Samsung: Das schlechte Gewissen am Armgelenk

Samsung hat das Note 8 bereits groß in New York vorgestellt und damit blieb den Südkoreanern nicht mehr viel für die IFA übrig. Die Stimmung im Tempodrom in Berlin war verhalten. Die aktuellen Neuheiten sind Weiterentwicklungen. Der Fokus lag eindeutig auf den QLED-Fernsehern.

 

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Fernseher seien lange Zeit nur auf ihren technischen Aspekt hin bewertet worden. Vielmehr wolle man aber mit "Frame" zeigen, dass TV-Geräte durchaus auch einen künstlerischen Rahmen haben können, um sie so besser und stilvoller ins Wohnzimmer zu integrieren.

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Unter dem Motto "The New Normal" präsentierte Samsung seine Interpretation einer vernetzten, praktischen Zukunft. Kaum ein Gerät, das nicht ohne einer Verbindung ins Internet auskommen soll.

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Die QLED-Serie wird ausgebaut. Die Display-Technologie soll nicht nur bei Fernsehern zum Einsatz kommen. Ein neuer Gaming-Monitor soll das Spielvergnügen durch das QLED-Display auf eine "neue Ebene heben".

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Der Gaming-Monitor ist größer als manches TV-Gerät in den heimischen Wohnzimmern. Eine Displaydiagonale von 49 Zoll und einer Auflösung von 3840 × 1080 Pixeln. Der gebogene Bildschirm besitzt einen Krümmungsradius von 1,80 Meter, womit die Spieler noch mehr in die Gaming-Welt gezogen werden sollen. Aber auch als Arbeitsgerät hat der Monitor durchaus seinen Reiz.

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Eine Künstliche Intelligenz soll das Wäsche waschen auf eine neue Ebene bringen. Schneller, effizienter und mit einer "intelligenten Waschmitteldosierung", kann mit diesem Gerät laut Samsung nichts mehr schiefgehen.

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Zwei Moton, die sich in die jeweils entgegengesetzte Richtung bewegen, für die beschleunigte Waschdauer. Die Künstliche Intelligenz nimmt das Wäsche sortieren und das Pflege-Markerl studieren ab- in der Theorie. Der Nutzer kann die Art von Kleidung eingeben und den Grad der Verschmutzung Der sogenannte Q-Rator, die dazugehörige App, berechnet dann das ideale Waschprogramm. Die Waschmaschine mit den klingenden Namen WW8800 hat bislang offiziell noch keinen Preis.

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Ein Staubsauger. Ohne Kabel. Kling verdammt nach Dyson und schaut der britischen Konkurrenz durchaus ähnlich.

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Spannend wurde es bei der Präsentation dann doch noch. Die Uhren-Serie von Samsung hat ein Update bekommen. Die Gear Sport ist jetzt noch sportlicher und erkennt Schwimmarten. Die Poollänge lässt sich einstellen und es gibt verschiedene Traingsmodi, außerdem soll der Schwimmer durch die Uhr auch Tipps zur Leistungssteigerung und besseren Technik bekommen. Rat holte sich Samsung hier von Schwimmprofi Speedo.

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Die Nachfolge-Version der Gear S3 ist nun noch mehr auf Fitness und verschiedene Sportarten ausgelegt. Integriert in die Software kann man jede kalorische Zufuhr eintragen. Die Uhr rechnet dann die Werte zusammen und hält via Kreisdiagramm übersichtlich auf dem Laufenden, ob man sich noch im Soll bewegt, oder schon lieber auf ein Stück Karotte ausweichen sollte, anstatt sich die Sachertorte einzuverleiben.

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Außerdem wird man erinnert, wenn man sich nicht genug bewegt. Das konnte bei aktuellen Modellen aber durchaus lästig werden. Zum Beispiel in der Nacht, wenn man schläft und die Uhr meint, es wäre Zeit sich zu bewegen, oder während des Autofahrens. Zeigt man der Uhr, dass eine aktive Bewegunge, weil im Flugzeug, nicht möglich ist, werden Dehnübungen, die man im Sitzen machen kann, angezeigt. Also, adieu Ausreden.

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Bis zu 50 Meter ist die Gear Sport wasserdicht und ist nach Militärstandards zertifiziert. Das Corning Gorilla Glass soll zudem vor Kratzern schützen.

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Von Tauchgängen und extremen Wassersportarten rät Samsung aber dennoch ab.

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Mit der Gear Sport kommen auch neue Kooperationen, von denen die Kunden profitieren können. Auf der Uhr steht das gesamte Portfolio von Under Amour (MyFitnessPal, Under Amour Record, Endomondo) zur Verfügung. Spotify ist ebenfalls mit an Bord, weswegen Songs direkt auf die Uhr für die Offline-Nutzung gespeichert werden können.

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Die Uhr wird ab Mitte September für 349 Euro erhältlich sein. Die Gear Fit2Pro, die sich von der technischen Ausstattung kaum von der Gear Sport unterscheidet, wird für 229 Euro auf den Markt kommen.

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Samsungs diesjähriges IFA-Sortiment ist umfassend. Der Gaming-Monitor und die Gear Sport stechen dabei besonders hervor.

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