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T-Mobile-Chef: 0-Euro-Handys "waren ein Schwachsinn"

27.07.2012 | 15:25 |  von Daniel Breuss (DiePresse.com)

Kurz vor Ende seiner Tätigkeit in Österreich zieht Robert Chvátal im DiePresse.com-Interview Bilanz über den heimischen Mobilfunkmarkt. Trotz sinkender Umsätze glaubt er an die "Zukunftsindustrie".

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Robert Chvátal ist seit 1. März 2007 Chef von T-Mobile Österreich. Mit 1. September des heurigen Jahres wird er diesen Posten an den ehemaligen AUA-Vorstand Andreas Bierwirth übergeben. DiePresse.com traf sich mit Chvátal zum vermutlich letzten Gespräch in seiner Funktion als Geschäftsführer des Mobilfunkbetreibers.

DiePresse.com: Sie verlassen T-Mobile demnächst und ziehen nach Prag. Wissen Sie schon, was Sie dort machen werden?

Robert Chvátal: Das kann und will ich noch nicht sagen. Ich möchte nach 15 Jahren Tätigkeit in drei verschiedenen Ländern jetzt eine Balance mit meiner Familie finden. Die Entscheidung ist nicht über Nacht gefallen. Dass es bereits einen Nachfolger gibt, ist natürlich gut.

Was ist in Ihren Augen eine der wichtigsten Herausforderungen für ihren Nachfolger Andreas Bierwirth?

In Österreich muss man die Frage beantworten, wie man in diesem Markt wirtschaften kann, so dass Investitionen möglich sind. Netzausbau ist dringend notwendig, da besonders die Datennutzung exponenziell ansteigt, während die Umsätze schrumpfen. Daher ist auch die Konsolidierung des Marktes unvermeidbar. Die Firmen dürfen nicht ohne Ende Verluste schreiben.

Der geplante Kauf von Orange durch 3 wird von den Behörden derzeit ja kritisch beurteilt. Wäre es für T-Mobile nicht sogar besser, wenn der Deal platzt und einer der beiden aufgeben müsste?

Wir fahren keine "Ätsch-Strategie". Klar ist aber, dass erst nach der Konsolidierung neue Investitionen möglich sind. Man benötigt diese "economies of scale", um langfristig überleben zu können.

Es heißt, die Eigentümer von Orange würden kein Geld mehr zuschießen wollen. Wäre das dann das Aus? Und könnte T-Mobile dann nicht von den Kunden, die dann einen neuen Betreiber suchen, profitieren?

Dass eine solche Investition total abgeschrieben wird, glaube ich nicht. Es wäre auch für die Kunden sehr unangenehm, wenn ein Anbieter den Betrieb einstellen muss.

Was ist eines Ihrer wichtigsten Erkenntnisse aus den Jahren in Österreich?

Wir müssen damit leben, dass die Preise sehr niedrig sind. Und es ist verdammt hart, die Preise wieder zu erhöhen. Ich glaube nicht sehr daran. Wir müssen einfach mehr anbieten. Musik-Streaming ist ein gutes Beispiel, wie man Dienste bündeln kann. Dazu auch ein Gerät, das viel machen kann.

Gerade Online-Dienste belasten die Netze aber wieder.

Das stimmt. Aber auf der anderen Seite sollen wir den Kunden das anbieten, was unsere Netze können, nämlich Daten transportieren. Die Herausforderung ist, zu welchem Preisniveau das funktioniert. Mein Glaube für die Zukunft bei den Daten ist, dass es für die Branche zwingend notwendig ist, die Differenzierung der Preisgestaltung über Quality of Service zu gestalten.

Das heißt, dass man einen gewissen Basis-Datendienst hat, und bestimmte Arten von Datenübertragungen besser funktionieren, wenn man einen Aufpreis zahlt?

Ich kann mehr anbieten für einen ein bisschen höheren Preis. Ähnlich wie bei Sprachtelefonie. Wenn ich jemandem 300 Minuten oder 3000 Minuten anbiete, zahlt man unterschiedlich.

Sie haben Geräte angesprochen. T-Mobile war das erste Unternehmen, das das iPhone nach Österreich gebracht hat...

Wir waren immer Verfechter von neuen Betriebssystemen. Wir waren die ersten, die damals Blackberry eingeführt haben. Wir waren die ersten, die iOS mit dem iPhone eingeführt haben. Und wir waren die ersten, die Android eingeführt haben. Ich kann mich erinnern, wie die Konkurrenten darüber gelächelt haben, weil das Gerät damals nicht mit dem iPhone zu vergleichen war. Jetzt denkt niemand mehr daran, dass Android lächerlich sei.

Was ich eigentlich fragen wollte: Sie haben mit dem allerersten iPhone begonnen, das die 3G-Netze noch nicht nutzen konnte. Das war ein wichtiger Prestige-Sieg für Sie, aber war es nicht ein bisschen zu früh, auf genau dieses Gerät zu setzen und nicht erst auf das iPhone 3G?

Ich denke das war einer der besten Erfolge, die wir erzielen konnten. Man sah, wie schnell sich diese ganz andere Art, wie man ein Mobilgerät nutzen kann, durchgesetzt hat. Wenn wir etwas meistern müssen, sind es die Preiskonzepte, aber nicht einschränken, was die Leute benutzen wollen, weil etwa das Netz nicht mehr bei der Kapazität mithalten kann.

Gerade in einem Markt wie Österreich bietet dann aber ein Mitbewerber das iPhone für 0 Euro an. Ärgert Sie das?

Unsere Kernkompetenz ist, leistungsstarke Netze zu betreiben, die mit neuesten Technologien ausgestattet sind und die Bündelung von verschiedenen Dienstleistungen. Und nicht, um jeden Preis jedes Gerät um Null anzubieten. Das war ein Schwachsinn unserer Branche. Man sieht auch in einigen Ländern, dass die Branche sich davon wegbewegt. Wir müssen viel stärker darauf schauen, dass wir mit unseren Netzen mit den Bedürfnissen der Kunden mithalten.

Da möchte ich gleich weitermachen. Stichwort Frequenzen und LTE: Bedauern Sie es, dass Sie die Frequenzvergabe nicht mehr als aktiver CEO in Österreich miterleben werden?

Dann müsste ich viele andere Dinge auch bedauern. Ich bedauere mehr, dass ich nicht mehr mit den vielen tollen Leuten hier arbeiten werde. Ich habe schon einige Frequenzvergaben miterlebt. Wir haben unsere Strategie für die Ausschreibung schon diskutiert, da wir sie schon für heuer erwartet hatten. Wir haben ein gutes Gefühl dafür, welches Spektrum wir zu welchen Bedingungen haben wollen.

LTE
"Long Term Evolution" ist ein neuer Standard für mobiles Breitband-Internet. LTE verspricht Download-Geschwindigkeiten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde statt derzeit gängiger HSDPA-Raten von 3,6 Megabit pro Sekunde. In Österreich gab es bereits erste Testläufe. Der noch schnellere Nachfolger "LTE Advanced" wurde auch bereits in Ausicht gestellt.

Was werden Betreiber in die Hand nehmen müssen bei der Neuvergabe der Frequenzen? Es wird eine dreiviertel Milliarde Euro kolportiert, die das Finanzministerium damit einnehmen wird können.

Das glaube ich nicht. Wenn man solche Vorstellungen hat, hat man kein Verständnis für Industriepolitik. Man schwächt die ganze Branche in Österreich und es scheint den Verantwortlichen egal zu sein, welche Infrastruktur ausgebaut werden soll. Wir werden versuchen,  Bedingungen anzubieten, die nach dem Prinzip funktionieren: Je mehr man bereits investiert hat, desto weniger muss man zahlen. Wenn man ein wirtschaftliches Verständnis hat und eins und eins zusammenzählen kann, sieht man, dass die Kunden superniedrige Preise genießen. Und die Branche schrumpft, mehr als in anderen Ländern. Ich würde uns aber noch als Zukunftsindustrie und nicht als Auslaufmodell bezeichnen, wir produzieren ja keine analogen Filme.

Europa galt früher als Innovationsführer beim Mobilfunk. Sehen Sie das immer noch so?

Momentan ist es so in der Branche, dass auf Basis des Superwettbewerbs, der geschaffen worden ist, "over the top" Player unheimlich viel Geld machen können. Die "Magnificent Five", Apple, Google, Amazon, Yahoo, Microsoft, sind alle Amerikaner. Ich finde es bedenklich, dass Europa die Telekommunikations-Führerschaft verloren hat. Derzeit spielen wir die zweite Geige.

Wie ist das passiert?

Wir haben uns auf Regulierung fokussiert und es gab keine Industriepolitik. Und die Telekomunternehmen wie Nokia waren so groß, dass sie es nicht nötig hatten, in andere Bereiche zu investieren. Firmen wie Google haben früher nicht existiert, die sind aus dem Nichts gekommen. Es ist immer schwierig, diese Größe zu verlassen und etwas neues zu machen.

Haben Sie noch Hoffnungen für Nokia?

Die Hoffnung muss sein, dass sie eine Hardware und Software mit Microsoft gut verbinden können. Wenn das nicht passiert, wird das schwierig. Ich habe natürlich Hoffnungen für Nokia, weil ich denke, dass sie früher ein Paradebeispiel für Benutzerfreundlichkeit waren. Das haben sie gegen Apple verloren. Momentan verdienen - mit unserer Unterstützung - nur Apple und Samsung. Alle anderen sind, soweit ich das beobachte, bestenfalls nahe an der schwarzen Null.

Abschließende Frage: Was wünschen Sie sich für die Branche, sowohl als Noch-Chef von T-Mobile als auch als Kunde?

Für die Branche allgemein wünsche ich mir, dass eine Balance zwischen Regulierung und Industriepolitik existiert. Die Politik muss klarstellen, was sie überhaupt von der Mobilfunkbranche will. Der Konsumentenschutz ist zumindest schon sehr entwickelt in Österreich. Persönlich wünsche ich mir, dass die Kunden bereit sind, neue Dinge auszuprobieren. Es erfüllt mich mit Hoffnung, dass unsere Musikstreaming-Angebot von tausenden Kunden positiv aufgenommen wird. Ich glaube, das ist der Weg in die Zukunft.

Zur Person
Robert Chvátal, geboren am 10. August 1968 im tschechischen Čáslav, wurde am 1. März 2007 Chef von T-Mobile Österreich. Unter seiner Führung brachte der Anbieter als erstes Unternehmen in Österreich das iPhone auf den Markt. Derzeit versucht der Anbieter, mit Musik-Kombipaketen Kunden zu lukrieren. Chvátal will sich nach 15 Jahren in der Mobilfunkbranche mehr um seine Familie kümmern. Sein Nachfolger wird der Ex-AUA-Vorstand Andreas Bierwirth.

(db)

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46 Kommentare
 
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Bei den derzeitigen Preisen verwunderlich

Sieht man sich die derzeitigen Preise von T-Mobile an (siehe https://www.tarife.at/telefon-internet/handytarife) sieht man doch relativ rasch, wie teuer der Spaß eigentlich ist. Ab 9.99€ gehts los, dafür bekomm ich 100/100/50MB . Mit Bigbob bekom ich um 8.8 1000/1000/0MB, kann es aber um 4€/GB dazubuchen. Teure Preise und teure Smartphones ist eine schwierige Kombination (soviel zu den 0€ Phones).

Gast: Mondieu
29.07.2012 13:23
0 1

Ich werde mein T-Mobile I-Net demnächst kündigen

Erreiche unakzeptable Downraten sogar der Upload ist bei mir schneller! Bei einem Speedtest mit dem Smartphone der Partnerin, die 3 hat, erreichen wir 4,5 bis 7 Mbit download!

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3

die klare antwort, weniger geld, bessere leistung...

Re: 3

Also bei mir in Wimmersdorf ist die Leistung von T-Mobile deutlich besser als von 3. Häufig habe ich mit 3 überhaupt kein Netz, während T-Mobile vollen Ausschlag anzeigt und hervorragende Datengeschwindigkeit ermöglicht.
Wo ist denn da bei 3 die bessere Leistung?

0 1

Re: Re: 3

die klare antwort, weniger geld, bessere leistung...

Antworten Antworten Gast: E.T.
30.07.2012 15:54
1 0

Re: Re: 3

Was Sie beschreiben werden Sie je nach Standort mit jedem Anbieter erleben. In manchen Gebieten ist der Empfang für A1 super im anderen nicht, in einem für T-Mobile im anderen nicht. Das ist somit kein Leistungsbeweis, sondern zeigt Ihnen nur, wie gut das Gebiet vom jeweiligen Anbieter versorgt wird.

Re: Re: Re: 3

Dann kann man aber nicht pauschal behaupten dass 3 die bessere Leistung anbietet.

"...um jeden Preis jedes Gerät um Null anzubieten. Das war ein Schwachsinn unserer Branche."

wer leuten (ungewollt und gezwungenermaßen) zb im supermarkt beim telefonieren zuhört, der kann ein null-euro hendi nur als konsequent betrachten:
null euro für null sinnhaftigkeit!

und wenn ich mir als 12jähriger auf meinem smartphone gratis pornos anschaue, dann finde ich schon, dass mein telefon ebenfalls gratis sein sollte.

schließlich leben wir in einer "will alles haben und zwar gratis!"-gesellschaft.

"Man schwächt die ganze Branche in Österreich und es scheint den Verantwortlichen egal zu sein, welche Infrastruktur ausgebaut werden soll."

mimimimimi....

die so arme telekombranche wird geschwächt, klarerweise wird man dann nicht mehr telefonieren können und sich keine pornos mehr runterladen können.

mei, sooooo arm!

Gast: rage4
28.07.2012 11:52
4 1

Schwachsinn ? Aller guten Dinge sind 3 !

1.Schwachsinn war die Umstellung von maxmobil auf T-Mobile.

2.Schwachsinn war der überteuerte Kauf von
Telering um 1,3 Mrd. Euro (davon 700 Mil. Euro "Goodwill"). Orange mit Yesss und A1 mit
Bob haben mit weniger Aufwand ihre eigenen
"Diskonter" auf den Markt gebracht.

3.Schwachsinn das Drei österreichweit das 2G-Netz (GSM) von T-Mobile verwnden kann. Wozu
also die höheren Preise bei T-Mobile bezahlen,
wenn es für weniger Geld mehr Leistung bei 3
gibt ?

mfg

Gast: strelnikov
28.07.2012 11:01
5 0

Ende

Sobald mein Vertrag ausläuft, bin ich bei tele.ring/T-Mobile weg. Bei tele.ring wurde es unter den Deutschen immer uninteressanter. Und ein Tarifsystem, alle paar Monate neue Tarife, und der, der schon einen hat, ist immer der "Beschissene", weil er nicht mehr wechseln kann.
Danke, das war's.

Re: Ende

Natürlich sind Neukunden immer im Vorteil, ist doch bei Zeitungs/Zeitschriften-Abos nicht anders.
Wechseln sie doch einfach bei Ende der Vertragsdauer (bzw.rechtzeitig davor) den Anbieter.

Antworten Gast: Analyst 829
28.07.2012 12:53
1 3

Im Grunde braucht man überhaupt keine Netzanbieter mehr

Nur der Neukunde zählt in der Telekommunikationsbranche! Da sind alle gleich. Und in Wahrheit wollen alle nur die Kunden ausnehmen und Geld für Nichts kassieren.

In Wahrheit würde man heutzutage überhaupt keine Netzanbieter mehr brauchen, aber das schreiben natürlich Zeitungen nicht, die gut mit vielen Inseraten der Netzanbieter leben können.

Wenn Gemeinden einfach über Lichtmasten mit WLANS alles abdecken, dann braucht man keine Handynetzbetreiber. Selbst im kaum verbauten Gebiet gibt es Windräder, die sich für WLANS anbieten. Nur für wenige Gespräche in der Pampa, wo es dann sowieso auch oft keinen guten Empfang jetzt schon gibt, braucht man noch das alte System.

LTE ist so unnötig wie ein Gropf in meinen Augen. Besser wäre es die Gemeinden tauschen ihre Straßenbeleuchtungsköpfe auf LED-Lampen um, sparen sich dabei enorme Stromkosten und stellen gleich mit den neuen Köpfen auf den Lichtmasten auch WLANS bereit, die gratis sind!

Aber vielleicht habe ich da die Rechung ohne der Mafia gemacht, die Menschen für im Grunde Nichts (Funkwellen) Geld abnimmt. Mit starken Akkus könnten die Handys so bauen, dass sie selbst das Netz sind!

Dann kauft sich jeder nur mehr ein Handy, das mit WLANS kann und man spart sich die monatlichen Spenden an Netzanbieter. Vor allem für neue Gerätesteuerungen wäre auch dieses System gratis, denn über diese Schiene zocken die Netzanbieter derzeit Konsumenten kräftig direkt und indierekt über Firmen, deren Produkte dadurch unnötig teurer werden, ab

0 1

Re: Im Grunde braucht man überhaupt keine Netzanbieter mehr

ok und was macht man dann in der natur in einer notsituation ?

Re: Im Grunde braucht man überhaupt keine Netzanbieter mehr

lte ist alles andere als schwachsinn, die nachfrage nach mobilen datendiensten ist die letzten 5 jahre enorm gestiegen, bald kann man mit umts nicht mehr mithalten. und ob einzelpersonen wie sie das brauchen oder nicht interessiert die netzbetreiber wohl herzlich wenig, die nachfrage ist da, schluss.

Antworten Antworten Antworten Gast: Analyst 829
28.07.2012 17:15
1 1

Re: Re: Im Grunde braucht man überhaupt keine Netzanbieter mehr

Sie wollen eben Hanymasten, ich finde die sind hässlich und mit LTE werden noch mehr aufgestellt, dabei gäbe es längst eine Leistungsfähigere Lösung, die sich eben selbst aufbaut, indem die Teilnehmer WLAN-Handys verwenden, die selbst ein WLAN aufbauen.

Mobilfunk ist ohne Handymasten in besserer Qualität als heute möglich. Und ich spreche da nicht von den Iridiumkindersärgen, die die Funkstationen im All haben.

Re: Re: Re: Im Grunde braucht man überhaupt keine Netzanbieter mehr

blödsinn, mit dem standart lte wird man weniger masten brauchen da lte eine größere flächen versorgen kann, und das mit um einiges höheren datenraten.

Re: Im Grunde braucht man überhaupt keine Netzanbieter mehr

so einen blödsinn hab ich selten gelesen. wlan hat eine geringe reichweite. man bräuchte viel mehr accesspoints als derzeit handymasten verfügbar sind. an jeder 3. bis 4. straßenlaterne müsste man accesspoints installieren, bei hochhäusern in jedes stockwerk da nicht jeder privathaushalt über wlan verfügt. das wlan müsste dann ähnlich wie die gis-gebühren jeder zahlen da sie theoretisch jeder nutzen kann. zudem müsste man jeden 3. oder 4. accesspoint durch einen wlan-router ersetzen da accespoints nur einen anschluss zur verfügung haben und die reichweite nur erweitern. und das was ich da aufgezählt habe ist nur ein bruchteil der problematik. wenn man von was keine ahnung hat sollte man sich raushalten...

Antworten Antworten Antworten Gast: Analyst 829
28.07.2012 17:12
1 1

Re: Re: Im Grunde braucht man überhaupt keine Netzanbieter mehr

Technisch ist es auf JEDEN Fall machbar. Durch den sofortigen Tausch herkömmlicher Staßenbeleuchtungsköpfe durch LED-Lampen mit WLAN spart man auch noch enorme Mengen an Strom.

Breitere Erklärung wurde nicht freigeschaltet. Daher etwas kürzer.

Bedenken sie einfach, dass JEDES Handy selbst zum WLAN wird und dadurch auch in das höchste Hochhaus bis ins oberste Stockwerk die Versorgung mit WLANS gesichert ist.

Das Gespräch geht vom WLAN-Handy zum nächsten WLAN-Handy und kommt dann ins WLAN, das vom Lichtkopf auf der Straßenlatere ausgeht und von dort geht es wiederum auf gleiche Art zum andern WLAN-Hany oder eben ins Internet.

Datenübertragung kostet im Prinzip nur die gerninge Strommenge, die dafür nötig ist. Man braucht keinen zentralen Anbieter in Zeiten des Internet.

Mein Konzept spart Energie und erhöht den Nutzen des Bürgers. Es ist auch viel mehr Datenübertragung auf dem WLAN-Weg möglich als über LTE. Dem stehen natürlich die Interessen von Konzernen entgegen, die eben für Nichts die Bürger abkassieren wollen.

Mobilfunk funktioniert dann ähnlich wie mit Basisstationen im Flugzeug. Es ist wirklich keine Hexerei. Nur werden die Daten mit nahezu Lichtgeschwindigkeit eben von WLAN-Handy zu WLAN-Handy und dann ins Netze über ein WLAN am Boden weitergeleitet.

Sie konstruiern irgendwelche Probleme, dass ich schon glaube, dass sie Handymastenverkäufer sein könnten. Die Dinger braucht man dann nämlich nicht mehr und die verbinden auch nur über Erdkabel!


Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Üzi Güzi
29.07.2012 00:56
1 0

Bedenken sie einfach, dass JEDES Handy selbst zum WLAN wird und dadurch


Bitte selber einmal 2 Minuten weiter denken..............

Wie viele Handys haben wlan? Was ist in der Urlaubszeit/schöner Sonntag?
Warum soll ich mein Handy eingeschaltet lassen, oder andere es nicht mehr ausschalten? Ja, die Dinger kann man ausschalten.
Was mach ich in der Natur? Menschenkette? Welche sicherheit habe ich, wenn meine daten/sprache über zb. 30 private knoten übertragen wird?


Antworten Antworten Antworten Gast: Analyst 829
28.07.2012 15:54
2 1

Datenübertragungskosten runter auf die dabei anfallenden (vernachlässigbaren) Stromkosten hierfür!

Die Handys selbst, die jeder einstecken hat, können das WLAN bilden! Wenn also unten eine Straßenlaterne ist, dann reicht es wenn im Hochhaus andere Mieter ein Handy haben.

DAS Handy selbst macht das WLAN, das ist technisch sehr wohl machbar. Von WLAN zu WLAN finden die Daten ihren Weg bis sie von den Lichtmasten aus wie bisher über Erdkabel zum WLAN in der Nähe des Angerufenen gelangen und von diesem WLAN zum Handy des Angerufenen.

Das geht mit nahezu Lichtgeschwindigkeit und es können weit mehr Daten gesendet werden als mit dem LTE-System.

Übrigens war man 1934 der Meinung, dass man unmöglich es schaffen werde, die Olympischen Spiele 1936 auch nur zum Teil sofort im TV zu übertragen. DA wurden binnen 2 Jahren technische Probleme gelöst, die 100 mal komplexer waren als Telefonie über das WLAN, die im Grunde längt üblich ist. Auch das Reichweitenargument fiel damals und wurde gelöst.

Denken sie auch mal an Skype.

Vor Jahren als mein Freund ein ähnliches System in Österreich präsentierte, wurde er für einen Betrüger gehalten, da sich die Leute nicht vorstellen konnten, dass das Telefonieren nach Übersee so billig sein kann. Aber was weiß ein Fernmedetechniker vom TGM?

Sie sehen Probleme. Ich Chancen.

Sie blocken ab, ich liebe die Herausforderung.

Am liebsten würde ich in solchen Fällen immer sagen: "Jedem das Seine" aber dann drehen ja die ewiggestrigen Linken gleich durch und behaupten das sei - na eh schon wissen.

Re: Im Grunde braucht man überhaupt keine Netzanbieter mehr

und ihre geliebten WLANS bauen dich selbstverständlich ganz vom alleine und kostenlos?

wieso bitte soll der 80 jährige Pensionist, der es nie braucht, mit bezahlen?

wo bleibt da die Kostenwahrheit?
Das Leben ist nun mal nicht gratis.
aber vielleicht bezahlen Sie ja auch keine GIS-Gebühren, weil es ein "gratis" ist

Antworten Antworten Antworten Gast: Analyst 829
28.07.2012 15:35
2 3

Straßenbeleuchtung kann sogar störend sein und wird aus öffentlichen Mitteln bezalt!

Ich brauche ehrlich gesagt keine Straßenbeleuchtung in der Nacht und habe mich schon öfters dafür eingesetzt doch wenigstens einen sternenklaren Tag im Jahr die Beleuchtung NICHT einzuschalten, damit man die Pracht am nächtlichen Firmament richtig bewundern kann.

Aber das geht angeblich nicht, wegen der Verbrecher und weil Menschen in der Nacht stolpern könnten und man sie nicht ein einziges mal im Jahr bei ihren nächtlichen Spaziergängen unter künstlichem Licht, das mir meinen Sternenhimmel vermiest, dazu bewegen kann eine Taschenlampe mitzunehmen.

Aber man zwingt Menschen praktisch eine Gebühr für eine Taschenlampe Namens Handy ab, wo dann nur auserwählte Netzbetreiber den "Strom" für die Taschenlampe um das millionenfache verteuert liefern dürfen. Das finden sie ist in Ordnung?

Übrigens werden die Pensionisten über 80 - die unter 80 haben sowieso überwiegend Internet, das sagen zumindest Marktuntersuchungen die sich mit Pensionisten beschäftigen - eher das Internet nutzen können, wenn es gratis ist, als wenn einige Prozent ihrer kleinen Pensionen von Netzbetreibern abgezwackt wird.

Umgekehrt bedeut das, dass über die Ersparnis beim Konsumenten der Nutzenwert "Heimat" steigt und damit das Steueraufkommen, denn Steuern zahlen die Menschen nur so lange im Inland, wenn der Nutzenwert "Heimat" gemessen in Euro die Steuerlast nicht übersteigt.

Ziel freiheitliche Politik ist es, die Bürger auf ein möglichst hohes Nutzenniveau zu heben - NICHT Konzerne!

Daher wähle ich FPÖ

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Analyst 829
28.07.2012 16:07
2 1

Re: Straßenbeleuchtung kann sogar störend sein und wird aus öffentlichen Mitteln bezalt!

Kleine Korrektur:

Steuern zahlen die Menschen so lange in Österreich, so lange der Nutzenwert "Heimat", der z. B. durch ein Gratis-WLAN verbessert werden kann, die Summe der zu zahlenden Steuern (incl. Sozialabgaben, Geühren u. s. w.) ÜBERSTEIGT.

Der Nutzenwert "Heimat" muss eben in Euro gemessen z. B. 50.000 Euro ausmachen, damit jemand bereit ist bis zu 50.000 Euro in Österreich Steuern zu zahlen. Passt das nicht mehr, da z. B. durch Überfremdung Kinder nichts mehr in der Schule lernen können, ziehen Menschen weg, die weniger Nutzenwert "Heimat" lukrieren können, als sie Steuern zahlen. Die ziehen dann dort hin, wo sie keinen teuren Sozialstaat erhalten müssen.

Lässt man die Bürger über Konzerne wie z. B. Netzbetreiber, Gas- und Stromanbieter u. s. w. zu sehr ausbeuten, dann wertet dies ebenfalls den Nutzenwert "Heimat" ab.

Die Leute sind eben zufriedener, wenn es keine hohen Monopolpreise z. B. in der Telefonie gibt. Daher war ja die FPÖ so bemüht, dass ein echter Wettbewerb bei der Telefonie aufkommt. Die Freiheitlichen haben keine weltfremde linke Idioten im Team, sonden echte Patrioten mit dem Willen und dem Können, etwas für das Volk und nicht für die Konzerninteressen einiger weniger, die dann mit Inseraten u. s. w. mit dem vom Volk erbeuteten Geld bezahlen.

Man sieht ja wie die SPÖVP sofort der E-Control, die Mittel gestrichen hat, damit die ja nicht Konsumenten gegen Konzerne, die Bürger bei Strom + Gas abzockt, mit dem Ratschlag des Preisvergleichs aufhetzen!

Antworten Gast: Gastnamenname
28.07.2012 12:43
1 1

Re: Ende

Dieses Problem haben Sie doch bei allen Anbietern! Also wird ein Wechsel zumindest in diesem Punkt nichts bringen.

90% dessen was ein Handy kann sind für 90% der Handyuser unnötig

Marketing-Strategien haben dem Konsumenten suggeriert, dass sein altes Handy nichts mehr taugt weil es diese oder jene Funktion noch nicht hat. Die Mobilfunkanbeiter haben sich überschlagen mit ihren Lockangeboten. Handys um angeblich mehrere hundert Euros (die man im Internet ohnehin zum halben Preis erhält) gabs zu neuen Knebelverträgen geschenkt. Ihr habt ja den Konsumenten dazu getrieben, dass er immer neue Verträge bei der Konkurrenz abschließt um ein neues Handy zu erhalten, das er genaugenommen gar nicht braucht - lieber Herr Chvatal! Als Handyuser der ersten Stunde, der auch immer das Neueste gebraucht hat weiß ich inzwischen, dass der Reiz der tollen neuen Innovationen verblasst sobald man es zwei, dreimal ausprobiert hat. Telefonieren, hin und wieder ein SMS, mehr brauch ich nicht. Auch die 5MP Kamera am Handy kann keine halbwegs brauchbaren Bilder machen und am Mini-Bildschirm macht das Internet einfach keinen Spass. Ein günstiges Paket mit jenen Freiminuten die meinen Bedürfnissen entsprechen, mehr brauch ich nicht. Auch kein Handy dazu, weil das bestell ich mir im Internet selbst ohne jede weitere Verpflichtung.

 
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