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Blackberry-Chef: 80 Millionen Nutzer als Geheimwaffe

12.07.2012 | 11:06 |   (DiePresse.com)

Der CEO des Herstellers RIM behauptet, sein Unternehmen habe mehr Nutzer als Nokia. Die Finnen würden keinen Mehrwert zu ihren Handys bieten. Einen Wechsel auf Android schließt der Manager aus.

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Thorsten Heins, CEO des Blackberry-Herstellers RIM, will trotz sinkender Verkaufszahlen und stotternder Entwicklung nicht aufgeben. In einem Interview mit The Verge stellt Heins klar, dass es derzeit rund 80 Millionen Nutzer der Blackberry-Dienste gebe. "Nokia hat das nicht", ätzt er gleich gegen die Konkurrenz. "Sie bieten keinen Mehrwert zusätzlich zu ihren Geräten." Gleichzeitig stellt Heins auch klar, dass ein Umstieg auf Android oder andere Betriebssysteme für Blackberrys nicht in Frage kommt. Heins will sich nicht von einem anderen Unternehmen abhängig machen.

Für den RIM-CEO sind seine Kunden ganz bestimmte Menschen. "Wir nennen sie intern Blackberry People", gibt Heins zu. Diese Kundenschicht gilt es zu identifizieren und zu bedienen. Weitere Details dazu will der Firmenchef allerdings nicht verlautbaren.

Der große Hoffnungsträger für Heins ist das für 2013 erwartete neue Betriebssystem Blackberry 10. Es wird sich deutlich stärker auf Touchscreen-Eingabe konzentrieren und erinnert bei manchen Funktionen an Googles Android und Microsofts Windows Phone. Eigentlich hätte es noch heuer auf den Markt kommen sollen, der Start musste aber verschoben werden. Und damit ist auch RIMs Hoffnung auf einen Neustart weiterhin in weiter Ferne.

(Red.)

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4 Kommentare
Gast: FAQpqr
08.08.2012 18:22
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Die "Wunderwaffe"...

...wird die Blackberries auch nicht mehr retten. Dazu ist die Konkurrenz schon zu stark.

was bin ich froh

dass ich nach 10 jahren blackberry endlich darauf verzichten kann. der deutsche komiker (aka CEO) scheint zu vergessen worum es geht.


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Wohl eher 80 Millionen Geiseln.

Aber so eine Benutzerbasis ist schneller weg, als man denkt.

Gast: aus der branche
12.07.2012 11:51
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ich muss

den herren enttäuschen - die blackberry people gab es mal - doch sie sterben so schnell wie die büffel in amerika damals.

heutzutage kennt man nur die ipad people und die werden sobald die firmen nachziehen auch eher iphones oder windows phones haben.

m$ wird rim letztlich zerstören - davon bin ich überzeugt - mal sehen, obs so kommt.