Thorsten Heins, CEO des Blackberry-Herstellers RIM, will trotz sinkender Verkaufszahlen und stotternder Entwicklung nicht aufgeben. In einem Interview mit The Verge stellt Heins klar, dass es derzeit rund 80 Millionen Nutzer der Blackberry-Dienste gebe. "Nokia hat das nicht", ätzt er gleich gegen die Konkurrenz. "Sie bieten keinen Mehrwert zusätzlich zu ihren Geräten." Gleichzeitig stellt Heins auch klar, dass ein Umstieg auf Android oder andere Betriebssysteme für Blackberrys nicht in Frage kommt. Heins will sich nicht von einem anderen Unternehmen abhängig machen.
Für den RIM-CEO sind seine Kunden ganz bestimmte Menschen. "Wir nennen sie intern Blackberry People", gibt Heins zu. Diese Kundenschicht gilt es zu identifizieren und zu bedienen. Weitere Details dazu will der Firmenchef allerdings nicht verlautbaren.
Der große Hoffnungsträger für Heins ist das für 2013 erwartete neue Betriebssystem Blackberry 10. Es wird sich deutlich stärker auf Touchscreen-Eingabe konzentrieren und erinnert bei manchen Funktionen an Googles Android und Microsofts Windows Phone. Eigentlich hätte es noch heuer auf den Markt kommen sollen, der Start musste aber verschoben werden. Und damit ist auch RIMs Hoffnung auf einen Neustart weiterhin in weiter Ferne.
(Red.)
HTC One im TestDesignerstück mit Foto-Qualitäten
DiePresse.com/Handy
Technik-Experten-QuizKey Lime Pie zum Frühstück?
