Der US-Handyproduzent Motorola hat die bisher magere Riege der Smartphones mit Intel-Prozessoren um ein neues Modell erweitert. Das Razr i ähnelt rein äußerlich dem Anfang September vorgestellten Razr M. Der Chip soll eine Taktfrequenz von 2 Gigahertz besitzen - mehr als bisherige Smartphone-Boliden aufweisen konnten. Das heißt allerdings noch nicht viel. Der Prozessor besitzt nur einen Rechenkern und muss sich erst im Alltag beweisen. Der Akku soll bis zu 20 Stunden in einem nicht näher definierten Mischbetrieb durchhalten. Das sind nach Herstellerangaben um 40 Prozent mehr als das iPhone 4S bietet.
Ältere Android-Version
Als Betriebssystem nutzt Motorola die Software seines Mutterkonzerns Google: Android 4.0 "Ice Cream Sandwich" ist an Bord, ein Update auf Version 4.1 "Jelly Bean" soll aber demnächst verfügbar sein. Der Touchscreen bietet eine Diagonale von 4,3 Zoll und eine Auflösung von 960 x 540 Bildpunkten. Die 8-Megapixel-Kamera kann auch Full-HD-Videos aufnehmen. Im Gegensatz zum Razr M beherrscht das Razr i kein LTE - allerdings sind die Netze dafür in Europa auch noch nicht so gut ausgebaut wie in den USA, wo vorrangig das Razr M verkauft wird.
Motorola will sein neues Smartphone ab Oktober in mehreren europäischen Ländern anbieten. Als Preis nennt der Hersteller 400 Euro ohne Vertrag.
(Red.)
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