Blackberry-Hersteller RIM hatte definitiv schon bessere Zeiten. Der Boom von iPhone und Android beschert dem einstigen Branchenprimus schwere Absatzprobleme und treibt die Aktie in den Keller. Entsprechend schwer ist der Job des neuen CEOs Thorsten Heins, der den Konzern wieder auf Kurs bringen soll. Ein Teil seiner Strategie soll offenbar sein, sich anderen Geräteherstellern zu öffnen. Im Gespräch mit dem "Telegraph" erklärte Heins, dass gerade überlegt werde, das kommende Betriebssystem Blackberry 10 zu lizenzieren.
Entsprechende Gerüchte sind in den vergangenen Monaten wiederholt aufgetaucht, wurden von RIM aber immer zurückgewiesen. Eine Lizenzierung ist nach wie vor nicht fix, aber mittlerweile wird die Möglichkeit zumindest überlegt und geprüft. Die Umsetzung wäre freilich eine andere als bei Googles Android, das in Form von Open Source kostenlos zur Verfügung steht. Ob es Interessenten gäbe, neben Android- und Windows Phone auch Geräte mit Blackberry 10 zu produzieren, muss sich jedoch erst weisen.
(Red. )
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