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T-Mobile will Neuverteilung der Frequenzen

29.08.2012 | 19:56 |   (Die Presse)

Der zweitgrößte Mobilfunker fordert strenge Auflagen für den Orange-Kauf durch „3".

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[ALPBACH/Auer] Der zweitgrößte Mobilfunker Österreichs, T-Mobile Austria, wehrt sich gegen die Fusion der kleineren Anbieter Hutchison („3") und Orange. Wie berichtet, öffnet Hutchison sein Netz Firmen, die über keine eigene Infrastruktur verfügen, um die Sorge der EU-Kartellwächter vor einem Austrocknen des Wettbewerbs ausräumen. Mit dem Kabelnetzbetreiber UPC gibt es einen Vorvertrag („Die Presse" berichtete exklusiv). Ein derartiger virtueller Mobilfunkbetreiber sei nur eine „Placebo-Auflage", wettert nun Robert Chvátal, der scheidende T-Mobile-Austria-Boss.

„Österreich braucht nicht noch einen Sieben-Euro-Tarif, Österreich braucht Innovationen", sagte Chvátal in Alpbach. Er fordert andere Auflagen aus Brüssel: die komplette Neuverteilung der Funkfrequenzen. Die Fusion würde T-Mobile in eine äußerst unvorteilhafte Position bringen. Der Konzern würde als einziger Anbieter nicht über ausreichend große Stücke vom Frequenzkuchen verfügen, die den Ausbau der vierten Mobilfunkgeneration (LTE) ermöglichen.

Versteigerung verschoben

Hutchinson erhielte Zugriff auf die Frequenzen von Orange. Auch dem Marktführer Telekom Austria würden ausreichend Frequenzen zufallen, um mobiles Hochgeschwindigkeits-Breitband flächendeckend anzubieten. T-Mobile würde zwei bis drei Jahre nachhinken, da sie auf die Auktion neuer Frequenzen warten müsste. Die Versteigerung, die für heuer geplant war, verschiebt sich nun durch die lange Prüfung der Orange-Hutchison-Fusion. Die EU hat die Frist am Mittwoch um weitere drei Tage auf den 30. November verlängert.

Hutchison reagierte prompt auf Chvátals Kritik: Die virtuellen Mobilfunkern angebotenen Konditionen seien die attraktivsten in Europa. Außerdem verfüge T-Mobile durch die Übernahme von Tele.ring über eine sehr gute Frequenzaustattung.

 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 30. August 2012)

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12 Kommentare

Netzqualität statt Spottpreis

Ich denke, fast nirgends in Europa sind Mobilfunkverträge so günstig wie in Österreich. Ich weiß dieses Privileg wirklich zu schätzen. Jedoch habe ich letzte Woche Urlaub in Kroatien gemacht und mir dort für diese Zeit eine SIM-Karte besorgt. Dabei hab ich erleben dürfen, wie schnell Datenverbindungen am Handy sein können und sollten. Mit Verbindungen die schneller als mein Wlan Zuhause sind.
Zurück in Österreich werde ich wieder auf den kalten Boden der Realität zurückgezogen - mit permanenten EDGE (bei mir: ~ 0,5 Mbit/s) Datenraten, im Vergleich zu blitzschnellen Verbindungen wie HSDPA (in Kroatien: ~ 8 Mbit/s) im Urlaub.
Günstige Tarife in Ehren: aber mir würde es auch nichts ausmachen monatlich 2,3 € mehr zu zahlen und dafür einen gewissen Standard des 21.Jahrhunderts genießen zu dürfen.

Antworten Gast: bongiorno
30.08.2012 21:41
0 0

Re: Netzqualität statt Spottpreis

0,5 Mbit/s ? Da haben Sie sicher T-Mobile oder Telering. Ich als DREI Nutzer habe
durchschnittlich 7Mbit/s, manchmal sogar 12 aber nie weniger als 5.

Re: Re: Netzqualität statt Spottpreis

ja, bin telering-Kunde. da ich aber in einer ländlichen Gegend wohne, bietet hier keiner der Netzanbieter eine wirkliche Alternative. leider.

0 0

Re: Netzqualität statt Spottpreis

ein kleiner Tipp: wenn Sie wirklich Urlaub machen wollen, lassen Sie die Datenverbindungen gänzlich sein. Statt des Bildschirms eine Woche ohne SIM - Glauben Sie mir, es tut gut....

Gast: Take one und es ist ein Klax to be really free
29.08.2012 16:43
1 1

Es ist eben nicht die Tele.Ring

Dieses Mal hat es der Abspecker Michael Krammer schon schwerer eine Firma an den Mann zu bringen als er das mit der Tele.Ring gemacht hat.

Aber sein Können hat er ja in Deutschland unter Beweis gestellt, dort hat er es gerade mal ein Jahr geschafft, den großen Mann zu spielen.

Gast: ehklar
29.08.2012 14:55
2 0

hmmmm

hat t-mobile nicht tele-ring aufgekauft, wo liegt da der unterschied zu drei --> Orange!!!!
und jetzt regens sie sich auf. arschl.....!!

Antworten Gast: rage4
29.08.2012 16:02
0 0

Re: hmmmm

t-mobile wurde damals vorgeschrieben an wen und zu welchen preis sie die sender und frequenzen verkaufen dürfen. mfg

Gast: Johan Meltini
29.08.2012 14:42
2 0

T-Mobile?

Das einzige Problem das T-Mobile hat, sind die eigenen Tarife. Mit diesem ganzen Musikzeugs hat man sich ordentlich verspekuliert.

lächerlich....

Was die aufführen bei dieser Übernahme ist ja nicht mehr normal. Ich glaube die ganze Verzögerung schadet eher dem Konsumenten. Telefonieren ist ja eh schon so billig bei uns. Sollen die Betreiber vielleicht den Kunden auch noch was zahlen, dass man Kunde ist.

Ich finde die Sache mit den Drittanbietern nicht gut, wenn die auch Datentarife haben, schadet das ja wieder den 3 Kunden, wenn der Speed dann langsamer wird.

Das einzige was mich wirklich stört, ist das yess an A1 gehen soll, dass finde ich auch nicht so gut, besser währe Orange lässt ein wenig beim Kaufpreis nach und yess geht auch an 3.

Bei der Übernahme von Telering durch T-mobile habens auch nicht solche Gschichten gemacht.

Die EU macht sich immer dann wichtig, wenn man sie eh nicht braucht!

lächerlich....

Was die aufführen bei dieser Übernahme ist ja nicht mehr normal. Ich glaube die ganze Verzögerung schadet eher dem Konsumenten. Telefonieren ist ja eh schon so billig bei uns. Sollen die Betreiber vielleicht den Kunden auch noch was zahlen, dass man Kunde ist.

Ich finde die Sache mit den Drittanbietern nicht gut, wenn die auch Datentarife haben, schadet das ja wieder den 3 Kunden, wenn der Speed dann langsamer wird.

Das einzige was mich wirklich stört, ist das yess an A1 gehen soll, dass finde ich auch nicht so gut, besser währe Orange lässt ein wenig beim Kaufpreis nach und yess geht auch an 3.

Bei der Übernahme von Telering durch T-mobile habens auch nicht solche Gschichten gemacht.

Die EU macht sich immer dann wichtig, wenn man sie eh nicht braucht!


lächerlich....

Was die aufführen bei dieser Übernahme ist ja nicht mehr normal. Ich glaube die ganze Verzögerung schadet eher dem Konsumenten. Telefonieren ist ja eh schon so billig bei uns. Sollen die Betreiber vielleicht den Kunden auch noch was zahlen, dass man Kunde ist.

Ich finde die Sache mit den Drittanbietern nicht gut, wenn die auch Datentarife haben, schadet das ja wieder den 3 Kunden, wenn der Speed dann langsamer wird.

Das einzige was mich wirklich stört, ist das yess an A1 gehen soll, dass finde ich auch nicht so gut, besser währe Orange lässt ein wenig beim Kaufpreis nach und yess geht auch an 3.

Bei der Übernahme von Telering durch T-mobile habens auch nicht solche Gschichten gemacht.

Die EU macht sich immer dann wichtig, wenn man sie eh nicht braucht!


Gast: Ein Marktbeobachter
29.08.2012 12:58
1 0

Regulierungs-Unsinn ...

"Daher müsse die Kommission sicherstellen, dass der Zusammenschluss nicht zu höheren Preisen für die Endkunden führe."

--> Woher weiß Herr Almunia, welche Preise "nicht zu hoch" sind? Ist der gute Mann Gott?

Preise im Mobilfunk haben sich binnen eines Jahrzehnts um 98 Prozent verringert.

Zum ökonomischen Grundverständnis gehört, dass eine künstliche Preisdeckelung zu einer Verknappung des Angebots führt. [In dieser Branche: Weniger Investments in effizientere Services.] Will das Herr Amnunia, der kleine Herrgott?

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