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ÖAMTC-Test: Google schlägt Konkurrenz bei Navi-Karten

01.08.2012 | 08:41 |   (DiePresse.com)

Google Maps fand im Test 85 Prozent der Anschriften sofort - bei Konkurrenten waren es teilweise nur 25 Prozent.

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Zum ersten Mal hat der ÖAMTC das "Herzstück" der Navigationsgeräte, nämlich das Kartenmaterial, einem Test unterzogen. "Der Test zeigt, dass die Karten von Google wesentlich genauer sind, als das Material der Navi-Spezialisten von TeleAtlas und Navteq", fasste ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl zusammen.

TeleAtlas fand nur 25 Prozent

Überprüft wurden Karten der Hersteller TeleAtlas und Navteq. Dabei flossen sowohl das Online-Angebot als auch der Praxistest auf verschiedenen Navigationsgeräten in das Ergebnis mit ein. Als Referenz diente das Webangebot von Google Maps. "Bei TeleAtlas wurden nur 25 Prozent der Testadressen punktgenau gefunden, bei Navteq waren es immerhin 55 Prozent", so Kerbl. In Google Maps waren hingegen rund 85 Prozent der Anschriften punktgenau verzeichnet.

Der Club forderte von den Herstellern, die Kartenpflege mit geringerer Fehlertoleranz durchzuführen. Die Vollständigkeit und Genauigkeit von Hausnummern und Straßen hat sich in den vergangenen Jahren kaum verbessert. "Insbesondere im mitteleuropäischen Raum müssen alle Adressen zu finden sein und an der richtigen geografischen Position angezeigt werden. Nur so ist eine optimale Routenführung möglich", sagte der ÖAMTC-Techniker klar.

(APA)

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12 Kommentare
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Ein Test zum Vergessen

Da Google Online arbeitet, ist es natürlich in vielen Fällen genauer. Lässt man Navteq (Nokia) online suchen ist die Trefferquote sicher vergleichbar.

Gast: corona
02.08.2012 07:59
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Die Routenführung...

...bei Google ist aber eine Katastrophe. Es wollte, dass ich einmal von der Westautobahn auf eine Bundesstraße fahre und dann nach 70 km wieder rauf. Es hat einfach ein Teilstück nicht gekannt.

Da ist der ÖAMTC aber nicht ...

... von Wien nach Freistadt (B37 / B38) gefahren. Die Feldwege, auf die Google einem leiten wollte, waren sagenhaft!

Frei nach der Google Devise, die auch auf der Suchmaschine zu finden ist: "Auf gut Glück!"

Die alte Frage der Gewichtung...

Mein Garmin-Navi schickt mich wiederum in der Stadt immer über Hauptverkehrsstraßen (Stau), weil es diese aufgrund ihrer Kategorie als "schneller" bewertet als die üblichen Schleichwege.
Leider fließt die Anzahl der Ampeln als Kriterium nicht in die Berechnung mit ein.

Re: Schleichwege nur für Schleicher

Mich hat Google kürzlich über eine mit einem Schranken abgesperrte Forststraße geschickt. Da blieb dann nur Umdrehen und eine andere Route nehmen.

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Re: Re: Schleichwege nur für Schleicher

Mein TomTom schickte mich mal über eine Fähre, die ich mir mit einem Umweg von etwa 5 km erspart hätte.
naja ... die fähre ist erstens nicht gratis und brauchte länger als ich für die 5 km mit dem Auto.

Gast: hfvienna
01.08.2012 10:28
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Was ist mit Open Street maps ?

Das wäre doch sehr interessant im Vergleich zu bezahlten Kartenmaterial.
Nokia Maps ist übrigens gleich mit Navteq , wurde also getestet.

Re: Was ist mit Open Street maps ?

OSM hat leider fast noch keine Hausnummern.
Aber ich bin dabei......

Gast: aberhallohallo
01.08.2012 10:04
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Was zum...

MapQuest usw. es gibt mehr und bessere aps als die hier im Artikel genannten. da schneidet Gmaps eher durchschnittlich ab.....

Es geht nicht um die Apps,

sondern um die zugrundeliegenden Karten - und da gibt es nicht allzuviele Anbieter.

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Nokia Maps..

.. wurde offensichtlich nicht getestet. Ich spreche hier von der Online-Version.
Was hat hier übrigens der ÖAMTC getestet. Online-Google gegen Offline-Navteq? Der Vergleichstest würde hinken.

Antworten Gast: Gast65460
01.08.2012 10:02
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Re: Nokia Maps..

Warum sollte es einen Unterschied in der Kartenqualität machen ob man ob- oder offline testet? Navteq wird wohl nicht für die Navi-Software jede zweite Adresse löschen um Speicherplatz einzusparen.