Freudige Nachrichten wie die folgende, sollten mit Vorsicht behandelt werden: "Sie haben eine Million Dollar gewonnen, bitte kontaktieren Sie...". Das Bundeskriminalamt in Wien warnt vor einer neuen Welle an Spam-SMS, die Handybesitzern einen Millionengewinn vorgaukeln. Die Kriminalisten raten dazu, auf keinen Fall die Nachricht zu beantworten und kein persönlichen Daten bekannt zu geben. Außerdem sollte man jedenfalls die Telefonrechnung überprüfen.
In der SMS, die derzeit ihre Kreise zieht, wird ein Gewinn in der Höhe von einer Million US-Dollar der Shell South Africa Petroleum Draw vorgetäuscht, abgesendet von der Nummer 61413390665. Laut bundeskriminalamts-Sprecherin Silvia Strasser handelt es sich dabei um einen australischen Absender. Ermittlungen mit den australischen Behörden laufen bereits. Die Vorgangsweise der unbekannten Absender ist nicht neu und ähnelt jener der sogenannten 419er-Briefe - benannt nach dem Paragrafen 419 (Betrug) im nigerianischen Strafgesetzbuch, die seit Jahren im Internet kursieren.
Das Ziel der Täter ist das Geld ihrer Opfer. Auf eine Antwort des "glücklichen Gewinners" folgt meistens eine Geldforderung. Derzeit ist laut Bundeskriminalamt noch nicht bekannt, ob durch die Spam-SMS auch Gebühren entstehen. Ein Blick auf die Telefonrechnung ist also dringend empfohlen, sollte ein dementsprechendes SMS eintrudeln.
(APA)
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