Polizei wird mit iPhones und iPads ausgerüstet

Mit den neuen Geräten und dienstlichen Apps soll die Polizeiarbeit verbessert werden. Bislang nutzen die Polizisten mitunter private Geräte.

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Archivbild: Ein Wiener Polizist (mit einer Videokamera)
Archivbild: Ein Wiener Polizist (mit einer Videokamera) – (c) imago/CHROMORANGE

Die Kommunikation der Polizei soll in Zukunft mit sicheren dienstlichen Software-Anwendungen auf Smartphones und Tablets optimiert werden, heißt es in der aktuellen Ausgabe im Bundespolizei-Magazin „Öffentliche Sicherheit“. Konkret handelt es sich um "9.000 Endgeräte im ersten Schritt", wie Innenministeriumssprecher Karl-Heinz Grundböck sagte. Auf diesen Geräten von Apple soll es mobile Anwendungen für die Polizeiarbeit geben.

Die Kommunikation habe sich in den letzten Jahren massiv verändert und beschleunigt, so Innenminister Wolfgang Sobotka. Daher sei es selbstverständlich, die Polizeibeamten mit Tablets und Smartphones ausstatten, um auch weiterhin Ermittlungsarbeit auf Höhe der Zeit sicherzustellen.

Personen- und Fahrzeugkontrolle im ersten Schritt

Im ersten Schritt sollen Apps für Personen- und Fahrzeugkontrolle die Arbeit erleichtern. Ein weiteres zentrales Element ist ein Polizei-Messenger zum Verschicken von Dateien und Fotos sowie zur Kommunikation innerhalb von Chatgruppen. Diese Anwendungen werden derzeit von den 600 Bediensteten des Einsatzkommandos Cobra in einem Pilotversuch getestet. Mit dem Mobile Device Managment sollen Berechtigungen, Benutzerprofile und die App-Verwaltung zentral gesteuert werden, wird Projektleiter Jürgen Doleschal vom Innenministerium im Magazin zitiert. Damit soll verhindert werden, dass Unbefugte auf dienstliche Daten zugreifen können.

Laut Doleschal war es bislang auch ein Problem, dass "Polizisten mitunter private Geräte und nicht sichere Anwendungen für dienstliche Zwecke verwendeten“. Dies sei keine gute Lösung. Den Polizisten soll die private Nutzung der Dienst-iPhones explizit erlaubt werden, allerdings will man "die notwendigen Sicherheitsanforderungen aufrechterhalten", betonte Grundböck. Die Tablets hingegen werden in den Dienststellen allen dort tätigen beamten zur Verfügung stehen und keiner Person direkt zugewiesen.

>>> Bericht im Magazin "Öffentliche Sicherheit"

(red./herbas)

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