Die Zahl der weltweiten Mobilfunkverträge ist Ende 2011 auf 6 Milliarden angestiegen. Das berichtete der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson am Mittwoch unter Berufung auf Daten der Telekomkonzerne zum vierten Quartal 2011.
Viele Kunden nutzen allerdings mehrere Verträge, so dass bereinigt rund 4,1 Milliarden Teilnehmer übrig bleiben, schrieb Ericsson am Mittwoch - immerhin fast 60 Prozent aller Menschen weltweit.
Wachstum in Indien und China
Im Jahresvergleich stieg die Anzahl mobiler Verträge um 13 Prozent. Die meisten der im 4. Quartal hinzugekommenen geschätzt 180 Millionen neuen Mobilfunkteilnehmer leben in Indien und China. Brasilien, Indonesien und Bangladesch belegen in der Rangfolge die darauffolgende Plätze.
Weltweit wurde per Ende 2011 fast eine Milliarde mobiler Breitbandzugänge gemeldet. Das entsprach im Jahresvergleich einer Zunahme um rund 60 Prozent. Träger der Entwicklung war der rasant wachsende Smartphone-Markt. Bei nahezu 30 Prozent aller im Jahr 2011 verkauften Mobilfunk-Endgeräte handelte es sich um Smartphones, 2010 lag der Anteil noch bei lediglich 20 Prozent. Da Smartphones am Gesamtbestand aller Mobilfunkgeräte derzeit lediglich rund 10 Prozent ausmachen, besteht in diesem Segment noch beträchtliches Wachstumspotenzial, berichtet Ericsson.
(Ag. )
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