Alcatel A5: Die Diskokugel in der Handtasche

Das Smartphone von Alcatel wurde im Februar am Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt und erreicht schön langsam den Markt. Für knapp 200 Euro ist das Gerät erhältlich.

(c) diepresse.com/Barbara Grech

Von den technischen Spezifikationen unterscheidet es sich kaum von den vielen Mittelklasse-Geräten, die sonst am Markt erhältlich sind.

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Bereits bei der Installation zeigt sich, dass Alcatel auf ein pures Android setzt. Die Änderungen an der Oberfläche sind dezent gehalten und auch die vorinstallierten Apps halten sich in Grenzen und lassen sich zum Großteil auch deinstallieren.

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Das 5,2 Zoll große Gerät hat einen zwei Gigaybyte großen Arbeitsspeicher und 1,5 GHz Octa-Core Prozessor verbaut. Gepaart mit einem 2800-mAh-Akku gibt Alcatel den Usern ein solides, arbeitsfähiges Gerät in die Hand. Der Akku hält im Schnitt bis zu zwei Tage.

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Das 5,2 Zoll große Display löst mit 1280 x 720 Pixel auf. Das entspricht einer Pixeldichte von 282 Pixel pro Zoll. Ein nicht beachtlicher Wert, wenn man es mit den Topmodellen anderer Hersteller vergleicht, deren Displays QHD-Auflösung bieten (2560 mal 1440 Px). Im Alltag präsentiert sich das Display aber in einem guten Licht. Die Darstellung der Inhalte ist klar und scharf. Auch bei Lichteinstrahlung lassen sich die Inhalte gut ablesen.  

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Besonders positiv fällt die pure Android-Oberfläche auf. Dort, wo Alcatel selbst Hand angelegt hat, finden sich hie und da kleine, aber verschmerzbare Fehler in der Darstellung. Diese haben aber auf die Leistung keinen Einfluss.

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Wie hebt sich das A5 aus der Masse der Mittelklasse-Geräte ab? Es bietet neben einer herkömmlichen Rückseite ein LED-Panel, das alle Farben des Regenbogens spielt.

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Neben der bunten Anzeige von Benachrichtigungen, kann über die eigene App auch eine Lichtshow erstellt werden.

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Eine zusätzliche Option ist die App Color Catcher. Über die App wird die Kamera gestartet, um dem Nutzer die Möglichkeit zu geben, sich eine Farbe aus der realen Welt auf das Handy zu holen. Color Catcher erstellt dann entweder ein Muster mit passenden Farben auf der LED-Rückseite. Auch die Hintergründe und Icons direkt am Handy werden in der „eingefangenen“ Farbe eingefärbt.

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Auch der Wecker kann verschiedene Farben abspielen. In der dunklen Jahreszeit ein nettes Feature, das nur dann weckt, wenn man auch Richtung Handy gerade liegt.

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Mit dem Smartphone richtet sich Alcatel bewusst an eine junge Zielgruppe, die sich noch nicht sehr um technische Spezifikationen kümmern. Aber auch im Alltagstest zeigte sich der praktische Nutzen der LED-Rückseite.

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Das Handy kann im Büro im Lautlos-Modus sein, ohne, dass der Besitzer Gefahr laufen muss, seine Kollegen durch nervendes Klingeln und Summen zu belästigen, aber trotzdem alle Benachrichtigungen mitzubekommen. Um aber wirklich arbeitstauglich zu sein, bräuchte es ein bisschen mehr Power unter der Haube.

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Für 200 Euro ist das A5 ein sehr gutes Gerät. Allzu viel darf man um den Preis natürlich nicht verlangen. Die LED-Rückseite ist ein nettes Gimmick, das nicht nur junge User ansprechen könnte.

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