Firefox OS: Mozillas Smartphone-Betriebssystem im Bild

2013 drängt mit Mozilla ein ungewöhnlicher Player auf den umkämpften Smartphone-Markt. Der Browser-Hersteller will unter dem Namen Firefox OS ein mobiles Betriebssystem als Alternative zu Android und Co. etablieren. DiePresse.com hat sich das Ergebnis angesehen.

Der Sperrbildschirm erinnert an Android: Schiebt man den mittleren Kreis nach links, öffnet sich die Kamera-App, schiebt man ihn nach rechts, gelangt man zum Startbildschirm.(c) Presse Digital (Screenshot)

Der Startbildschirm zeigt im Hintergrund Datum und Uhrzeit - tippt man darauf, öffnet sich die Uhr/Wecker-App. Am unteren Rand finden sich - ähnlich wie bei Android - vier Shortcuts zu den wichtigsten Funktionen. In Brasilien sollen 2013 die ersten Geräte mit Firefox OS auf den Markt kommen.(c) Presse Digital (Screenshot)

Spannend ist die Integration von Everything.me, eine Art Suchmaschine für Apps. Sucht man etwa nach einem Hobby oder Interesse, besteht die Ergebnisliste aus Apps und Diensten, die dazu passen. Der Service steht als App auch für iPhones zur Verfügung - für Android gibt es eine Web-Version unter http://everything.me.(c) Presse Digital (Screenshot)

Firefox OS basiert ausschließlich auf Web-Technologien und soll daher mit besonders wenig Speicher auskommen. Die Software wird als Open Source entwickelt und steht daher in einer Basisversion bereits zum Download bereit.

Im Bild: Telefon- ...(c) Presse Digital (Screenshot)

... und Kontakte-App sehen wie gewohnt aus. Kontakte lassen sich nicht nur von der SIM-Karte, sondern auch über Facebook importieren.(c) Presse Digital (Screenshot)

Die Taststur (hier in der SMS-App) bietet ebenfalls nichts Ungewöhnliches.(c) Presse Digital (Screenshot)

Sehr stark an Android erinnert die Benachrichtigungszentrale, die sich ebenfalls vom oberen Bildschirmrand herabziehen lässt. Dort finden sich auch Shortcuts zu den wichtigsten Einstellungen.(c) Presse Digital (Screenshot)

Als Browser kommt wenig überraschen eine mobile Version von Firefox zum Einsatz. Er bietet diverse Privatsphäre-Einstellungen (etwa Do-Not-Track) und angemeldete Nutzer können auf ihre Desktop-Lesezeichen zugreifen.(c) Presse Digital (Screenshot)

Die Einstellungen zeigen, dass auch Tethering, also das Bereitstellen der mobilen Internetverbindung via WLAN, ermöglicht wird.(c) Presse Digital (Screenshot)

Firefox OS bietet mehrere Bildschirme zwischen denen durch horizontales Scrollen gewechselt wird. Im Unterschied zu Android gibt es keine eigene Übersicht, in der alle installierten Apps angezeigt werden. Sämtliche Apps und Funktionen werden über die Startbildschirme angesteuert.(c) Presse Digital (Screenshot)

Mangels einer hauseigenen Lösung setzt Mozilla in seinem Betriebssystem auf Nokia Maps. Wie von anderen Plattformen bekannt, können Verkehr, Öffis und andere Informationen eingeblendet werden.(c) Presse Digital (Screenshot)

Auch eine Routenplanung ist möglich.(c) Presse Digital (Screenshot)

Ein mobiles Betriebssystem steht und fällt mit seinem App-Angebot. Das lässt bei Firefox OS naturgemäß noch zu wünschen übrig, immerhin ist das System ja noch gar nicht fertiggestellt. Der Marketplace gliedert sich wie bei der Konkurrenz in diverse Kategorien und zeigt am oberen Rand ausgewählte Highlights.(c) Presse Digital (Screenshot)

Die Detailansicht einer App.(c) Presse Digital (Screenshot)

Eine Suche zeigt schnell, dass von den beliebtesten Apps anderer Plattformen für Firefox OS kaum eine vorhanden ist. Einzig Twitter kann installiert werden. Ob und wie eine Abrechnung kostenpflichtiger Apps vorgesehen ist, ist noch unklar. Bisher finden sich ausschließlich kostenlose Apps.(c) Presse Digital (Screenshot)

Der Kalender funktioniert ebenfalls ähnlich wie in Android - Termine lassen sich von Google Calender, Yahoo und Mozilla Zimbra importieren.(c) Presse Digital (Screenshot)

Die E-Mail-App in Firefox OS.(c) Presse Digital (Screenshot)

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