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Orange-Übernahme: Unangenehmer EU-Brief für "3"

21.09.2012 | 18:24 |   (DiePresse.com)

Hutchison 3G, das Orange Austria übernehmen will, beruft kurzfristig eine Pressekonferenz für Montag ein. Aus Hongkong reist die Konzernspitze an.

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Die 900 Millionen schwere Übernahme des Mobilfunkers Orange Austria durch den Rivalen "3" (Hutchison 3G) ist weiterhin nicht unter Dach und Fach. Am Freitagnachmittag hat Hutchison 3G ("3") kurzfristig eine Pressekonferenz für Montagnachmittag einberufen. Zuvor hatte "3" Post von den Wettbewerbshütern der EU erhalten, wie "Die Presse" erfuhr. In deren "Statement of Objections" dürften die angebotenen Zugeständnisse abgelehnt worden sein.

Bereits vor einer Woche hatte "DiePresse.com" berichtet, dass die geplante Übernahme des Mobilfunkers am seidenen Faden hängt. Der Grund: Mit der Übernahme von Orange Austria durch den kleineren Rivalen Hutchison würde die Zahl der Mobilfunkanbieter mit eigenem Netz in Österreich von vier auf drei schrumpfen. Daher nehmen die Wettbewerbshüter den Deal besonders kritisch unter die Lupe. Um sie zu besänftigen, hatte Hutchison angeboten, kleineren Mobilfunkbetreibern ohne eigenes Netz zu erlauben, die Hutchison-Infrastruktur zu mieten.

Bedenken der EU

Dieses Angebot stieß in Brüssel aber offenbar nicht auf Zustimmung. Hutchison-Österreich-Chef Jan Trionow erklärte daher vor einer Woche, er erwarte, dass die EU-Kommission ihre Bedenken innerhalb von sieben Tagen mitteilen werde. Das dürfte nun passiert sein.

Am Montag wird nun offenbar die Konzernspitze aus Hongkong nach Wien reisen, um auf Fragen der Journalisten zu antworten: Canning Fok, Group Managing Director von Hutchison Whampoa und Christian Salbaing, Deputy Chairman von Hutchison Whampoa Europe werden gemeinsam mit Jan Trionow, CEO von Hutchison 3G Austria Auskunft geben.

Deal hat "absolute Priorität"

Über das Wochenende werde das Schreiben analysiert, sagte "3"-Sprecherin Maritheres Paul. Dass die Konzernspitze von Hutchison Whampoa nach Wien kommt, erklärt sie damit, dass die Orange-Übernahme im Konzern derzeit "absolute Priorität" habe.

"3" wird wohl weitere Zugeständnisse machen müssen. Dazu könnte die Abgabe von Frequenzen zählen. Eine endgültige Entscheidung der EU wird bis spätestens 30. November erwartet.

(Red.)

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17 Kommentare
Gast: Analyst 829
22.09.2012 13:34
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Taktik mit Schädigung der Konkurrenz gescheitert

3 versuchte einst mit Hilfe sogenannter Six-Back-Verträge die Konkurrenz zu schädigen und dann eben zu übernehmen.

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20070704_OTS0075/sixback-3-stellt-die-tarife-auf-den-kopf-voellig-neue-tarifstruktur-bei-3

"Der erste Handytarif, bei dem man bei Anruf Geld geschenkt bekommt!" Zitat aus dem Werbetext an die APA

Mit dem Geldgeschenken wurde es aber nichts, sobald die Kunden höhere Geldbeträge angesammelt hatten, wurde einfach die Leitung über Nacht gekappt und die Kunden dann auch noch mit beleidigenden Briefen im Nachhinein kontaktiert, wo diese beschimpft wurden und als Betrüger bezeichnet wurden, nur weil sich eben die Chinesen von der Auszahlung der Guthaben plus anderer Schadenersatzansprüche drücken wollten, was aber nie gelang. Hutchison 3G verlor sämtliche Prozesse hochkant. Dabei stellte sich auch heraus, dass Hutchison 3G die Verträge kündigte, da Hutchison weniger Terminierungsentgelt bekam als zum Zeitpunkt der Einführung des Tarifs.

Der Plan ging also nicht auf die Konkurrenz zu schädigen, indem man via Kunden, denen man nebenbei auch im Endeffekt die Nutzung ihres Guthabens vorenthalten wollte, Interconnectionsfees kassiert bis die Konkurrenz zusammenbricht.

Nun hat man die Six-Back-Verträge, die Kosten verursachen und würde sich gerne um Zahlungen an Kunden drücken, indem man einen großen Konkurrenten übernimmt.

So etwas ist eine klare Benachteiligung von Kunden und daher sollte die Wettbewerbsbehöre beim Nein bleiben.

die Tarife werden

chinesisch: M10, C4, H7....und bei abschluss gibts dann pflaumenwein

Re: die Tarife werden

Können sie sich dann ja vom Inder ausdeutschen lassen!
Aber Pflaumenwein wär schon lecker...

Ich glaube ja viel eher

das A1 (Vodaphone) und T-Mobile ihre "Bedenken" in der EU-"Wettbewerbsbehörde" geltend gemacht haben...

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Re: Ich glaube ja viel eher

A1 wohl eher nicht, die würden doch Yesss übernehmen!

Statt sich mit 3 und Orange zu beschäftigen,

sollten sich die von Lobyisten infiltrierten EU-Parlamentarier mit wichtigeren Dingen beschäftigen, wie Schulden, langfristiger Zugang zu Rohstoffen, Energie, Islam usw...

Gast: Telefonierer44
22.09.2012 08:53
1 5

Dass mein Handy künftig von Chinesen kontrolliert werden sollte...

...finde ich gruselig. "3" sitzt zwar in Hongkong, wo mit den chinesischen Allmachtsfantantasieen fast niemand eine Freude hat, wird aber vom chinesischen Regime kontrolliert.

Bis auf Ärzte und Alpinisten benötigt niemand ein Handy!

Am Besten nur noch eine Sendefrequenz für max. zwei Anbieter vergeben und fertig.

Die Handy Strahlen sorgen sowieso nur für Krebs und Tumore. Wer sich mal die aktuellen Zahlen ansieht wie viel Personen an Kopftumore leiden, wird sich wundern!

Re: Bis auf Ärzte und Alpinisten benötigt niemand ein Handy!

und erst die Infrarot Fieberthermometer und LCD-Fernseher, Ultraschall-Zahnbuersten und geraeuschlosen A++ Waschmaschinen und Kuehlschraenke...
Ich will wieder Quecksilber unter meiner Achsel spueren und mich vor einen Kasten mit Roehre dahinter setzen, der Elektronen in meine Richtung schiesst.
Das Droehnen des Waschgeraets, das mehr Energie schleudert als meine Waesche geht mir auch ziemlich ab..
Nur bei meiner Zahnbuerste geh ich das Risiko ein von einer Roboterarmee angegriffen zu werden - ich mag saubere Zaehne. "Das geht ja doch ganz gut eigentlich."

pff..

Antworten Gast: aundera_weg
22.09.2012 08:34
4 0

genauso ist es beim Auto

autos werden in wahrheit auch nur von ärzte gebraucht!
wozu sollten alle anderen autofahren, gibt doch die oebb.

nur die post sollte die telefonzellen wieder aufstellen!

Re: Bis auf Ärzte und Alpinisten benötigt niemand ein Handy!

Na dann...keiner zwingt Sie, eines zu verwenden...

Re: Re: Bis auf Ärzte und Alpinisten benötigt niemand ein Handy!

Keine Angst - ich habe auch keines dieser "Überwachungsgeräte". Aber leider mit ich gegen die Masten machtlos.

Re: Re: Re: Bis auf Ärzte und Alpinisten benötigt niemand ein Handy!

aber vorm pc sitzen der elektrosmog erzeugt, der genau so schädlich ist wie die funkmasten

Alufolie hilft

Einfach zu einem adretten Hut falten und bei Strahlengefahr aufsetzen.

9 1

Re: Re: Re: Bis auf Ärzte und Alpinisten benötigt niemand ein Handy!

Sie wissen aber, dass die Internetstrahlen von ihrem Computer mindestens genauso schädlich sind wie die Handystrahlen.

Re: Re: Re: Re: Bis auf Ärzte und Alpinisten benötigt niemand ein Handy!

Internetstrahlen?

YMMD!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Klaus
23.09.2012 18:37
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Bis auf Ärzte und Alpinisten benötigt niemand ein Handy!

ja klar doch! Insb. die ausländischen Internetsrahlen ... die sind am gefährlichsten!

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