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3 bietet kostenloses Internet mit 20 Megabyte pro Tag an

09.08.2012 | 12:58 |   (DiePresse.com)

Ohne Anmeldung dürfen Kunden gratis online gehen. 3 unterstützt damit eine Initiative, die 100 Prozent der Österreicher ins Internet bringen will. 1,4 Millionen Menschen leben hierzulande offline.

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Österreichs kleinster Mobilfunker 3 geht wieder auf Kundenfang. Diesmal wird der Anbieter aber finanziell recht schlecht aussteigen. 3 bietet ab sofort die Möglichkeit, gratis ins Internet zu gelangen. Möglich wird das durch eine SIM-Karte, die ohne Anmeldung nach Freischaltung ein Datenvolumen von 20 Megabyte pro Tag ermöglicht. Das macht rund 600 Megabyte pro Monat aus, die Kunden ohne jegliche Zusatzkosten an Daten verbrauchen dürfen. Wer mehr möchte, kann ein 1-Gigabyte-Wochenpaket für 2 Euro nehmen. Nach Verbrauch der jeweiligen Volumen wird die Verbindung automatisch gekappt. Wie diese Maßnahme mit den Aussagen von 3-Chef Jan Trionow zusammenpasst, der vor einer Netzüberlastung in den nächsten zwei Jahren warnt, ist nicht geklärt.

Abstinenz kostet Österreicher 700 Euro

3 hat das Produkt gemeinsam mit dem Österreichischen Institut für Angewandte Telekommunikation (ÖIAT) vorgestellt. Dieses fordert, dass 100 Prozent der Österreicher ins Internet gehen können. Abstinenz würde einen heimischen Haushalt im Schnitt 700 Euro pro Jahr kosten, rechnet die Studie vor. Eine "konservative Schätzung", die Ronald Hechenberger vom ÖIAT im Gespräch mit DiePresse.com sagt. Internationale Studien würden ihm zufolge belegen, dass Haushalte durch die Internetnutzung drei Prozent ihrer Konsumausgaben reduzieren können. Die Einsparungen ergeben sich durch kostenlose Online-Dienste, Kommunikationsmöglichkeiten und Online-Preisvergleiche. Nach Angaben des Instituts würden 47 Prozent der Nichtnutzer selbst glauben, ohne Internet heutzutage spürbar benachteiligt zu sein.

1,4 Millionen ohne Internet

Derzeit gebe es in Österreich 1,4 Millionen Menschen, die das Web nicht nutzen würden, sagt das ÖIAT. Der Großteil davon sind 70 Jahre und älter. Als Gründe gegen die Anschaffung werden hauptsächlich angegeben, dass man das Internet nicht benötige, keinen Computer habe oder sich damit nicht oder zu wenig auskenne. Die Kosten sind nur für die wenigsten ein abschreckender Faktor. Dennoch geben viele an, dass sie bei einem kostenlosen Zugang eher dazu geneigt wären, das Internet zu nutzen. Deshalb habe man die Kooperation mit 3 gesucht, erklärt das ÖIAT.

"Signifikante" Kosten

Die Gratis-SIM-Karten funktionieren nur in Österreich, sind also von der Roaming-Aktion "3LikeHome" ausgeschlossen. Die Aktion ist vorerst unbefristet und zum Teil werbefinanziert. "Auf der Willkommensseite gibt es ein Werbefenster. Hier erscheint 10 Sekunden lang Werbung, die kann man aber auch wegklicken", erläutert 3-Chef Trionow. Damit sei die Aktion aber nicht kostendeckend. "Wir investieren mehr in dieses Produkt als es bringt." Wieviel die Aktion kostet, wollte Trionow nicht verraten, "aber es ist schon ein signifikanter Betrag".

Tablet und Modem

3 bietet neben dem kostenlosen Zugang ab sofort auch Modems und Tablets vergünstigt an. Ein USB-Stick-Modem wird für 29 Euro angeboten, das Samsung Galaxy Tab 8.9 wird für 299 Euro von 3 verkauft werden. Für die Freischaltung der Gratis-SIM wird allerdings eine gültige Handynummer benötigt. Als Schnupperpaket bietet der Provider den Gratiskunden ein Wochenpaket mit 1 Gigabyte kostenlos an. (c) Hutchison 3G Austria

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Wettbewerb erhalten

Obwohl es für 3 keine direkten finanziellen Vorteile bringt, hofft der Betreiber wohl, Kunden mit dem Gratisangebot zu ködern. Die Maßnahme könnte auch als Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung Kartellwächter gewertet werden. Derzeit müssen diese beurteilen, ob ein Kauf des Konkurrenten Orange durch 3 den Wettbewerb in Österreich verzerren könnte. Das neue Angebot könnte als Garantie interpretiert werden, dass der Provider auch bei einer Reduzierung der Handynetzbetreiber von vier auf drei einen harten Wettbewerbskurs fahren wird.

(db/APA)

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93 Kommentare

Re: Re: Re: Die Frage ist...

Ihre Frage war nicht nötig - das stimmt. Aber ein simpler Hinweis darauf, dass Sie es überlesen haben hätte gereicht.

Freundlichkeit und Höflichkeit sind in Internetforen leider nicht sehr verbreitet. Gute Manieren werden da schnell vergessen und einige nutzen es um ihre Aggressionen abzureagieren.

In diesem Sinn, liebe Mitposter: Bitte, bitte ein wenig mehr Freundlichkeit im Umgang - wenn uns jemand direkt gegenübersteht benehmen sich die meisten ja auch nicht wir Rülpel.
Danke im Voraus!

Antworten Gast: holifax
09.08.2012 21:22
4 0

Re: Die Frage ist...

Die Lösung steht im Text ;-))

Antworten Antworten Gast: Zenzine
09.08.2012 21:43
5 15

Re: Re: Die Frage ist...

Sie haben recht, da habe ich wohl schlampig gelesen! Peinlich!

Re: Re: Re: Die Frage ist...

Sie definieren den Begriff "Peinlichkeit" tatsächlich neu:
LOL!

Mach dich nicht so wichtig, Burli.


Re: Mach dich nicht so wichtig, Burli.

Owned! Offenbar haben Sie unter "Zenzine" gepostet, hm?
Peinlich, peinlicher, österreichischer Heimatschutz

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Oesterreicher1
10.08.2012 13:02
3 6

Re: Re: Mach dich nicht so wichtig, Burli.

Das muss nicht sein, es mag mehrere Poster geben, die Ihre Reaktion übertrieben finden...

Re: Re: Re: Mach dich nicht so wichtig, Burli.

Ich denke, dass meine Reaktion angemessen war, für jemanden der nur die Überschrift liest und dann schon zum Posten anfängt.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Zenzine
11.08.2012 16:52
2 3

Re: Re: Re: Re: Mach dich nicht so wichtig, Burli.

Wie schon gesagt: ein Hinweis hätte gereicht. Sie sind schlichtweg rüpelhaft und unfreundlich. Das hat mit Angemessenheit nichts mehr zu tun.

Ich hoffe nur, dass Sie im realen Leben nicht so sind und auf jedem Fehler anderer herumreiten. Sonst tun mir Ihre Mitmenschen nämlich sehr, sehr leid.

Re: Re: Re: Re: Re: Mach dich nicht so wichtig, Burli.

Och, jetzt sind wir beleidigt, hm? Hab' ich Ihnen nicht genug auf die Schulter geklopft und Ihren Kopf gestreichelt? Sie sind absolut Kritik- und Lernresistent.
Und Ihre Empathie können Sie sich auch sparen, Sensibelchen!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Zenzine
11.08.2012 17:51
1 3

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Mach dich nicht so wichtig, Burli.

;).
Besser empathisch als unfreundlicher Chauvinist und Troll ohne Manieren.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Mach dich nicht so wichtig, Burli.

Okay, dann entschuldige ich mich halt: Es tut mir leid! :-))

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Mach dich nicht so wichtig, Burli.

Ich kommentiere ausschließlich unter einem einzigen Nick, nur zu deiner Information;) Dein Alter dürfte die 16 noch nicht überschritten haben. 4 Jahre noch, dann kommst auch du in die Pubertät.

Außerdem heißt es in diesem Fall "zu posten" nicht "zum Posten", du Prolo:)

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Mach dich nicht so wichtig, Burli.

Meine Güte, was ist denn hier los?

Geht's noch ein bisschen kindischer?

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ekomKundenverarsche, wie man sie von den Tel-Unternehmen kennt


20 MB pro Tag sind ein absoluter Witz.

Alleine, wenn ich meine morgentlichden Bookmarkss betreffend Nachrichten, Wirtschaft, Wetter usw aufrufe, ist das Download-Volumen mehr als 1w8 MB.

Zwei E-mail mit etwas umfangreicheren Anhängen und schon sind die nächsten 120 MB weg.

Das Geschäftsmodell der Telekom-Unternehmen lautet ja ganz offensichtlich, wie bescheiße ich meine Kunden, wie verheimliche ich die tatsächlichen Kosten, wie mache ich meinen (potentiellen) Kunden den Preis-Leistungs-Vergleich unmöglich, wie stelle ich eine Falle auf, aus der meine Kunden nicht mehr heraus können.

Mit schuld daran sind die österreichischen Gerichte, die den Unternehmen viel zu viel Täuschung und Hinterlist durchgehen lassen.

Antworten Gast: Oesterreicher1
10.08.2012 13:07
1 2

Re: ekomKundenverarsche, wie man sie von den Tel-Unternehmen kennt

Mag es sein, dass Sie den ein oder anderen Virus "besitzen"? Ich bin Informatiker, arbeite über meinen Heimanschluss fast täglich ca.1 Stunde, installiere immer wieder komplette Debian-Rechner über Netinstall (d.h. abgesehen von der Boot-CD wird praktisch alles vom Netz geladen), meine Frau hat 3-5x die Woche Konferenzen via Skype und nützt das Internet auch sonst noch. Internetbanking, YouTube des Sohns, etc. kommen natürlich auch vor. Und ich komme im Schnitt mit 3-5GB/Monat durch.

Re: ekomKundenverarsche, wie man sie von den Tel-Unternehmen kennt

Mein Vater ist 83 und hat verständlicherweise kein so hohes Datenaufkommen wie Sie. Warum also sollte es Kundenverarsche sein, bloß weil das Volumen für Sie nicht passt? Egomanie?

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Re: ekomKundenverarsche, wie man sie von den Tel-Unternehmen kennt

ja die durchschnittlichen 60MB mails halt.

Re: ekomKundenverarsche, wie man sie von den Tel-Unternehmen kennt

Tja muss ja ein ziemlich zentrales thema für sie sein das internet. Wenn sie im monat alleine durch ihre mails und news, usw 4gB an Datenvolumen benötigen. Doch stellen sie sich mal vor, es gibt menschen da draussen für die reichen 20 mobile mb am tag...


Niemand hat etwas zu verschenken

auch Drei nicht. 20 MB sind mir persönlich etwas zu knapp. Zudem habe ich keinen Bock auf Werbung. Da fahre ich mit Bob besser, denn hier bekomme ich 9 GB für 8,80 Euro im Monat. Somit kostet das GB nur 0,97 Euro, also nur halb soviel wie das 1 GB Wochenpaket von Drei.

Soviel zum Thema kostenlos...

Re: Niemand hat etwas zu verschenken

Ich bezahle bei 3 für 15gb 7,5euro
Nur so als info

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Re: Niemand hat etwas zu verschenken

Und bei Drei bekommen sie für weniger als 17 Euro pro Monat unlimitiertes Internet.....

Re: Re: Niemand hat etwas zu verschenken

Klar, mit 24 Monaten Mindestlaufzeit und 20,- Euro jährlicher Servicepauschale...

Re: Re: Re: Niemand hat etwas zu verschenken

Stimmt nicht! Wenn sie nur die SIM Karte brauchen haben sie keine Mindestlaufzeit und auch keine Servicepauschale.

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Re: Re: Re: Niemand hat etwas zu verschenken

24 Monate Mindestlaufzeit, ja, die Servicepauschale ist aber bereits eingereichnet (konkret sind es 15 Euro pro Monat plus 20 Euro Service).

Gast: phj
09.08.2012 19:08
0 0

Downloadraten ist eine Katastrophe

wahrscheinlich deswegen dieser Vorschlag.
Alles über 20 Megabyte wird wahrscheinlich saftig teurer werden bei entsprechender Geschwindigkeit
War mit Modemstick von 3 in Italien, Hatte in Österreich für 30 Tage 30 € unbegrenztes surfen bis zu 10.00 Mbps Downloadrate für Italientrip gekauft, da für Italien keine Roamingkosten bei 3 anfallen.
Die Downloadrate in Italien betrug maximal 1.53 mbps meistens aber unter 1
Getestet mit speedtest.net nicht nur einmal und zu verschieden Zeiten.
Fairerweise muß ich sagen in Österreich ist die Downloadrate OK.

Bevor hier über Gratis xxMB geredet wird, sollte eine Downloadrate VON - BIS eingeführt werden und nicht nur - BIS

Also meine Erfahrungen

mit 3 sind sowohl in Österreich als auch in Italien gut.

Die tatsächliche Datenrate ist aber sehr stark von lokalen Gegebenheiten (Lage, Nutzungsgrad, Entfernung) der Zelle abhängig.

mit einem Laptop mobil surfen – ein Zumutung! Mehr noch …


seit ca. 2 Jahren so gut wie unmöglich - auch mit dem anscheinend besten Netz …

Antworten Gast: Zenzine
09.08.2012 20:30
1 1

Re: mit einem Laptop mobil surfen – ein Zumutung! Mehr noch …

Das ist eine Wischi-Waschi-Aussage.

Welcher Laptop? Wie alt? Welches Betriebssystem? Wie ausgestattet?

Wo wollten Sie surfen? Im Stillstand oder in Bewegung?

Ich surfe normalerweise unterwegs mit einem Acer Netbook und das funktioniert großartig. Nur wenn ich im einem fahrenden Zug sitze, gibt es Ausfälle - das ist aber verständlich.

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Datenlimit

Perfekt wäre wenn das Kontingent statt auf 20MB pro Tag auf 140MB pro Monat limitiert wäre :)
Als Jammern soll das trotzdem nicht verstanden werden, 20MB gratis Internet pro Tag ist auf jeden Fall super.

Re: Datenlimit

sie meinen wohl eher 140 pro woche, oder? ;-)

Re: Re: Datenlimit

Ja, klar! Danke.

...

Wie diese Maßnahme mit den Aussagen von 3-Chef Jan Trionow zusammenpasst, der vor einer Netzüberlastung in den nächsten zwei Jahren warnt, ist nicht geklärt.

Ich kläre auf: Die Netzüberlastung entsteht durch Kunden, welche 10 GB, also 10.000 MB pro Tag übertragen.

Re: ...

die zahlen auch dafür, also liegt das problem bei drei wenn sie es nicht schaffen ihre kunden zu versorgen!

1,4 Millionen ohne Internet

Stimmt, meine Omi ist 78 und geht auch nicht ins Internet!

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Re: 1,4 Millionen ohne Internet

Da wollen wohl ein paar Leute in alle Privatleben hineinspionieren. So wie Orwell 1984, da durfte man den Telescreen auch nicht abschalten.

Es wird damit wohl eher erreicht werden, dass jene, die das Internet nur schwach nutzen, es dann kostenlos haben.

Es wird sich deswegen niemand einen PC kaufen. Mehr als etwa 10.000 Leute wird man da von den 1,4 Mio. Abstinenten sicherlich nicht gewinnen. Es ist ja schon heute sehr billig. Mit einer 1-GB-Prepaid-Karte kommen manche ein Jahr aus und das kostet 20 Euro bei 3.

Gast: Ikonoklastiker
09.08.2012 16:54
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Und wer zahlt den Computer? Der Comuter ist ja das teure!

Um 4 Euro pro Monat bekommt man bei BOB ohnedies ein vernünftiges GB. Und die 4 Euro kann sich sehr wohl jeder leisten.

Was sich die Leute nicht leisten können sind Betriebssysteme und Computer die sie wollen bzw. über die Werbung eingeredet bekommen.

Betriebssystem gäbe es ja von Ubuntu (Linux) in besserer, modernerer, schnellerer und offenerer Qualität als von Microsoft und Apple gratis. Doch in den Schulen verdummt man die Kinder immer noch mit Apple, das sie sich selbst fürs Handy kaufen und Windows, das auf Schulrechnern läuft.

Das kostet dem Staat - selbst wenn Schulen offiziell von Microsoft die Programme geschenkt bekommen - in Summe ein Vermögen, da eben auch verdummte Beamte auf veralterte Windowssoftware bestehen, statt mit Linux kostengünstig zu arbeiten.

Linux hat aber noch einen Vorteil, da es schneller ist, laufen nicht nur die besten Server prinzipiell auf Linuxbasis, sondern man kann damit auch alte Kisten wieder foltt machen.

Sind die Menschen mal Linux gewohnt, wollen sie ohnedies nichts anderes mehr und Österreich erspart sich Milliarden an Softwarelizenzen und es bleibt mehr für Sozialhilfe in Form von Gratiscomputern mit Linux für Pensionisten.

Re: Und wer zahlt den Computer? Der Comuter ist ja das teure!

Bei Ihnen sind alle anderen "verdummt", gell? Außer natürlich Sie selber.

Re: Und wer zahlt den Computer? Der Comuter ist ja das teure!

Und das Problem mit Linux ist, dass man den meisten Leuten jetzt unter Windows schon nicht mehr zumuten kann, einen Treiber herunterzuladen und das Setup durchzuklicken.

Wie stellen Sie sich das vor? Einfache Selbstinstallation mit unserem neuen 3G-Modem: Ganz einfach Kernelmodul und Userspace-Software in 378 Schritten kompilieren, seitenlange (!) englische (!!) Konfigurationsdateien ausfüllen, Startup-Skript erstellen und los geht's!

Linux kann man genau überall da verwenden, wo ein Administrator vorhanden ist oder man selbst dieser ist. Selbst dort bezweifle ich, ob Geld gespart werden kann.

Antworten Antworten Gast: Zenzine
09.08.2012 21:04
0 0

Re: Re: Und wer zahlt den Computer? Der Comuter ist ja das teure!

Das ist Blödsinn. Es kommt schlichtweg auf die Distribution an.
Ich verwende hier Xubuntu und ich musste für mein mobiles Breitband gar nichts einrichten. Der Stick wurde automatisch erkannt, ich brauchte nur noch verbinden bzw. nach Gebrauch die Verbindung wieder trennen.

Re: Re: Re: Und wer zahlt den Computer? Der Comuter ist ja das teure!

Das funktioniert so aber nur, wenn schon wer anders die Arbeit für Sie erledigt hat und das in die Distribution eingebaut hat, und das ist meist nur der Fall wenn es sich um massentaugliche Hardware handelt, die schon in etwa ein Jahr auf dem Markt war. Mit neuen und/oder speziellen Geräten werden Sie da kein Glück haben. Holen Sie sich einen brandneuen 4G-Stick und Sie werden sehen, dass das einzige, was unter Linux automatisch funktioniert, ein Popup mit der Windows-Treibersoftware sein wird.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Zenzine
11.08.2012 16:57
0 0

Re: Re: Re: Re: Und wer zahlt den Computer? Der Comuter ist ja das teure!

:)
Ja natürlich haben Programmierer die Arbeit für mich erledigt. Deshalb sind sie ja auch Programmierer. Das bin ich nicht, ich bin Anwenderin.

Da haben Sie bestimmt recht - man darf von einem Betriebssystem mit GNU-Lizenz, die gratis erhältlich ist, nicht erwarten, dass sofort alle erdenklichen neu auf den Markt gekommenen Geräte unterstützt werden. Da viele der Programmierer kostenlos in ihrer Freizeit arbeiten, ist das auch durchaus verständlich.

Wer das nicht mag, kann natürlich weiterhin kostenpflichtige Betriebssysteme verwenden und sich dann ärgern, dass die Treibererkennung auch nicht immer perfekt funktioniert ;). Jedem das Seine.

Antworten Antworten Gast: Ikonoklastiker
09.08.2012 17:39
1 3

Re: Re: Und wer zahlt den Computer? Der Comuter ist ja das teure!

Ubuntu kann leichter installiert werden als jedes Windows. Einfach USB-Stick in die Tastatur oder in den Computer stecken. Neu starten und das war es.

Ich weiß nicht wovon sie sprechen. Ich selbst verwende Ubuntu und hatte z. B. die Wolke schon 2 Jahr vor Windows und von rückständigen Macs will ich gar nicht reden. Im Ubuntu-Shop gibt es all das was irgendwann vielleicht bei Apple oder Microsoft in abgespeckter fehlerhafter Version, die dann auch noch viel Geld kostet, kommen kann schon jetzt und zwar gratis.

Ich bin von Windows auf Linux umgestiegen, da es mir einfach zu blöd war Windows immer wieder mit Hilfe von Linux am USB-Stick zum Laufen zu bringen. Linux läuft und läuft, da gibt es keine Probleme.

Und sollte es irgendjemand schaffen Linux abzuwürgen, dann einfach USB-Stick rein und vom Stick starten. Linux ist so schnell, dass es selbst vom USB-Stick aus mehr als ausreichend für 20-MByte-Typen läuft.

Jeder 1-Jährige der den USB-Stick in die Buchse reinbringt, kann einen Computer mit Linux z. B. Ubuntu starten.

Ich verstehe wirklich nicht was sie meinen. Linux ist viel bedienerfreundlicher als Windwos oder gar Apple, womit man gar nicht richtig frei surfen kann und überall schwerst eingeschränkt ist.

Auch wenn mein Nick Bilderstürmer sein mag, dann heißt das noch lange nicht, dass es Linux nicht auch mit graphischer Oberfläche gibt.

Re: Re: Re: Und wer zahlt den Computer? Der Comuter ist ja das teure!

linux war nicht schlecht aber es gab ein paar probleme, für gewisse externe geräte bzw internen geräte (sd card reader) gabs keine treiber, somit war es für mich unbrauchbar!!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Zenzine
09.08.2012 21:05
0 0

Re: Re: Re: Re: Und wer zahlt den Computer? Der Comuter ist ja das teure!

Das war früher so. Diese Probleme hatte ich auch. Mittlerweile funktioniert die Hardwareerkennung aber auch schon automatisch (zumindest unter Xubuntu ist das so).

Re: Re: Re: Re: Re: Und wer zahlt den Computer? Der Comuter ist ja das teure!

unter ubunto läuft bei meinem netbook der cardreader noch immer nicht, lösungsvorschläge durch diverse internetseiten gibt es keine!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Zenzine
11.08.2012 16:58
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Und wer zahlt den Computer? Der Comuter ist ja das teure!

Wie schauts mit einer anderen Distribution aus? Da gibt es ja noch einige zur Auswahl.

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Linux-Distributionen

Re: Re: Re: Und wer zahlt den Computer? Der Comuter ist ja das teure!

Absoluter Schwachsinn. Aber das wissen Sie wahrscheinlich eh selbst auch. Man kann dem nur zustimmen, was "Anonymous" unten schreibt.

Re: Re: Re: Und wer zahlt den Computer? Der Comuter ist ja das teure!

Machen Sie sich nicht lächerlich.

Ich bestelle zwei x-beliebige UMTS-Sticks und dann setzen wir meine und Ihre Großmutter vor zwei Laptops. Ihre bekommt Ubuntu und meine Windows XP. Dann schaun mir mal wer schneller online ist.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Ikonoklastiker
10.08.2012 11:04
0 1

So ein Test wäre wirklich interessant: Linux-Omas gegen Windows XP-Omas und ich bin absolut sicher die Linux-Omas gewinnen! Linux ist einfach bedienungsfreundlicher, robuster, schneller, einfacher zu installieren u. s. w. als Windows!

Also meine Oma wäre sicher schneller mit Linux als ihre Oma mit Windows XP. Davon bin ich überzeugt, zumal ja meine Oma einen klügeren Enkel hat, weil sie schon klüger war...

Nur meine Oma ist schon gestorben, daher geht das nicht.

Aber trotzdem würde ich glatt wirklich gern den Test machen. Beliebige Laptops von 1 - 100 durchnummerieren - konnte meiner Oma z. B. nicht mehr einreden nummmerieren mit zwei m zu schreiben, da sie schon etwas stur war - nichts ist drauf vorinstalliert.

Ich gebe nach der Ziehung den Omas einen UMTS- und einen USB-Stick mit Linux. Sie machen ex mit Windows XP.

Bis ihre Omas kapiert haben wie man Windows XP überhaupt auf die Festplatte raufspielt, surfen meine Omas schon lange!

Denn meine Omas haben Linux am USB-Stick und können gleich über den USB-Stick surfen. Und mit ihrem fetten langsamen Windows XP geht das nicht.

Und wenn meinen Omas es irgendwie gelingt den Rechner abzuwürgen, oder eben ein Absturz erfolgt, weil Daten in einem kaputten Speicher verloren gehen, dann starten meine Omas einfach den Rechner neu und surfen wiederum einfach über den USB-Stick, während im Hintergrund der Fehler bei der Hardware gesucht wird und ihre Omas schieben den Rechner mit Windows XP entnervt zur Seite, weil sie glauben, dass sie schuld seien, dass da nichts läuft.

Ganz nebenbei sparen meine Omas auch noch Zeit, denn die müssen nicht zur Bank gehen und ihr Konto plündert, damit sie sich ein brüchiges rückständiges langsames Windows XP kaufen können.

Re: So ein Test wäre wirklich interessant: Linux-Omas gegen Windows XP-Omas und ich bin absolut sicher die Linux-Omas gewinnen! Linux ist einfach bedienungsfreundlicher, robuster, schneller, einfacher zu installieren u. s. w. als Windows!

Das mit der verstorbenen Oma tut mir leid, es zeigt aber trotzdem von Unreife, wenn du in jedem Post mich als Akademiker vom Fach für dumm erklärst.

Du kannst auch nicht einen Live-USB-Stick mit einer Installation vergleichen. Ich kann meiner Oma auch einen bootfähigen USB-Stick mit Windows XP geben. (Ja, das geht.)

Und wie ich oben schon geschrieben habe, geht das mit dem Einstecken und Lossurfen nur bei bestimmten Geräten, die schon jemand in die Distribution eingearbeitet hat. Das ist nicht immer der Fall.

Linux geht den falschen Weg: Anstatt einen einfachen Prozess zu schaffen, neue Treibersoftware in den Kernel zu bekommen, wird versucht, einfach sämtliche Hardware von Haus aus zu unterstützen. Das kann aber nicht gehen, weil es immer mehr Hardware- als Linuxtreiberentwickler geben wird.