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Google-Warnung: Millionen Nutzer ab Juli ohne Internet

25.05.2012 | 09:06 |   (DiePresse.com)

Millionen PCs sind ohne das Wissen der Nutzer seit Monaten von einem Computerschädling befallen.

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Am 9. Juli könnten Millionen PCs keinen Zugang mehr zum Internet haben. Schuld daran ist der Trojaner DNSChanger. Er leitet Internetnutzer auf einen Server um, den das FBI von Kriminellen beschlagnahmt hat. Das FBI wird diesen Server am 9. Juli abdrehen und hofft, dass bis dahin alle infizierten PCs gereinigt sind. Obwohl das Problem seit Monaten bekannt ist, scheinen nach wie vor die meisten Nutzer nichts von der Infektion ihrer PCs zu wissen. Google versucht nun zu helfen, indem die Suchmaschine auf betroffenen Rechnern eine entsprechende Warnung einblendet.

Nur wenige PCs bisher gereinigt

Ursprünglich wurden die Infektionen weltweit auf mehr als vier Millionen PCs geschätzt. In Deutschland gab das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik nun bekannt, dass von den ursrünglich 35.000 in Deutschland infizierten Rechnern noch immer 20.000 täglich mit den FBI-Servern kommunizieren. 

Das Ziel der DNSChanger-Autoren war es, Opfer auf manipulierte Seiten locken, um Passwörter mitzulesen oder ihnen Viren und Trojaner unterzujubeln. Die Drahtzieher hat das FBI vergangenen November in Estland festgenommen. Einige der Server hat die Polizei jedoch bis heute weiterhin betrieben, damit die betroffenen Computer nicht schlagartig vom Internet getrennt werden. Am 9. Juli wird das FBI diese Server abdrehen. 

PC prüfen und DNSChanger löschen

Das BSI und die Deutsche Telekom haben eine Webseite eingerichtet, die prüft, ob der eigene Rechner über die Gauner-Server umgeleitet wird. Zeigt die Seite beim Aufruf ein grünes Feld, ist das nicht der Fall. Ist das Feld rot, werden Tipps angezegt, wie man den Schädling namens "DNSChanger" wieder los wird. Dazu gibt es für Windows und Mac OS X eigene Programme. Danach müssen auch die DNS-Einstellungen von Computer und Router wieder geändert werden - im Zweifelsfall hilft dabei der Provider.

 

(Red. )

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21 Kommentare

Was wird passieren?

Ich sag gar nix :-)

Gast: Klaus
27.05.2012 22:55
1 0

jetzt ...

jetzt wo Google auch mitmacht ist diese alte Kamelle auch der Presse aufgefallen?

*fremdschäm*

Gast: Immer ärger
26.05.2012 23:37
2 7

werden diese Burschen.

Gott sei Dank: Grün, grün, grün! Wahrscheinlich bin ich aber erst seit dem Test an die FBI-Server gekoppelt. Rote Augen werden sie davon kriegen, weil die Fülle der auf meinem Rechner abrufbaren Informationen Tränen verursachen – beim FBI!

Soviel Arbeit ganz umsonst: Hehe!

Der Netzcomputer ist nämlich nur zum Surfen da und hat keine Infos gespeichert: Hahahaha-hehe-huhu-hoho-hihihi!

Ein "Hi!" ans FBI.

Na da wird sich das FBI aber ärgern...

Jetzt verpassen sie doch glatt Dein streng geheimes Muttertagsgedicht vom letzten Jahr!


Antworten Antworten Gast: Immer ärger
27.05.2012 16:08
0 3

wird dieser "freeman".

Morgen darf er sich mit Dingen beschäftigen, die er auch versteht:

https://www.verfassungsklage.at/

Aber vom Gedichte schreiben soll er nicht!

Na klar...dort holt man sich dann erst

den richtigen Schnupfen was?
Man kann nur hoffen, dass Niemand so blöde ist diese "Seiten" zu besuchen.

Antworten Gast: L.W.
29.05.2012 16:53
1 0

Man kann nur hoffen, ...

... dass Sie Ihr Aluhütchen bald erneuern, es scheint die bösen Strahlen nicht mehr ganz abzuhalten.

Re: Na klar...dort holt man sich dann erst

Habe ich mir auch gerade gedacht. Ich schaue dort sicher nicht nach.

Re: Na klar...dort holt man sich dann erst

Naja, bisschen paranoid sind Sie schon, oder?

Gast: Wirtschaftler
25.05.2012 22:58
3 9

So,so.....

Wenn du dich auf die Webseite einloggst, hast du dann den wirklichen Schädling eingefangen. Wer wird denn so dumm sein ???

Re: So,so.....

Weil sich Google so etwas auch erlauben kann...

Gast: fu hu
25.05.2012 22:53
4 0

wär das zu viel verlangt, dass das fbi die gängigen virenabwehranbieter darüber informiert?


Antworten Gast: unwissender user
29.05.2012 10:57
0 0

Re: wär das zu viel verlangt, dass das fbi die gängigen virenabwehranbieter darüber informiert?

ist doch schon vor einem halben jahr passiert. aber es ist schon schön, zuerst einmal sch..... zu posten.

Ich nehme an, das haben sie schon lang getan...

Es geht aber um bereits kompromittierte Systeme, da hat "Virenabwehr" nur begrenzte Wirksamkeit...


Antworten Antworten Gast: Arbeiten Sie
27.05.2012 18:31
0 0

mit ClamXav Sentry!

Mit dem Virenscannprogramm können Sie jederzeit mit einem einfachen Klick die online Virus-Definitionen aktualisieren. Außerdem werden die Ordner ..., die Sie selbst definieren können, ständig überwacht und eventuelle Viren in einen dafür einzurichtenden Quarantäneordner verschoben. Leider nur für Mac!

Freundlich
Kurt E.

Antworten Antworten Antworten Gast: Marketing
28.05.2012 14:18
0 0

Re: mit ClamXav Sentry!

Wurden Ihnen diese Funktionalitäten als neueste Innovation von Apple verkauft.
Aktualisierung per Knopfdruck und so.... :-)
Ein Quarantäne Ordner ist auch recht innovativ

Grüße aus der Rückständigen "nicht Apfel" Welt

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Aber
28.05.2012 22:29
1 1

Apple hat wenigstens Rechtschreibprogramme

anzubieten, was in der Nicht-Apfel-Welt eine Ausnahme zu sein scheint.
:-(

Wurden Ihnen ... verkauft. – (...uft?)
Aktualisierung per Knopfdruck und so.... :-) – (… und so …)
Ein Quarantäne Ordner ist auch recht innovativ – (Quarantäneordner/Quarantäne-Ordner …tiv.)

Grüße aus der Rückständigen "nicht Apfel" Welt – (… der rückst… Nicht-Apfel-Welt/Nichtapfelwelt.)


Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Tja "Aber",
29.05.2012 19:28
0 0

so sieht es einmal aus!

Interpunktion beherrscht eben kaum noch jemand, neben vielen anderen Dingen, wie Sie damit ja eindeutig haben belegen können.

Das ist ein prinzipielles Problem,

dagegen hilft auch kein Marketinggeschwafel, egal ob mit oder ohne Apfel.

Ein kompromittiertes System ist keine vertrauenswürdige Basis für eine Säuberung seiner selbst - so etwas ähnliches hat auch schon der Herr Münchhausen versucht.


Gast: Feuervögelchen
25.05.2012 10:48
16 5

Aha, ist den Bundesschnüfflern ein Trojaner ausgekommen....

denen sind auch schon etliche Viren entfleucht, ich meine echte.