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3-Chef: Netz ohne Orange-Kauf in zwei Jahren überlastet

19.07.2012 | 12:06 |  von Daniel Breuss (DiePresse.com)

Jan Trionow, CEO des Mobilfunkers 3, appelliert an Behörden und Politik, die Fusion seines Unternehmens mit Orange zu genehmigen. Ohne neue Frequenzen steht 3 vor Kapazitätsproblemen.

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Unsichere Zeiten für Österreichs Mobilfunkbranche. Bis Ende November bleibt unklar, ob es in Zukunft drei oder vier Betreiber auf dem heimischen Markt geben wird. Sowohl die EU-Kommission als auch die heimische Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) haben eine vertiefende Prüfung des geplanten Kaufs des Handynetzbetreibers Orange durch den kleineren Mitbewerber 3 eingeleitet. Jan Trionow, Chef von 3 Österreich, "schmerzt" diese Verzögerung. Er hofft aber auf eine positive Entscheidung und verweist auf die Infrastrukturprobleme auf dem heimischen Markt. 3 benötige laut Trionow die Frequenzkapazitäten von Orange, um in den nächsten Jahren die rasant wachsenden Datenmengen über mobiles Breitband abwickeln zu können. Bis spätestens 27. November müssen beide Behörden eine Entscheidung fällen.

3 sieht Politik gefragt

"In zwei Jahren ist die Decke erreicht", warnt Trionow. Dann könne man mit dem durch den Boom von Smartphones und Tablets ausgelösten exponenziell steigenden Datenbedarf nicht mehr fertig werden. Er sieht daher auch die Infrastrukturpolitik gefragt. Ob es hier konkrete Gespräche mit dem entsprechenden heimischen Ministerium gibt, wollte Trionow allerdings nicht bestätigen. "Die BWB-Bedenken können nicht alles sein, was die EU aus Österreich hört", ist sein Kommentar dazu. 

Hintergrund: Warum Frequenzen wichtig sind >>>

Streitpunkt Yesss-Verkauf an A1

Es gibt viele Dinge, die außerhalb des Wirkungsbereichs von 3 liegen. Der Kauf von Orange ist in zwei Ebenen aufgeteilt. Einerseits der Erwerb des Kernunternehmens samt Frequenzen und Standorten. Und andererseits der Verkauf der Diskontmarke Yesss an den Marktführer A1. Dass dieser dadurch 750.000 Kunden zusätzlich erhält, stößt der BWB sauer auf. Die Behörde ist direkt mit A1 in Kontakt. Allerdings ist aufgrund der tiefgehenden Prüfung jetzt das Kartellgericht am Zug. Was passiert, wenn die EU dem Orange-Kauf zustimmt, aber die heimischen Wettbewerbshüter nicht? "Dann gibt es keinen Deal", sagt Trionow. (c) Presse Digital (Daniel Breuss)

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Orange und 3 in Verlustzone

Durch die Verzögerung würden alle beteiligten verlieren, warnt der 3-Chef weiter. Sein Unternehmen und Orange würden vor Zinsen und Steuern zwar positiv bilanzieren "oder zumindest eine schwarze Null schreiben", sagt der Geschäftsführer. Nach Zinsen sei man aber bei beiden Firmen in den roten Zahlen. "Nur T-Mobile und auch ein bisschen A1 profitieren von der Verzögerung." Zwar habe 3 inzwischen zehn Prozent Marktanteil. Dass dieser erst nach neun Jahren erreicht wurde, zeige aber, was für ein "mühsamer Weg" es sei, in Österreich am Mobilfunkmarkt Fuß zu fassen.

Neue Technik LTE verzögert sich

Je später die Entscheidung von Kommission und Kartellgericht eintrifft, desto länger dauert auch die landesweite Einführung des neuen Mobilfunkstandards LTE. Dieser ist besonders für mobile Datenübertragung geeignet und bietet Kapazitäts- und Geschwindigkeitsvorteile. Allerdings ist LTE derzeit nur im Frequenzbereich von 2,6 GHz möglich. Die Betreiber hoffen auf die Freigabe der Telekomregulierer, auch die 800, 900 und 1800 MHz Frequenzen für LTE nutzen zu können. Dieses Refarming wird aber erst stattfinden, wenn der Orange/3-Deal entschieden ist. "Die Behörden verzögern den Roll-out von LTE", ärgert sich Trionow. Selbst bei einer positiven Entscheidung im November wird die Neuvergabe wohl nicht vor Mitte 2013 geschehen.

LTE
"Long Term Evolution" ist ein neuer Standard für mobiles Breitband-Internet. LTE verspricht Download-Geschwindigkeiten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde statt derzeit gängiger HSDPA-Raten von 3,6 Megabit pro Sekunde. In Österreich gab es bereits erste Testläufe. Der noch schnellere Nachfolger "LTE Advanced" wurde auch bereits in Ausicht gestellt.

Beweislastumkehr

Der 3-Chef hofft nun auf den Rest der Kommission. In der ersten Prüfungsphase war nur der Wettbewerbskommissar zuständig. In Phase zwei müssen alle Kommissare entscheiden. In Neelie Kroes, ehemalige Wettbewerbskommissarin und derzeit für die Digitale Agenda der EU zuständig, sieht Trionow eine Verbündete. Kroes hatte Mitte Juni beim Reuters Media Summit gesagt, dass Konsumentenschutz aus mehr besteht als eine bestimmte Anzahl an Betreibern pro Land sicherzustellen. Sowohl für Österreich als auch für die EU gilt, dass sich bei der vertieften Prüfung die Beweislast umkehrt. Die Behörden müssen nun die negativen Effekte beweisen.

Auflagen für beide Betreiber

3 und auch A1 werden nun den Behörden Auflagen anbieten müssen. Welche das sind wollte Trionow nicht sagen, um die Kommission nicht zu verärgern. Prinzipiell sei es aber möglich durch strukturelle Auflagen oder bestimmte verpflichtende Verhaltensweisen die Behörden gnädig zu stimmen. Letzteres wäre etwa eine Preisgarantie. Dem steht Trionow aber negativ gegenüber. Dass A1 hinter dem Yesss-Deal stehe, steht für ihn außer Frage. Einerseits sei der Betreiber durch den Vertrag verpflichtet, andererseits würde A1 durch seine Taten beweisen, dass der Kauf des Diskonters gewollt sei. "A1 kann nicht einfach sagen: 'Ich will nicht mehr'", konstatiert der 3-Chef.

(db)

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27 Kommentare
 
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Gast: Take one und es ist ein klax to be free
20.07.2012 19:43
2 1

Selbst Schuld

Offensichtlich ist es für A1 momentan gar nicht so einfach, die Behörde und diverse Gutachter gefügig zu machen, dass der Yesss! Deal geht.

Ametsreiter hat sicher den selben Charakter wie Memec und arbeitet mit den selben Methoden, keine Frage; das steht außer Streit. Aber haben sie momentan wirklich keinen Hochegger, der da nachhelfen kann? Oder hat auch Gusi so viel zu tun, dass er nicht mit den Leuten essen gehen kann? Ein Landtmann-Frühstück um € 7.000,-- zum Beispiel?

Orange ist für ihre Geschäftszahlen und den -verlauf der letzten Jahre selbst verantwortlich. Krammer hat das getan, was er kann, nicht mehr und nicht weniger: Preise reduziert. So ist er bei Tele.Ring gut gefahren, in Deutschland hat's nicht funktioniert und Orange macht er so fertig.

Wer mit Marketing nur "billig" in Verbindung bringt, aber groß redet und sich gut präsentiert, sollte ins Fernsehen gehen, aber kein führendes Telekomunternehmen leiten.

Orange hätte viel mehr Möglichkeiten gehabt, sich in Nischen zu profilieren. Mit der France Telecom als Mutter - da gibt es ja genügend wunderbare Projekte (die in manchen Ländern auch umgesetzt sind) die weit über telefonieren hinausgehen. Machine-to-Smartphone-Lösungen, Lösungen für Außendienst (Technik!),... die man UNTERSTÜTZEN kann. Ich meine damit nicht, dass Orange die Komplettlösung anbietet, aber es gibt Projekte, die die SIM-Anzahl massiv steigen lassen würden. Senioren-, und Kinderlösungen z.B.
Nichts umgesetzt, dafür billig. Orange Austria.

Gast: Günther K.
20.07.2012 12:59
1 2

Sehr zufrieden

Habe 4 Verträge bei drei funktionieren alle wunderbar. Kundenfreundlichkeit sehr nett.
Vorher bei T-Mobil kam ich mir wie ein Bittsteller vor und nicht als Kunde.

Antworten Gast: Kurt G.
20.07.2012 13:37
1 0

Re: Sehr zufrieden

Die Kundenfreundlichkeit ist wirklich sehr gut, auch das Preis-Leistungs-Verhältnis wäre sehr gut.
Leider ist der Indoor-Empfang sehr bescheiden (um das noch positiv auszudrücken). Leider.
Vielleicht wird's mit dem Orange-Kauf oder mit der T-Mobile-Kooperation besser ...

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Re: Re: Sehr zufrieden

Könnte mich nicht beschweren. Auch Indoor funktionierts sehr gut. Und wenns mal ausfällt, wird TMA-Netz (-3-) umgeschalten =)

A1 profitiert von der verzögerung!?

wird mal wieder zeit diverse parteispenden an die regierungsparteien zu durchleuchten!!

Re: A1 profitiert von der verzögerung!?

eher die ehemaligen Regierungsparteien!

Gast: Telekomiker
19.07.2012 23:58
2 0

Widersprüchliche Aussagen

Herr Trionow macht hier sehr widersprüchliche Angaben. Denn einerseits behauptet er, dass in zwei Jahren die Kapazitätsgrenze überschritten wird und andererseits will er ohne die Orange Frequenzen keinen LTE Ausbau machen.
Wenn nun wirklich ein so großer Engpass bestehen würde, dann müsste man wohl schon jetzt mit den vorhandenen LTE Frequenzen des 2,6GHz Spektrum ausbauen. Ein Netzausbau geht, wie der Erfahrung zeigt nicht innerhalb von kurzer Zeit.
Auch das Argument, dass die 2,6GHz Frequenzen zu wenig Reichweite hat, wirkt eher vorgeschoben. Denn gerade durch verbesserte Technik (Modulationsverfahren, MIMO,..) sind bei LTE 2,6GHz ähnliche Reichweiten, wie bei UMTS zu erreichen.
Zudem liegt die größte Netzbelastung innerhalb des städtischen Gebiets, wo große Reichweiten sogar unerwünscht sind, da diese problematische Netzstörungen verursachen können.

Das Argument, dass die Orange Frequenzen benötigt werden, wirkt daher nur vorgeschoben um die durch den Deal entstehende Wettbewerbseinschränkung zu rechtfertigen.
Schon jetzt zeigt die nahezu gleichzeitige Einführung von jährlichen Servicepauschalen o.ä., dass es keinen funktionierenden Wettbewerb am TK-Markt mehr gibt.

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Je mehr Anbieter umso besser für die Kunden.

Österreich hat nicht umsonst die günstigsten Tarife.

2 1

DREI ist sehr gut

und DREI ist zumindest vergleichsweise kundenfreundlich und jedenfalls günstig.
A1 wird nicht traurig sein, wenn die Wettbewerbsbehörde schärfsmögliche Maßstäbe anlegt und langwierige Untersuchungen anordnet.

Die Fusion von 3 und Orange ist zuzustimmen

Schauen Sie sich die Prepaid-Tarife an, da bekommt jeder einen Prepaid-Vertrag. Es wird nicht gefragt, ob jemand eine ausreichende Bonität besitzt. Es gibt auch keine Kostenfallen, weil nicht mehr abgebucht werden kann, als mit dem Prepaid bereits aufgeladen wurde.

Drei ist toll und sehr sozial im Gegensatz zu manch anderen Wettbewerbern.

Ein Hoch auf DREI!


Antworten Gast: Kurt G.
20.07.2012 13:38
1 0

Re: Die Fusion von 3 und Orange ist zuzustimmen

Hmmm ... Das hab' ich dorch grad wortwörtlich auf standard.at gelesen ;-)?!

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Re: Re: Die Fusion von 3 und Orange ist zuzustimmen

Ist es deswegen nicht mehr richtig?

Re: Die Fusion von 3 und Orange ist zuzustimmen

zur zeit ist das service ok, frage ist nur für mich als konsument und z.zt zufriedener 3 kunde ob ich noch einen weiteren 2 jahresvertrag abschliesse ...

Re: Die Fusion von 3 und Orange ist zuzustimmen

Und für wen arbeiten sie?

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Re: Re: Die Fusion von 3 und Orange ist zuzustimmen

A1 ;)

Re: Die Fusion von 3 und Orange ist zuzustimmen

Wo ist 3 oder irgendein anderer Mobilfunkbetreiber sozial???

Gast: Analyst 829
19.07.2012 16:13
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Die Fusion von 3 und Orange ist abzulehnen

Die Bundeswettbewerbsbehörde muss darauf achten, dass der Wettbewerb nicht durch eine Übernahme gestört wird und insbesondere Teilnehmer (Handykunden) nicht durch eine Übernahme finanziell geschädigt werden.

Doch genau das ist im Fall von 3 mit Sicherheit der Fall. Es geht hierbei um 100.000 sogenannte Six-Back-Verträge, wo 3 den Teilnehmern versprochen hat, 6 c für jede volle Minute, die aus einem andern Netz ins Netz von 3 angerufen wird, refundiert werden.

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20070704_OTS0075/sixback-3-stellt-die-tarife-auf-den-kopf-voellig-neue-tarifstruktur-bei-3

Aus dem Werbetext: "Die Frage 'Warum nicht Geld fürs
Telefonieren bekommen?' schien bis heute zu abstrakt zu sein. Mit SixBack stellen wir herkömmliche Modelle einfach auf den Kopf und machen es möglich, dass Kunden fürs Telefonieren belohnt werden!"

Geld für's Telefonieren kann es aber nur dann geben, wenn es genügend Fremdnetze gibt! Übernimmt nun 3 Orange, dann sind diese Konsumenten sehr schnell schlechter gestellt, da Orange nicht mehr als Fremdkunde gilt.

Die sogenannten SixBack-Verträge machen 3 ohnedies schwerste Kopfzerbrechen, da seit der Senkung der Terminierungsentgelte unter 6 c brutto. Bei derzeit 2,01 c pro min fällt praktisch ein Verlust von 2,99 c pro Minute an.

Abschaltungen dieser SixBack-Verträge werden zum Bummerrang, da dadurch 3 nun einer Klagsflut gegenübersteht, wo ein Prozess nach dem anderen von 3 haushoch verloren wird und 3 Guthaben und viel mehr zahlen muss!

probleme?

lassts doch den mensdorff eine studie schreiben

Gast: dreilast
19.07.2012 15:06
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die Überlastung ist aber jetzt schon zu merken, ärgerlich wie die langsam dies seit einiger Zeit geht!


Drei ist ein guter Anbieter

Alleine wenn ich mir die sensationellen Prepaid-Produkte ansehe. Klar, dass da die Konkurrenz vor Neid erblasst.


Antworten Gast: Analyst 829
19.07.2012 16:34
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Drei ist ein chinesischer Anbieter, der glaubt er könne mit Menschen umgehen wie in China!

3 verspricht viel, hält aber nichts. Kein Netzanbieter ausser 3 - und das bei dem geringen Marktanteil von 3 - wird so häufig vor den Richter zitiert, weil er Kundengelder unterschlagen hat, Rechnungen verschwinden hat lassen, auf denen Kunden Guthaben haben u. s. w.

Allein bei sogenannten SixBack-Verträgen soll 3 laut Medienberichten über 100 Mio. Euro an Kundengeldern - Kunden wurde bei einem Handyvertragsabschluss Geld abgenommen, damit sie dann angeblich 6 c pro Minute, die sie aus fremden Netzen angerufen werden, refundiert bekämen auf der Rechnung - unterschlagen haben! Als es für die Kunden lohnend wurde, kappte 3 über Nacht die Leitungen und beschimpfte die KUNDEN (!) als Betrüger!

Die Frage dürfte bei 3 folglich gar nicht mehr sein, ob es Orange übernehmen darf oder nicht, sondern ob 3 nicht die Lizenz überhaupt abgeben muss.

Es kann nicht sein, dass Kunden um Guthaben betrogen werden, ihren irgend eine Refundierung versprochen wird und das nicht gehalten wird und dann dreist mit fremdem Kundengeld irgendwelche anderen neuen Tarife subventioniert werden.

3 hat meiner Meinung nach immer nur schmarotzt, indem es höhere Terminierungsentgelte als die Konkurrenz bekam und damit das Geschäft mit den sogenannten SixBack-Verträgen aufgezogen hat. Wobei sich 3 widerrechtlich - und daher wurde ja auch 3 so häufig wie kein anderer Netzanbieter verklagt - dann die Guthaben der Kunden, die vorher zahlen mussten, dass sie so einen Vertrag bekommen, einbehalten hat!

erinnerung: servicepauschale

für den netzausbau wurde die servicepauschale eingeführt.

Antworten Gast: bärle
19.07.2012 16:56
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Re: erinnerung: servicepauschale

Aber auch erst, nachdem die EU in ihrer geistigen Beschränktheit die Roaminggebühren etc. zum Nachteil der Anbieter gesenkt hat. So ist es halt, wenn - in diesem Fall, eine Tussi mitredet, die von der Materie keine Ahnung hat. Die paar EUR Roamingkosten wären schlussendlich billiger gewesen als die neuen jährlichen Fixgebühren.

Re: Re: erinnerung: servicepauschale

Endlich sagt das einmal wer! Damit eine verschwindende Minderheit der Handynutzer "billig" von Malta bis nach Lappland oder im Urlaub von Jesolo zur Maltschi-Tant'nach Wien handyfonieren kann (Deckelung der Roaming-Gebühren) holen sich halt jetzt die Netzbetreiber das Geld von allen (Handy) Nutzern unter dem Deckmantel "Servicepauschale".

So ähnlich wird's auch laufen, wenn bei den Banken die notorischen Überschuldner zwangsweise gratis ein Konto als "Menschenrecht" (!!!) beanspruchen können. Bezahlen werden den Aufwand dann alle ordentlichen und nicht überschuldeten Bankkonto-Inhaber mit höheren Gebühren, (noch)niedrigerer Guthabenverzinsung oder höheren Kreditzinsen.

Aber wieder wurde ein "soziales Menschenrecht" verwirklicht.

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Re: erinnerung: servicepauschale

nur bei mindestvertragskunden =)

Re: Re: erinnerung: servicepauschale

was soll denn ein "mindestvertragskunde" sein und was ist dann ein höchstvertragskunde?

 
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