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T-Mobile-Chef will "ein bis drei Euro mehr" pro Kunde

30.10.2012 | 20:00 |  Sara Gross (DiePresse.com)

Andreas Bierwirth kommt eigentlich aus der Luftfahrt. Im Interview mit DiePresse.com spricht er über Analogien zum Mobilfunk und das Problem mit zu niedrigen Preisen.

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Der gebürtige Deutsche Andreas Bierwirth hat mit September den Chefposten der T-Mobile Austria übernommen. Bierwirth löst beim zweitgrößten heimischen Mobilfunker Robert Chvatal ab, der auf eine weitere Vertragsverlängerung verzichtet und aus familiären Gründen in seine Heimat Tschechien zurückkehrt. Der neue Boss kommt eigentlich aus der Luftfahrtbranche und hatte nur wenige Monate, um sich in der österreichischen Mobilfunkwelt zu orientieren. Die vielen Analogien zwischen den Branchen waren dabei hilfreich, erklärt der 41-Jährige, der am Montag seinen ersten Interview-Marathon mit österreichischen Medien absolvierte. DiePresse.com sprach mit ihm über seine Pläne, die Preise am österreichischen Mobilfunkmarkt anzuheben, über Zielvorgaben, die großen "Baustellen" der T-Mobile und die Angst, durch den Orange-Deal technisch ins Hintertreffen zu geraten. 

Was kann die Mobilfunkbranche aus der Luftfahrtbranche lernen?

Mit dieser Frage tue ich mir schwer. Das wäre zu vermessen, zu sagen, ich zeige aus der vorherigen Branche, was man hier besser machen kann. Jede Branche hat ihre Eigenart. Es gibt natürlich starke Analogien. 

Welche Analogien wären das?

Zum Beispiel die langfristigen Investitionen. Ich kaufe Flugzeuge oder ich baue Antennen und kaufe Frequenzen bzw. Spektren. In beiden Branchen sind wir außerdem in sehr preissensitivem Gebiet unterwegs. Das heißt, wir müssen versuchen, mit dem richtigen Mix von Marketing und attraktiven Preisen ein Gesamtkonzept zu erstellen, das es uns ermöglicht wirtschaftlich zu agieren. Das ist bei der Luftfahrt auch so. Die AUA mit ihren etwa 10 Mio. Gästen - da sind ein bis drei Euro Durchschnittspreis mehr gewaltig viel. Das ist bei uns (T-Mobile, Anm.) auch so. Wir mit unseren vier Mio. Kunden - wenn man da im Monat ein bis drei Euro mehr hätte, entscheidet das schon zwischen Ziel erreicht und Ziel weit verfehlt. Während der Kunde das vielleicht gar nicht merkt, hat das für uns eine sehr starke Auswirkung. Drittens, Kundenorientierung: Viele Airlines haben keine wirkliche Differenzierung am Markt und scheiden dann aus. Das gilt für den Mobilfunk auch. Viertens, sind in der Airline-Industrie die Geschäftsmodelle in den letzten Jahren aufgebrochen. Es kamen die Lowcoster und das haben wir im Mobilfunk auch. 

Wo liegen die großen Unterschiede?

Am Mobilfunkmarkt muss ich mich nicht um Themen wie Wechselkurse, Ölpreisauswirkungen kümmern. Wir haben hier Themen, die deutlich weniger komplex sind. Dafür ist der Wettbewerb signifikant härter. Die Telekommunikation ist von der Konjunktur eher unabhängig. Ist man aber erst mal unten, kann man nicht darauf hoffen, dass einen die Konjunktur nach oben katapultiert. Wir müssen aus eigener Anstrengung aus dem Tal wieder nach oben oder aus eigener Anstrengung versuchen, oben zu bleiben. 

Was hat sie am Branchenwechsel gereizt?

Obwohl die Situation für mich relativ plötzlich gekommen ist, habe ich mir die Zeit genommen, mich zu fragen, ob ich innerhalb der Airline-Branche bleiben will. Ich habe sehr klar in mir selbst den Wunsch gespürt, einmal rauszugehen. Nach zehn Jahren in der Airline-Industrie, wäre der nächste Schritt gewesen, dort für immer zu bleiben. Auf der anderen Seite merke ich, dass ich eher generalistisch bin und auch immer ein Interesse hatte, was in anderen Industrien geschieht. Die Telekommunikation steht aufgrund der Analogien der Airline-Branche nahe und man kann sie als Außenstehender in einem begrenzten Zeitraum lernen. 

Wie sind sie konkret zu dem Job gekommen?

Mein Vorgänger (Robert Chvatal, Anm.) hat sich entschieden, seine berufliche Zukunft in seinem Heimatland zu suchen. Aufgrund von Beziehungen, die ich in den letzten Jahren schon hatte, auch Richtung Eigentümer (Deutsche Telekom, Anm.), war es relativ naheliegend, dass wir ins Gespräch kamen. Ich habe mich wirklich sehr gefreut, dass sich das dann auch so materialisiert hat. Die Variante zu T-Mobile zu kommen war von Anfang an, neben vielen anderen Varianten, mein absoluter Favorit. 

Was waren die anderen Varianten?

Das möchte ich jetzt nicht kommunizieren. Aber es gab Optionen in der Airline-Industrie, es gab Optionen innerhalb der Touristik im weitesten Sinne, es gab auch Optionen in ganz anderen Branchen. Ich hatte das große Glück, dass ich mehrere Optionen hatte und es eine Entscheidung aus vollem Herzen war.

Als Robert Chvatal damals den Job übernommen hat, war die Vorgabe des Telekom-Chefs Rene Obermann, T-Mobile in Österreich zum Marktführer zu machen. Das ist nicht gelungen. Ist das auch ihre Zielvorgabe?

Ein klassisches Ziel in dem Sinne habe ich hier nicht vorgegeben bekommen. Ich glaube, jedem ist klar, dass der österreichische Markt im Mobilfunk einer der schwierigsten in Europa ist. Wir haben eine extrem schwierige Topografie, durch die Berge. Dadurch brauchen wir sehr viel mehr Antennen und müssen sehr viel mehr investieren. Wenn sie Holland nehmen, das ist ein Land mit etwa der gleichen Fläche, brauchen wir 25 Prozent mehr Antennen. Gleichzeitig ist die Netzqualität hier signifikant höher als in Holland oder Deutschland. Gleichzeitig treffen sie auf die niedrigsten Durchschnittserlöse. Das hat hier die gesamte Branche in Bedrängnis gebracht. Gerade bei Zukunftsinvestitionen geraten wir durch diese Situation unter Druck.

Sie haben bei ihrer ersten Pressekonferenz die niedrigen Preise als die Wurzel allen Übels in der österreichischen Mobilfunk-Branche dargestellt. Wie wollen sie die Situation konkret ändern?

Ich bin davon überzeugt, dass wir die Preise pro Einheit unserer Arbeit nicht erhöhen werden. Wir sind nichts anderes als eine große Straße, die Daten transportiert. Die Last in unseren Fabriken wird immer größer. Das was wir über unsere Antennen geleistet haben, ist im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent mehr geworden. Und wir bekommen weniger (Geld, Anm.). Dadurch, dass die Menge immer mehr wird, die konsumiert wird, wird der Kunde pro Einheit mit Sicherheit immer weniger zahlen. Wir gehen davon aus, dass der Preis pro Megabyte nicht steigen wird. Was nicht sein kann, ist, dass ein Kunde heute 10 Megabyte hat, übermorgen 100 Megabyte hat, wir investieren müssen und gleichzeitig, das was wir bekommen, weniger wird. Das geht sich einfach betriebswirtschaftlich nicht aus. Ich muss ja die Investitionen irgendwo wieder hereinbekommen. Dieses Modell ist hier gebrochen. 

Es soll in Zukunft also keinen unlimitierten Datenpakete mehr geben?

Es wird immer Pakete geben. Ich werde immer ein bestimmtes Datenvolumen anbieten müssen. Man kann bereits das kleinste Datenvolumen als "Flat-Fee" bezeichnen. Was aber nicht sein kann, ist, dass es keine Grenzen gibt. Ich bin davon überzeugt, dass wir Preisangebote mit sehr klugen, attraktiven Stufen schnüren müssen. Eines ist auch klar: Wir müssen ein unternehmerisches Problem lösen, aber entscheiden wird der Kunde. Nur diese simple Logik, wir erhöhen die Preise, das geht sich hier nicht aus.

Wie wollen sie diese Gratwanderung bewältigen?

Ich glaube, dass wir bei T-Mobile in einer exzellenten Startposition sind. Wir haben eine stabile Eigentümerstruktur. Bei A1 gibt es Veränderungen, Orange ist dabei, aus dem Markt zu gehen, Drei ist davor, vielleicht eine sehr große Konsolidierung zu machen mit einem Unternehmen, das doppelt so groß ist. Jeder hat intern zu tun. Wir haben intern keinerlei Belastung und können uns voll auf den Markt konzentrieren. Zweitens ist die Muttergesellschaft in der Lage, uns Innovationen nach Österreich zu bringen, die wir alleine gar ncht entwickeln könnten. Diese Stärke müssen wir mehr nutzen. Unser Mutterkonzern hat heuer erklärt, man möchte nicht mehr alle Länderbeteiligungen nach dem gleichen Rezept behandeln. In Ungarn ist die Tochter der Deutschen Telekom, was die A1 bei uns ist. Die haben andere Spielregeln zu befolgen als wir. Wir müssen als Angreifer im Markt agiler sein. Die Mutter hat ganz klar vor, uns in unserer Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Es wäre vermessen, von mir als Branchen-Outsider den Kollegen die jahrelang hier arbeiten zu erklären, wie Mobilfunk funktioniert. Das wäre Irrsinn. Aber viele Probleme erkennt man auch von außen und ich habe diese verschiedenen Baustellen in einem Gesamtprojekt gebündelt. 

Welche Baustellen sind das?

Zum Beispiel T-Mobile als Marke. Wir glauben, das die Stärken, die wir von innen liefern, etwa im Geschäftskundenbereich oder die gigantische Breite an Geräten, emotional in der Marke noch nicht verankert sind. Die Marke T-Mobile ist anders als die Ursprungsmarke Maxmobil, die sehr stark emotional belegt war. Bei Telering ist es genau umgekehrt, die ist sehr emotional. Telering ist aber als Geschäftsmodell unter Druck geraten, weil die Low-Cost-Marken Bob und Yesss sehr spitz von unten zugestochen haben. Aber auch die großen Anbieter haben Telering durch immer niedrigere Preise quasi ins Sandwich genommen. Aus dieser Position muss sich Telering befreien. Bei T-Mobile ist es also die Marke, bei Telering das Geschäftsmodell. 

Die Markenstrategie ist tatsächlich die größte Baustelle von T-Mobile?

Das Thema Marke ist gerade im Mobilfunk von extremer Relevanz. Im technischen Bereich ist ja kaum mehr eine Differenzierung möglich. Alle drei großen Anbieter haben ein gleichwertiges Netz. 

Sie haben durchklingen lassen, dass T-Mobile durch den Orange-Deal und die Frequenz-Vergabe nächstes Jahr technisch ins Hintertreffen geraten könnte. 

Drei und Orange könnten ihre Spektren so kombinieren, dass man quasi per Knopfdruck LTE auf sehr interessanten Frequenzbändern freischalten könnte. Das iPhone 5 würde in Österreich sozusagen über Nacht LTE-fähig. Erst muss natürlich der Regulator genehmigen, dass diese Frequenzen für LTE genutzt werden dürfen. Die T-Mobile hat zwar auch ausreichend Spektren, die liegen aber nicht ganz so günstig und wir können sie technisch nicht so kombinieren, dass wir über Nacht LTE-fähig sind. Sollte aus der Übernahme genau das passieren, hätten wir einen Nachteil, der uns durchaus ein, zwei Jahre beschäftigen würde. Dann müssten wir weitere Investitionen in LTE überdenken. Wenn der Wettbewerb in Österreich stabilisiert werden soll, brauchen wir ein Szenario, das genau das verhindert. Die A1 könnte das auch. Dass zwei Player etwas anbieten können, was der dritte nicht kann, das darf nicht passieren. Wir gehen davon aus, dass dieses Argument gehört wird. 

LTE in Österreich und das iPhone 5
Das iPhone 5 nutzt für LTE die Frequenzen 850, 1800 und 2100 MHz. Österreichische Provider dürfen die flotten Datenfunktechnik nur auf 2600 MHz nutzen. Für 2013 steht eine Neuvergabe der Frequenzen an.

Wenn Sie T-Mobile schon länger führen würden, wäre der Orange-Deal dann womöglich anders gelaufen? Hätten Sie eine Beteiligung an dem Deal angestrebt?

Das wäre vermessen, das jetzt zu sagen. Als ich kam, habe ich mich natürlich über die Sachlage informiert und genau die genannte Position gemeinsam mit meinem Team herausgefiltert und entsprechend lautstark vertreten. 

Wie sehen Sie den Deal grundsätzlich? Glauben Sie, dass er durchgehen wird?

Mein Wissen haben ich auch nur aus Berichten der Presse. Ich glaube, wenn Hutchison entsprechend nachbessert, was sie zu tun scheinen, dass der Deal sehr wahrscheinlich durchgeht. Ich weiß allerdings nicht, was die Hutchison genau tut. Ich versuche, auf die Position von T-Mobile aufmerksam zu machen, damit wir nicht ins Hintertreffen geraten.

Der Orange-Deal
Hutchison will Orange um 1,4 Mrd. Euro kaufen. Die Billigmarke Yesss soll samt Funkstationen um 380 Mio. Euro an die Telekom Austria weiterverkauft werden. Dieses Subgeschäft prüfen die Bundeswettbewerbsbehörde und das Kartellgericht. Brüssel hat von Anfang an Bedenken angemeldet, weil die Zahl der Mobilfunker von vier auf drei sinken würde. Die EU fürchtet eine Einschränkung des Wettbewerbs und hat deshalb eine vertiefte Prüfung des Deals bis Ende November angesetzt.

Sie haben sich zum Ziel gesetzt, dass T-Mobile bis 2015 wieder wächst. Was sind die drei wichtigsten "To-do's" bis dahin?

2013 ist sehr herausfordernd, weil Terminierungsentgelte geändert werden. Es ändern sich also wieder Dinge durch den Regulator, das bedeutet, dass ich jetzt schon mit einem Umsatzminus im zweistelligen Millionenbereich in das nächste Jahr starte. Wenn es uns gelingt, die Schrumpfung zu reduzieren, muss sich der Kern, der nicht vom Regulator abhängt, bereits im nächsten Jahr stabilisieren. 2014 wollen wir stabil bleiben und 2015 wieder wachsen. Wir sprachen das Thema Preiserhöhung an. Man darf nicht vergessen, dass wir auf diesem explodierenden Wachstumsmarkt sind. Denken sie an das Thema Musik. Mit Hörbüchern und Opern können wir eine ganz breite Masse ansprechen. Im B2B-Bereich ist das Thema Cloud wichtig und Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M). Die Deutsche Telekom ist Marktführer im M2M-Bereich. In den Autos von car2go stecken SIM-Karten der T-Mobile. Diese Wachstumsfelder müssen wir voll ausreizen. 

Was genau haben Sie mit der Marke Telering vor?

Telering kommt eindeutig über die Preisführerschaft. Wir müssen deutlich machen, dass die Preisführerschaft mit einer Kostenführerschaft einhergehen muss. Da sind wir derzeit nicht. Wir müssen das Geschäftsmodell so überarbeiten, dass die Telering unsere effizienteste, schlankste Marke ist. 

Was erwarten Sie von einem möglichen neuen Mobilfunkanbieter UPC?

Ich denke, dass UPC vom Fernsehen her kommt und auch wie A1 Bundles anbieten wird. Was für mich extrem faszinierend ist, wie sehr Festnetz und Mobilfunk mittlerweile verschmelzen. Bei mir zuhause - ich bin über normales Breitbandkabel angebunden - habe ich über Mobilfunk heute bereits eine bessere Anbindung als über WLAN. Wenn ich etwas schnell downloaden will, stelle ich mein WLAN daheim ab und nutze Mobilfunk. Und das, obwohl wir noch kein LTE haben. Wir sind nicht mehr nur Mobilfunkanbieter, wir sind Breitbandanbieter geworden. Das Modell dreht sich gerade. In der Mobilfunkbranche diskutiert man außerdem ganz stark über das Endgerät. Ich habe ein Samsung, ein HTC und ein Apple und ich sehe sogar Mitarbeiter, die sich mit dem Endgerät identifizieren. Ich finde das verblüffend. 

UPC als Mobilfunker
Hutchison will die EU mit der Öffnung des Drei-Netzes für „virtuelle“ Mobilfunkern (Betreiber ohne Infrastruktur) vom Orange-Deal überzeugen. Mit dem Kabelnetzbetreiber UPC wurde bereits ein Vertrag geschlossen.

Womit telefonieren Sie privat?

Ich hatte lange Zeit ein Blackberry, dann ein iPhone. Jetzt habe ich begonnen, mir alle vier bis sechs Wochen ein anderes Zweitgerät anzuschauen. Damit ich verstehe, was die anderen Hersteller bieten, das halte ich für wichtig. 

Haben Sie schon einen Favoriten gefunden?

Ich finde alle Smartphones super. 

 

(sg)

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61 Kommentare
 
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Re: Reklamieren

Der gute Mann hat möglicherweise einen priorisierten Mobilfunkanschluss. Also ziemlich schnell, aber vorallem stabil und zuverlässig zu jeder Tageszeit.

Die Leistung meines mobilen Internetanschlusses (Orange) wurde während der letzten 8 Monate zunehmend schlechter (Ruckeln bei Youtube, Unterbrechungen beim Streaming & normalen Surfen). Habe vor 1 Monat gekündigt. Von einen Tag auf den anderen alles wieder ok - am nächsten Tag Angebot von Orange auf die Kündigung zu verzichten...Werde wahrscheinlich ablehnen.

9 0

Wollen kann er ja...

...aber damit er es auch bekommen kann, muss er erst mal dafür sorgen, dass Telefongespräche nicht andauernd "abstürzen" oder sinnlos in die Box umgeleitet werden, die miserable Gesprächsqualität sanieren und den Kundendienst "auf Vordermann" bringen, der zwar freundlich, aber total ineffektiv ist.
Habe eben zu A1 gewechselt - dort ist die technische Qualität um Welten besser (wenn auch die Firma im Gesamten einen leichten Hang zur Überheblichkeit erkennen lässt)

Re: Habe eben zu A1 gewechselt

Wünsche Ihnen Glück, und das Sie nie die Service-Hotline benötigen.

Ein Tel-Anschlußproblem im Büro konnte, nach rund 1,5 Monaten Telefon-Warteschleifenansagen und zweimaliger Fehlinterpretation der Ursache des eigenen Fehlers, dann zum Glück durch einen Privatkontakt zu einem Techniker gelöst werden.

Das "Lustigste" daran ist, Sie fangen in der Warteschleife auch wieder ganz von vorne an, selbst wenn die vorgenommene Abhlfe erfolglos war. Nennt A1 "Ihr Ticket wurde gelöscht".

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Re: Re: Habe eben zu A1 gewechselt

Kann schon sein - aber meine Erfahrungen mit T-Mobile waren auch nicht besser. Kann eigentlich nur besser werden !

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Gut zu wissen.

Um im dem Laden nichts mehr zu kaufen.

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Preis pro Megabyte

Wenn sein Problem der erzielbare Preis pro MB ist, dann kann ich als Telering-Kunde nur lachen.
Ich wäre ja schon froh, wenn ich ordentliche Sprachtelefonie hätte. Trotz der angeblich vielen Antennen habe ich in meiner Wohnung im Stadtgebiet viele Unterbrechungen. Wenn die Bindungsfrist aus ist werde ich gehen (müssen)

Gast: aua-aua
31.10.2012 08:46
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Mitarbeiter

wäre ich T-Mobil Mitarbeiter, ich würde mich schön langsam um einen anderen Job umsehen.
Mich fasziniert immer wieder, wie so Konkursmanager für weitere Führungsaufgaben begehrt sind. Erinnert mich an die USA, wo Leute mit Kreditvergangenheit gerne neue Miese bekommen, Leute die bedingt durch kluges wirtschaften keine Kredite benötigten im Eventfalle aber auch keinen bekommen da man ihnen die notwendige Kompetenz abspricht.

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Re: Mitarbeiter

Geld wird durch Kredit geschaffen. Wenn sich die Leute nicht freiwillig verschulden, dann muß man sie halt auf die eine oder andere Art dazu zwingen.

9 0

ha ha

der bekommt nicht einen cent mehr als 10 euro im monat da kann er schwafeln was er will

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sonderling

jeder braucht so nen or der entspanung bevor er in sein nächstes abgabengebiet hinaufgehieft wird.
ist halt a sondergünstlinling.

Re: sonderling

Ein Günstling der deutschen Sprache sind Sie jedenfalls nicht.

Re: Re: sonderling

ACHTUNG SPRACHPOLIZEI .

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Re: Re: sonderling

Sprachpolizei ???

ein bis drei Euro mehr

Es lebe der freie Wettbewerb.

Ich habe ja Gott sei Dank meinen

T-Mobile Datentarif mittlerweile gekündigt! Aber vielleicht ruiniert dieser Herr ja nach der AUA auch noch T-Mobile!

Re: Ich habe ja Gott sei Dank meinen

Der schafft das auch noch

1 0

Tip an Herrn Bierwirth

Das WLAN ist bestimmt nicht langsamer als mobiles Breitbandnet.
Hängens ihr WLAN an das mobile Breitband, und schon ist auch über WLaN die Übertragungsrate da.

War das nicht der...

... der die AUA runtergewirtschaftet hat und dafür gesorgt hat, dass man sie der LH schenkt und noch 500 Mio. drauflegen musste?

Will er das bei t-mobile auch so machen?

die zocken die konsumenten noch immer ....

mit den datentarifen ab, besonders wenn die freigrenzen überschritten werden.

bei der aua hat er schon niusammengebracht, der andreas. bei t-mobile wird's nicht anders sein.

Gast: oupos
30.10.2012 22:18
4 0

Erst durfte er mithelfen....

die AUA zu ruinieren - jetzt darf er dasselbe bei T-mobile tun. Da ist es einfacher, weil die Fallhöhe weitaus geringer ist....

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Re: Erst durfte er mithelfen....

Er offenbar ein gutes Netzwerk ;-)

Gast: Take ONE und es ist ein Klax to be really free
30.10.2012 22:10
2 2

Machine-to-Machine bzw. Machine-to-Handset Lösungen wären in unterschiedlichen Branchen sehr wichtig

Herr Bierwirth sieht auch in der Machine-to-Machine Kommunikation Potential. Dass dieser Bereich stark vernachlässigt wurde und die angebotenen Lösungen wirklich nur den unteren Durchschnitt entsprechen, ist leider bekannt.

ONE hatte vor rund 10 Jahren schon solche Lösungen in der Schublade, aber aufgrund des Preisdrucks von Tele.Ring (damals vom jetzigen Orange-Boss Krammer geleitet; "Weg mit dem Speck") wurden sie nie realisiert. Und die Telekom Austria war an mobilen Lösungen für die Industrie (z.B. permanente Wasserkontrolle und überschreiten der Toleranzbandbreite erfolgt Meldung auf das Handy) ohnehin nie zu haben.

Ich war damals Leiter eines Industriebetriebes und wir haben damals mit allen vier Anbietern und Hardware-Herstellern wie Siemens gesprochen.

Auch vor kurzem, als es um die Prozessoptimierung in meiner neuen Firma ging, mußte man feststellen, dass vieles noch immer nicht geht.

Die Unternehmen könnten die Effektivität der österreichischen Unternehmen massiv steigern und SIM-Karten verkaufen. Aber es fehlt der Wille, Spitzenlösungen anzubieten.

In diesem Sinne hoffe ich auf die Initiative von Herrn Bierwirth. Er hat mit T-Systems einen starken Partner auf seiner Seite. Der Horizont anderer Anbieter wie Orange beschränkt sich leider auf das "Abspecken" (= Senken von Preisen) bis ein Unternehmen nur mehr aus Haut und Knochen besteht.

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für mich

Kommt dieser Mann ziemlich unsympatisch rüber.
Noch bin ich T - Mobile gefangen....aber das ist alles eine Frage der Zeit.

Gast: Halbwissen
30.10.2012 21:21
5 0

1-3 Euro im Monat hört sich nicht viel an !

Aber wenn dies 10 Firmen durchdrücken sind dies 10-30 Euro im Monat, also 300-400 Euro im Jahr.
Und dies bedeutet für Geringverdiener das der Urlaub mit dem AUA-Flug gestrichen wird.

Re: 1-3 Euro im Monat hört sich nicht viel an !

Haben Sie 10 Handy-Verträge laufen?

Re: Re: 1-3 Euro im Monat hört sich nicht viel an !

hat er sicher nicht - es gibt aber auch andere Firmen die den Verbraucher bedienen und sagen: "3€ pro Monat, das spürt der Haushalt meines Kd doch gar nicht". So summiert sich das bei dieser Einstellung...

Antworten Gast: Halbwissen
30.10.2012 21:55
0 0

Re: 1-3 Euro im Monat hört sich nicht viel an !

Natürlich nicht 300-400 sondern genau genommen 120-360 Euro.

Gast: phj
30.10.2012 20:57
7 0

Bin bereit € 1,50 mtl. mehr zu bezahlen

wenn die beworbene Bandbreite ohne "bis zu"
eingehalten wird.
Aber solange dies nicht der Fall ist möchte ich € 1,50 mtl. zurückbekommen.

wie wärs mit dem schmäh

der diners kreditkartenbande: die papierrechnung kostet 2,-. den meisten leuten ist das umstellen auf pdf per mail zu aufwändig und schon rollt der rubel.

oder der andere schmäh derselben firma (diners): sie kaufen in d in euro ein, auf der abrechnung wird das vorher in usd umgerechnet und dann wieder zurück in eur, macht stattliche währungswechselkosten, nicht für den einzelkunden aber halt unterm strich.

wäre doch was für die monilfunkzocker: roaming nochmal durch ein paar wechselkursspielerein durchjagen...

Re: wie wärs mit dem schmäh

Papierrechnungsgebühr wurde im Telekombereich zum Glück gesetzlich abgeschafft. Geht also nicht mehr.
Wer im Euroraum in Euro zahlt, darf keine Spesen haben. Eine Zwischenumrechnung ist unzulässig. Gibt's dafür Belege?

Antworten Antworten Gast: Klaus
01.11.2012 10:56
0 0

Re: Re: wie wärs mit dem schmäh

Papierrechnung ist grundsätzlich nicht mehr statthaft.

0 1

Re: Re: wie wärs mit dem schmäh

Sie meinen die kosten für die papierrechnung (Porto, Papier, Druck, Arbeitszeit) wurden verallgemeinert.

Danke liebe AK, das ich wieder für ein Leistung bezahlen muss, welche ich nicht beziehe. (ORF, Musik, ... wird auch noch kommen)

Re: Re: wie wärs mit dem schmäh

na klar. liegt inzwischen bei der rechtsabteilung der ak.

Gast: Klaus
30.10.2012 20:31
3 0

achso ...

wie wäre es mit einer Handyeinschaltgebühr, oder eine Funkfrequenznutzungsgebühr, oder, oder ...

Re: achso ...

ich mag die Idee der FrequenzABnutzungsgebühr... kommt sicher auch noch #smile

Gast: PÖHSE
30.10.2012 20:20
3 0

Was KRIEGEN wir Kunden mehr für 1-3 ÖÖro ?



Ach so, falsche Frage .
Unbotmäßig .

 
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