BlackBerry

Noch einmal in die Tasten hauen

Wer wieder einmal auf einer Handytastatur tippen will, für den hat Blackberry jetzt endlich ein vernünftiges Androidgerät auf Lager. Das neue KeyOne.

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Dieser Text hätte eigentlich auf der Tastatur des neuen Blackberry-Modells namens KeyOne entstehen sollen. Als Meta-Schmäh, der eh nicht sehr originell gewesen wäre. Aber egal. Es kam anders. Vorweg: Wer eine echte, physische Tastatur sucht, wird beim KeyOne endlich wieder fündig. Das Ding hat seine Vor- und Nachteile, aber unter Tastaturhandys ist es konkurrenzlos.

Text: Nikolaus Jilch

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Wer aber bloß glaubt, die Tastatur zu vermissen, sollte das KeyOne testen, bevor er es kauft. Es ist so: Nach Jahren mit virtuellen Keyboards sind wir alle konditioniert. Und auch wenn es oft zu Fehlern kommt oder die Autokorrektur „Danke“ auf „Doofsack“ ausbessert – dieses Auf-Glas-Tippen funktioniert im mobilen Bereich sehr gut.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Aber dennoch: Wer Blackberry kennt, unbedingt eine Tastatur will und sich nicht an Android stört, kann sich das KeyOne getrost holen. Es ist das letzte Handy, das noch von Blackberry-Designern entworfen wurde. Gebaut wird es in China bei einem Lizenzpartner. Das ist zuerst einmal ein Vorteil, denn die Verarbeitungsqualität liegt deutlich über der des ersten Blackberry-Androidgerätes Priv.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Auch versucht das KeyOne erst gar nicht, sich mit Gaming- oder Multimediasmartphones anzulegen. Der Fokus liegt ganz klar bei den Business-Nutzern. Bei Leuten, die E-Mails und Berichte und solche Sachen schreiben müssen, während sie auf die U-Bahn warten.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Wobei man sich schon fragen muss: Wer schreibt eigentlich mehr am Handy? Ein Manager, der zum KeyOne greift? Oder seine zwölfjährige Tochter, die gezählte 23 WhatsApp-Gruppen am Laufen hat und trotzdem auf einem iPhone besteht?

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Sei's drum. Das KeyOne schlägt die meisten anderen Smartphones locker im Akku-Bereich. Das liegt aber auch am eher schwachen Prozessor (Snapdragon 625), der wenig Strom verbraucht. Auch Aufladen geht extrem schnell. Der Strom kommt über ein USB-C-Kabel.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Der fette Akku trägt aber zum erheblichen Gewicht des KeyOne bei. Zwar liegt es gut in der Hand, aber mit 180 Gramm ist es deutlich schwerer als etwa ein iPhone (138 Gramm).

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Die Kamera ist sehr gut, was untypisch für Blackberrys ist. Der Fingerprintsensor ist in der Leertaste der Tastatur versteckt und leistet hervorragende und schnelle Arbeit. Die Tastatur an sich ist zwar ein bisschen schmäler, als wir es von den eher breiten klassischen Blackberry-Geräten kennen.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Sie lässt sich aber trotzdem gut bedienen – auch wenn man gegenüber einem Touchscreen anfangs noch massive Geschwindigkeitseinbußen sieht. Dafür aber auch weniger Tippfehler. Jede Taste lässt sich doppelt belegen – etwa mit einer App, einem Kontakt oder einer Aktion.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Dazu gibt es einen eigenen Knopf an der rechten Seite, der sich ebenfalls frei belegen lässt. Anders als etwa der Knopf am Samsung S8, der den Nutzer leider fix zum Samsung Assistenten führt.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Zwar packt man eine eigene Software-Suite auf das KeyOne – aber die Blackberry-Apps sind durchwegs praktisch und verbrauchen auch nicht soviel Platz wie das bei anderen Herstellern der Fall ist.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Als Betriebssystem läuft Android 7.1 – und zwar praktisch ohne Veränderungen, was eine angenehme Abwechslung darstellt. Der Bildschirm ist leider ein wenig mau, wenn man AMOLED gewohnt ist. Fazit: Blackberry ist wieder da – und bringt Abwechslung in die langweilige Welt der Smartphones.

Disclaimer: Das Gerät wurde uns für die Zeit des Tests von A1 zur Verfügung gestellt.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Dieser Text hätte eigentlich auf der Tastatur des neuen Blackberry-Modells namens KeyOne entstehen sollen. Als Meta-Schmäh, der eh nicht sehr originell gewesen wäre. Aber egal. Es kam anders. Vorweg: Wer eine echte, physische Tastatur sucht, wird beim KeyOne endlich wieder fündig. Das Ding hat seine Vor- und Nachteile, aber unter Tastaturhandys ist es konkurrenzlos.

Text: Nikolaus Jilch

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Wer aber bloß glaubt, die Tastatur zu vermissen, sollte das KeyOne testen, bevor er es kauft. Es ist so: Nach Jahren mit virtuellen Keyboards sind wir alle konditioniert. Und auch wenn es oft zu Fehlern kommt oder die Autokorrektur „Danke“ auf „Doofsack“ ausbessert – dieses Auf-Glas-Tippen funktioniert im mobilen Bereich sehr gut.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Aber dennoch: Wer Blackberry kennt, unbedingt eine Tastatur will und sich nicht an Android stört, kann sich das KeyOne getrost holen. Es ist das letzte Handy, das noch von Blackberry-Designern entworfen wurde. Gebaut wird es in China bei einem Lizenzpartner. Das ist zuerst einmal ein Vorteil, denn die Verarbeitungsqualität liegt deutlich über der des ersten Blackberry-Androidgerätes Priv.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Auch versucht das KeyOne erst gar nicht, sich mit Gaming- oder Multimediasmartphones anzulegen. Der Fokus liegt ganz klar bei den Business-Nutzern. Bei Leuten, die E-Mails und Berichte und solche Sachen schreiben müssen, während sie auf die U-Bahn warten.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Wobei man sich schon fragen muss: Wer schreibt eigentlich mehr am Handy? Ein Manager, der zum KeyOne greift? Oder seine zwölfjährige Tochter, die gezählte 23 WhatsApp-Gruppen am Laufen hat und trotzdem auf einem iPhone besteht?

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Sei's drum. Das KeyOne schlägt die meisten anderen Smartphones locker im Akku-Bereich. Das liegt aber auch am eher schwachen Prozessor (Snapdragon 625), der wenig Strom verbraucht. Auch Aufladen geht extrem schnell. Der Strom kommt über ein USB-C-Kabel.

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Der fette Akku trägt aber zum erheblichen Gewicht des KeyOne bei. Zwar liegt es gut in der Hand, aber mit 180 Gramm ist es deutlich schwerer als etwa ein iPhone (138 Gramm).

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Die Kamera ist sehr gut, was untypisch für Blackberrys ist. Der Fingerprintsensor ist in der Leertaste der Tastatur versteckt und leistet hervorragende und schnelle Arbeit. Die Tastatur an sich ist zwar ein bisschen schmäler, als wir es von den eher breiten klassischen Blackberry-Geräten kennen.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Sie lässt sich aber trotzdem gut bedienen – auch wenn man gegenüber einem Touchscreen anfangs noch massive Geschwindigkeitseinbußen sieht. Dafür aber auch weniger Tippfehler. Jede Taste lässt sich doppelt belegen – etwa mit einer App, einem Kontakt oder einer Aktion.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Dazu gibt es einen eigenen Knopf an der rechten Seite, der sich ebenfalls frei belegen lässt. Anders als etwa der Knopf am Samsung S8, der den Nutzer leider fix zum Samsung Assistenten führt.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

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Zwar packt man eine eigene Software-Suite auf das KeyOne – aber die Blackberry-Apps sind durchwegs praktisch und verbrauchen auch nicht soviel Platz wie das bei anderen Herstellern der Fall ist.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Als Betriebssystem läuft Android 7.1 – und zwar praktisch ohne Veränderungen, was eine angenehme Abwechslung darstellt. Der Bildschirm ist leider ein wenig mau, wenn man AMOLED gewohnt ist. Fazit: Blackberry ist wieder da – und bringt Abwechslung in die langweilige Welt der Smartphones.

Disclaimer: Das Gerät wurde uns für die Zeit des Tests von A1 zur Verfügung gestellt.

(c) diepresse.com/Barbara Grech
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