gewerblicher Erpressung belangt werden

Das US Gesetz mit dem Paypal Kunden zwingen will das Kuba Embargo zu unterstützen ist sogar für Europäische Bürger illegal. Laut einem Urteil des Europäischen Parlaments.
Die BAWAG wurde vor 4 jahren schon mal belangt da sie kubanischen Kunden ihre Konten geschlossen hat.

Re: Re: Re: Re: PP sollte wegen Unterschlagung und gewerblicher Erpressung belangt werden

Das meine ich auch, deswegen wäre verklagen die beste Lösung.