Blackberry zieht sich offenbar aus Japan zurück

08.02.2013 | 11:01 |   (DiePresse.com)

Das neue Smartphone Z10 wird in Japan nicht erhältlich sein. Der geringe Marktanteil würde die hohe Investition nicht rechtfertigen.

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Der angeschlagene kanadische Smartphone-Hersteller Blackberry zieht sich offenbar vom japanischen Markt zurück. Wie die japanische Zeitung "Nikkei" am Freitag berichtete, will das Unternehmen sein neues Modell Blackberry 10 nicht in dem Land anbieten. Blackberrys Marktanteil sei in Japan von fünf auf 0,3 Prozent zurückgegangen, deshalb sei die Entwicklung einer japanischen Version seines neuen Betriebssystems zu teuer.

Das "Wall Street Journal" zitierte eine Sprecherin von Blackberry, die bestätigte, dass das neue Modell "zurzeit" nicht in Japan auf den Markt gebracht werde. Derzeit werde das Blackberry 10 auf den wichtigsten Märkten gestartet "und wir sehen eine positive Nachfrage für das Blackberry Z10 in Ländern, in denen es schon zu kaufen ist." Japan sei "kein bedeutender Markt" für das Unternehmen. Das Unternehmen RIM, das seit Jahren hinter den Marktführern Samsung und Apple hinterherhinkt, hatte sich erst Ende Jänner in Blackberry umbenannt - nach seinem langjährigen Aushängeschild.

(APA/AFP)

 
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1 Kommentare
Mark Macqueen
13.04.2013 05:53
0

Sind die Wahnsinnig?

Die technobegeisterten Japaner sind sicher leichter zurückzugewinnen wie viele andere Länder.

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