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Handyortung: Polizei peilt immer öfter

17.09.2012 | 17:03 |  Von Andreas Wetz (Die Presse)

Seit 2008 stieg die Zahl der Standortfeststellungen via Handypeilung von Bürgern um 22 Prozent. Der Grüne Justizsprecher Albert Steinhauser sieht ein hohes Missbrauchspotenzial – und fordern mehr Rechtsschutz.

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Wien. Vermisste Tourengeher, Lawinenopfer oder Selbstmordgefährdete dienten 2007 der Regierung als Argumente dafür, der Polizei per Gesetz die Standortfeststellung der Betroffenen via Handypeilung zu erlauben. Und zwar ohne richterliche Erlaubnis. Fünf Jahre später wirft die Auswertung der dazugehörenden Langzeitstatistik Fragen auf.

Zum Beispiel diese: Warum stiegen die Fallzahlen seit dem Inkrafttreten der Befugnis um 22 Prozent auf zuletzt 1246 Ortungen jährlich? Und das, obwohl die Zahl der Selbstmörder und verunglückten Alpinsportler seit Jahren konstant ist. Das Innenministerium wollte die Entwicklung nicht öffentlich analysieren. Der Grüne Justizsprecher Albert Steinhauser, der über eine parlamentarische Anfrage an Innenministerin Johanna Mikl-Leitner an die Statistik kam, hat zumindest einen Verdacht. „Dieses Instrument birgt enormes Missbrauchspotenzial“, sagt er. Die Peilungen nimmt die Polizei nämlich nicht nur über Anfragen bei Handyprovidern vor, sondern führt sie mithilfe sogenannter IMSI-Catcher selbst durch. Die Geräte, die je nach Ausstattung bis zu 500.000 Euro kosten, könnten Mobiltelefone nämlich nicht nur orten, sondern alle in der Umgebung getätigten Telefonate aufzeichnen. Und zwar ohne dass Handynutzer oder Netzbetreiber etwas davon bemerken.

Wie oft der IMSI-Catcher zum Einsatz kommt, gibt die Exekutive nicht bekannt. Aus welchen Gründen geortet wird, auch nicht. Dafür führt aber der Rechtsschutzbeauftragte des Ressorts, der Strafrechtsprofessor Manfred Burgstaller, Buch. „Bis zu 70 Prozent aller Peilungen betreffen potenzielle Selbstmörder“, sagt er. Seiner Meinung nach würde diese weitreichende Befugnis von den meisten Beamten, mit denen er direkten Kontakt hatte, „mit viel Gespür“ eingesetzt.

Unterschiedliche Fallzahlen

Ob das auch wirklich stimmt, können Geortete selbst nicht prüfen. Der Rechtsschutzbeauftragte bekommt nämlich nur eine nachträgliche Meldung über den Vorgang, die Betroffenen selbst nicht einmal eine Information. Auffällig ist auch, dass die Zahl der Ortungen mit jenen der Aufzeichnungen Burgstallers nicht übereinstimmen. Für die Jahre 2009, 2010 und 2011 weist seine Statistik 776, 938 und 1105 Fälle aus. Jene des Innenministeriums aber 1019, 1053 und 1246. Meldet die Polizei also gar nicht alle Einsätze?

Burgstaller sagt Nein. Hinter einer Meldung für einen gesuchten Selbstmörder könnten nämlich durchaus auch zwei oder drei Peilungen stehen, und zwar dann, wenn die erste Ortung des Handys nicht erfolgreich war. Vollkommen transparent nachvollziehen lässt sich diese Diskrepanz aus den Aufzeichnungen jedoch nicht.

Der Abgeordnete Steinhauser glaubt deshalb, dass die Polizeibefugnisse zur Auswertung von Telekommunikationsmitteln reformiert gehören. „Das Mindeste, das es geben sollte, wäre eine nachträgliche Pflicht zur Offenlegung gegenüber der georteten Person“, sagt er. Nur so sei nämlich auch nachvollziehbar, ob die angegebenen Gründe für die Maßnahme überhaupt gerechtfertigt oder möglicherweise vorgeschoben waren.

Auch der Rechtsschutz der Betroffenen sei leider nur rudimentär ausgeprägt. Steinhauser regt deshalb an, auch Handyortungen künftig einer richterlichen Genehmigung zu unterwerfen. „Zum Beispiel bei den neuen Landesverwaltungsgerichten, wo man für rasch zu treffende Entscheidungen Journaldienste einführen könnte.“

Abgesehen von der Handyortung macht die Polizei von einer anderen Befugnis immer seltener Gebrauch. Die Zahl jener Fälle, in denen Name und Adresse zu einer ermittelten Telefonnummer, IP- oder E-Mail-Adresse ausgeforscht wurden, ging seit 2008 um über 50 Prozent zurück, sank von einst 7492 auf zuletzt 3437 Fälle. Warum? Das Innenressort sucht noch nach Erklärungen. Burgstaller vermutet, dass sich die angefragten Provider bei Eigentumsdelikten immer häufiger weigern, die gewünschten Daten herauszugeben.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.09.2012)

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83 Kommentare

Re: Dann schaffen wir es eben wieder ab

Gut, dann schaffen wir ein Peilungsrecht für RETTUNGSKRÄFTE und nicht für die Exekutive.

Ähnlich wie es in Deutschland funktioniert.

Antworten Gast: nix gecheckt
18.09.2012 10:39
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Re: Dann schaffen wir es eben wieder ab

ausser fader, unintelligenter und argumentloser polemik haben sie nichts zu sagen.

vermutlich ein polizei- oder beamtenbonze, der mit fetter pension den österreichen auf der tasche sitzt.

Antworten Gast: fj
18.09.2012 10:28
2 0

Re: Dann schaffen wir es eben wieder ab

oder man behält es bei - sagt aber den angepeilten immer wenn sie geortet wurden...ist doch kein problem, oder?

Antworten Gast: Hacklwerfer
18.09.2012 10:24
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Re: Dann schaffen wir es eben wieder ab

WER bezahlt denn diese "Rettungseinsätze" für die Halbseiden-Bergsteiger?

wenn ich von einer bergtour

nicht heimkomm oder ich von der straße abkomme und in einem uneinsehbaren graben liege dürfen sie mich gerne ohne richterlichen beschluss orten....

Re: wenn ich von einer bergtour

OK, dann geben wir der Rettung dieses Instrument aber warum der Polizei?

Antworten Gast: flywithme
18.09.2012 10:30
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im grunde fehlt nur ein kleines sätzchen..

"wir haben Sie geortet"
doch das ist anscheinend zu schwer

" Innenministerium wollte die Entwicklung nicht öffentlich analysieren."

Ist die Politik nicht dem Souverän gegenüber Rechenschaftspflichtig? Hier wird unser Geld gegen uns eingesetzt und wir, die das alles bezahlen, bekommen nicht mal Auskunft über Vorgänge? Auch der 'Opferschutz' der Überwachten wir mit Füssen getreten. Danke an die Regierungsparteien für dieses Polizeistaat-Instrument.

Re: " Innenministerium wollte die Entwicklung nicht öffentlich analysieren."

der Souverän sind die EU/USA und die bekommen auch schön artig unsere Daten und die entsprechenden Analysen von unseren "Vertretern" geliefert....

machmas wie der KHG

8 wertkartenhandies sind schnell beschafft ;)

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nicht notwendig, der aufwand.

sollen einfach mich fragen, und ich geben denen den link zum öffentlichen latitude google, wo alle meine bewegungsdaten rückwirkende auf st.nimmerleinstag abgerufen werden können, inkl. aussagekräftiger statistischer auswertung.

Gast: GastXY
18.09.2012 08:02
3 2

Das macht die Grünen leider so...

unglaubwürdig und zu Unruhestiftern. Wenn Herr STEINHAUSER genauer recherchieren würde, dann wüsste er, dass es der Polizei nur möglich ist, Handys zu orten wenn auch eine entsprechende Anzeige vorliegt. Sprich, es muss eine Person auf die Polizeiinspektion kommen und die Anzeige über die Selbstmordabsichten oder einen vermuteten Unfall seines Verwandten, Gatten etc. machen. Nur dann kann die Polizei das Orten eines Handys durchführen. Somit wird der Betroffene ohnehin in Kenntnis gesetzt, dass er geortet wurde. Also darf die Polizei nur im Rahmen der "Ersten allgemeinen Hilfeleistung"eine Ortung durchführen. Das wird auch entsprechend dokumentiert und dem Rechtsschutzbeauftragten gemeldet. Für alle anderen Fälle, zB Aufklärung von strafbaren Handlungen etc., wird eine Anordnung durch die Staatsanwaltschaften mit richterlicher Genehmigung benötigt. Das Hilfsmittel der Ortung nimmt die Polizei im Rahmen der Ersten Allgemeinen Hilfeleistung jetzt öfter in Anspruch, da unter den Polizisten diese Möglichkeit bekannter wurde und um sich auch entsprechend abzusichern alles nur mögliche zur Rettung eines Menschen vorgenommen zu haben. Vielleicht sollte sich Herr STEINHAUSER mehr Gedanken darüber machen, wie die Wirtschaft unsere Daten missbraucht, um uns noch besser ausbeuten zu können uvm.

gesuchte

Selbstmörder orten? Wer lässt denn die suchen? Und warum nehmen die ihr handy mit, wenns schluss machen wollen? Komische Geschichte.

Antworten Gast: ako
18.09.2012 10:40
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Wer lässt denn die suchen?

Verwandte, Freunde, Bekannte?

Antworten Gast: GastXY
18.09.2012 08:12
2 1

Re: gesuchte

zum Kommentar: "Wer lässt denn Selbstmörder suchen?" geht's noch ein wenig geschmackloser?

Gast: eh
18.09.2012 07:19
1 0

Gibts die Statistik auch nach Bundesländern aufgeschlüsselt?


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IMSI-Killer App und maskIT App installieren und das Problem ist erledigt!!! Beide GRATIS zum downloaden im Internet zu finden! Dann ist der Catcher für den Hugo und die €500.000 die sie für das Gerät ausgegeben haben auch!!! Noch fragen?


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Re: IMSI-Killer App und maskIT App installieren und das Problem ist erledigt!!! Beide GRATIS zum downloaden im Internet zu finden! Dann ist der Catcher für den Hugo und die €500.000 die sie für das Gerät ausgegeben haben auch!!! Noch fragen?

Hast du zu einer Androidversion einen Link? Wäre nett ;-)

Re: IMSI-Killer App und maskIT App installieren und das Problem ist erledigt!!! Beide GRATIS zum downloaden im Internet zu finden! Dann ist der Catcher für den Hugo und die €500.000 die sie für das Gerät ausgegeben haben auch!!! Noch fragen?

Sind Sie sicher dass das zuverlässig funktioniert?

Wie soll der IMS-Identifier "gelöscht" werden? Der ist zwingend notwendig wenn man telefonieren möchte.

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Re: Re: IMSI-Killer App und maskIT App installieren und das Problem ist erledigt!!! Beide GRATIS zum downloaden im Internet zu finden! Dann ist der Catcher für den Hugo und die €500.000 die sie für das Gerät ausgegeben haben auch!!! Noch fragen?

er gaukelt dem netzwerk etwas anderes vor!

Re: Re: Re: IMSI-Killer App und maskIT App installieren und das Problem ist erledigt!!! Beide GRATIS zum downloaden im Internet zu finden! Dann ist der Catcher für den Hugo und die €500.000 die sie für das Gerät ausgegeben haben auch!!! Noch fragen?

Das ist der Punkt den ich nicht verstehe. Ich kenne mich mit Netzwerken ein wenig aus und lege das jetzt auf IP um, wie man es vom Computer gewohnt ist.

IMSI ist also die fixe IP-Adresse ihres Geräts. Ähnlich wie bei einem PC brauchen Sie eine Adresse um im Netzwerk erreichbar zu sein und Telefonate zu tätigen.

Wenn Sie nun ihre IP-Adresse spoofen, bzw. fälschen würden, würden sie keine einzige Antwort mehr bekommen.

Wenn Sie aber generell ihre Adresse ändern und so im Netzwerk erreichbar sind, nützt ihnen auch das Spoofen nichts.

Denn die Polizei weiß ja so oder so nicht die IMSI von ihrem Telefon und bringt die vermutlich zur "Laufzeit", also wenn Sie es mithaben zur Anwendung.

Das einzige was beschränkt Nutzen zeigen könnte wäre, wenn alle 5 Stunden oder ähnlich, sich die IMSI ändern würde.

Das Problem: Innerhalb dieses Zeitfensters wären Sie noch immer zu orten.

Ich weiß allerdings nicht ob das bei GSM-Netzen wirklich so funktionieren kann.

Organisierte Kriminalität schmäht ja aus diesem Grund Mobiltelefone insgesamt.

13 1

der dramatische Anstieg

hat bestimmt mit Grasser und seinen unzähligen Handys zu tun. hihi

Antworten Gast: Wiederholungskritiker
18.09.2012 00:32
4 3

Re: der dramatische Anstieg

Wie ginge es Ihnen, wenn Ihnen ständig neue Dinge zur Last gelegt würden, nur weil sie eine Person von öffentlichem Interesse wären?
Nicht lustig - die rot-grüne Inquisition, die sich bis in die angeblich freie Wissenschaft hineinzieht und auch dadurch äußert, dass Professorinnen die angehenden Rechtswissenschafter schon einmal während des Unterrichts gegen gewisse unliebsame Personen einschwören.
Daher ist auch Ihr Kommentar entbehrlich.

Re: Re: der dramatische Anstieg

was soll dieser saublöde kommentar ? was hat das mit dem thea zu tuen

3 1

Re: Re: der dramatische Anstieg

Aber Grasser ist noch entbehrlicher!

Gast: Gullinborstir
17.09.2012 22:17
5 3

Inside

Also von rund 9.000.000 Menschen in Ö wurden letztes Jahr 1.246 geortet? Was für eine ungeheuerliche Überwachung. Fast wie in Nordkorea. Suizide allein gabs im Jahr 2011 übrigens 1.280, dh 44 mehr als geortet wurden, wobei die Handyortung natürlich NICHT nur für Selbstmörder und Abgängige da ist, sondern auch um Verbrecher zu orten. Leute, denkt mal nach, bevor ihr euch Neurosen anzüchtet. Da gehts nur um inhaltloses BlaBla irgendwelcher Wichtigmacher, denn für mich sprechen die oben angeführten Zahlen eine deutliche Sprache.

Re: Inside

Erst ab 8,5mio wird aufgerundet ;)

5 1

Re: Inside

im nachhinein informieren würde aber trotzdem niemanden weh tun und ich würds eigentlich schon gern wissen wenn mir das ungerechtfertigterweise passieren sollte.

Gast: Hunter
17.09.2012 22:15
4 6

Kümmert man sich da endlich auch mal um die Islamisten?

Oder wieder nur um um die topgefärlichen, staatsgefährdeten, kinderfressenden, feuerspeienden, besoffene rechte Hand Heber?

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Re: Kümmert man sich da endlich auch mal um die Islamisten?

Hat die Gehirnwäsche der Islamhasser bei ihnen so stark gewirkt dass sie über gar nichts anderes mehr denken können?

Antworten Antworten Gast: Hacklwerfer
18.09.2012 01:28
2 0

Re: Re:Hat die Gehirnwäsche der Islamhasser bei ihnen ...

Das war wohl eher eine "Jägermeister-Nacht" mit den "falschen Freunden"...

Gast: Bösmensch
17.09.2012 22:02
3 7

Grüne fordern mehr Rechtsschutz?

Das sollte eher mehr Täterschutz heißen.

Re: Grüne fordern mehr Rechtsschutz?

Dass die Polizei ohne Kontrolle jederzeit in meine Privatssphäre eindringen kann ohne irgendwelchen Verdachtsmoment ist doch kein Täterschutz.


Besonders Besorgniserregend ...

... wenn man die offensichtlich "genössisch" gesinnten Justizmitarbeiter in Betracht zieht. .. Ausserdem was soll der Müll?? So viele Suizidgefährdete gibts ja normalerweise gar nicht.

Gast: Ex-SpOn Leser
17.09.2012 21:47
6 0

Müssen die auch den Ort des Angepeilten angeben?

Dann steht wahrscheinlich etwa so was im Bericht:

Haben erfolgreich im Nordburgenland Lawienenopfer angepeilt.

und meine Frau betrügt mich schon wieder mit dem Sepp!

Die Geräte, die je nach Ausstattung bis zu 500.000 Euro kosten, könnten Mobiltelefone nämlich nicht nur orten, sondern alle in der Umgebung getätigten Telefonate aufzeichnen

Eine Art VDS für die Sprache! Absolut besorgniserregend diese Entwicklung.

2 0

Re: Die Geräte, die je nach Ausstattung bis zu 500.000 Euro kosten, könnten Mobiltelefone nämlich nicht nur orten, sondern alle in der Umgebung getätigten Telefonate aufzeichnen

Das kann jeder machen. So ein IMSI-Catcher kostet weit weniger als 2000 Euro, wenn man sich ein bisschen auskennt.

Antworten Antworten Gast: Wiederholungskritiker
18.09.2012 00:36
0 0

Re: Re: Die Geräte, die je nach Ausstattung bis zu 500.000 Euro kosten, könnten Mobiltelefone nämlich nicht nur orten, sondern alle in der Umgebung getätigten Telefonate aufzeichnen

Die parlamentarischen Unterlagen zum IMSI-Catcher (DSG2010-Novelle) gehen von einer völlig anderen Funktionalität aus, wenn ich mich recht erinnere. Die wenigsten Politiker haben eine Ahnung, worüber sie entscheiden.
Und die Wähler haben keine Ahnung was sie da wählen - Nichtwähler stimmen der Mehrheit zu.

Gast: Hacklwerfer
17.09.2012 21:24
2 0

Drum schlaft schön ein und Gute Nacht -

wir werden alle überwacht -
kein Grund daß man sich Sorgen macht -
drum schlaft schön weiter und gute Nacht...

(G.Danzer)

Dann lasst das Handy doch zu Hause oder schafft es ab.

Aber halt, das geht ja nicht, denn die meisten sind entweder süchtig oder halten sich für so unentbehrlich, dass sie den Peilsender freiwillig den ganzen Tag mit sich herumtragen.

Selbst schuld!

Antworten Gast: Wiederholungskritiker
18.09.2012 00:40
0 0

Re: Dann lasst das Handy doch zu Hause oder schafft es ab.

Das Telefon ist wichtig, um in Krisenzeiten Hilfe rufen zu können.
Solange Einbrecherbanden, Bankomatsprenger, Juwelierbanden durchs Land ziehen und Vergewaltiger nicht dingfest bleiben, ist das Handy lebensnotwendig.
So führt die Angst zu Sicherheitsbedürfnis und das Sicherheitsbedürfnis zu Überwachung, Überwachung zum Totalitarismus, Totalitarismus zu ... auch lesen sie die Zeitung, wir stecken mitten drin.

Re: Re: Dann lasst das Handy doch zu Hause oder schafft es ab.

Dann kann man sein Handy aber auch abschalten. Man ist zwar nicht mehr erreichbar, aber für den Notfall kann man es immer noch einschalten.
Und man ist nicht ortbar.

0 0

Re: Dann lasst das Handy doch zu Hause oder schafft es ab.

Warten wohl alle auf eine Organspende oder sind Chirurgen. Oder Telefonisten (lt. Lagerfeld).

Antworten Gast: Ex-SpOn Leser
17.09.2012 21:49
0 1

Re: Dann lasst das Handy doch zu Hause oder schafft es ab.

Ja und dann kommts genauso wie nach dem Batman-Irren: Da haben sich "Experten" ernsthaft gefragt ob nicht jeder mit Social-Network Abstinenz verdächtig ist.

Und es ist nun mal Fakt dass für viele das Handy unenbehrlich geworden ist.

1 0

Re: Re: Dann lasst das Handy doch zu Hause oder schafft es ab.

Früher hatte man das "Telefonitis" genannt. Ging auch mit Festnetz.

Paranoia?

Aha, besser wärs also, wenn wir halt ein paar Verunglückte oder Selbstmörder mehr sterben lassen, nur damit sich ein paar Dauerverfolgte sicherer fühlen? Man kann sich nur an den Kopf greifen, als ob die eh schon unterbesetzte Polizei nichts anderes zu tun hätte, als sinnlos Millionen Handybesitzer unnötig zu überwachen...also mir persönlich wärs lieber, wenn man mich findet und rettet, sollte mir etwas zustoßen, als dass es dann gegenüber meinen Angehörigen heißt "Tut uns leid, er ist zwar tot, aber wenigstens wurden seine Rechte gewahrt und wir haben einen Richter gesucht, der den Fall geprüft hat und dann mal entschieden hat usw."

Antworten Gast: Wiederholungskritiker
18.09.2012 00:41
0 0

Re: Paranoia?

In den wenigsten Fällen kommt da jemand noch rechtzeitig.

3 0

Re: Paranoia?

Das hat nichts mit Paranoia zu tun. Es steht dem Staat nicht zu, jemanden ohne schwerwiegenden Grund zu überwachen.

Für Sie hätte niemand die Leibeigenschaft abschaffen brauchen.

Antworten Gast: Hacklwerfer
17.09.2012 21:25
4 0

Re: Paranoia?

Lass Dich doch Chippen...

Gast: gast1984
17.09.2012 21:09
0 0

Nooo, viele Bergunfälle derzeit....


Gast: Der Betrachter
17.09.2012 20:54
2 5

Kopfschüttel

Wie würde der Herr Steinhauser aufheulen wenn einer seiner Angehörigen Selbstmord angekündigt hat und die Polizei meint nur keine Eile, müssen erst eine richterliche Genehmigung zur Ortung einholen.