„Gratis“-iPhone kommt oft besonders teuer

14.12.2012 | 18:42 |   (Die Presse)

Wer sein Handy bei Apple kauft und den Tarif selbst wählt, kann viel Geld sparen – so die AK. Wer zu einem Null-Euro-iPhone greift muss sich nämlich für 24 Monate an den jeweiligen Betreiber binden.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Wien/Jil. Weihnachtszeit ist in Österreich auch immer Handyzeit. Aber Augen auf beim iPhone-Kauf. Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat die „Gratishandy“-Angebote der großen Anbieter unter die Lupe genommen und festgestellt: Wer Apples beliebtes Smartphone freigeschaltet in Apples eigenem Shop kauft und erst später einen passenden Tarif wählt, kann im Extremfall bis zu 730 Euro sparen. Die Null-Euro-Handys können hingegen sündhaft teuer kommen.

Wer zu einem Null-Euro-iPhone greift muss sich nämlich für 24 Monate an den jeweiligen Betreiber binden. Und da gibt es wenig Auswahl an Tarifen, die oft ein „teurer Kredit“ seien, so die AK. Unterm Strich zahlt der iPhone-Nutzer bei „3“ 1169 Euro, bei T-Mobile 1193 Euro und 1300 Euro bei Orange. Bei A1 gibt es das iPhone für einmalige 99 Euro. Mit dem dazugehörigen Tarif kommt das Ding nach 24 Monaten auf ganze 1626 Euro.

Klar, bei den Tarifen sind Freiminuten und SMS dabei. Die AK rät aber dazu, sich zu überlegen, was man wirklich braucht. Im Apple-Shop koste ein freies iPhone „nur“ 680 Euro. Alle Anbieter außer T-Mobile haben auch „Sim only“-Tarife im Programm. Der günstigste ist laut AK der „Einer für alle“-Tarif von Orange. Da kommen iPhone und Tarif auf rund 900 Euro.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.12.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Smartphone aus Österreich

AnmeldenAnmelden