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Polizei überlegt "Sicherheits-App" mit Notruf-Button

13.03.2012 | 14:53 |   (DiePresse.com)

Das Bundeskriminalamt hat eine entsprechende Idee per Facebook vorgelegt. Die Reaktionen fielen großteils positiv aus. Noch gibt es aber keine konkreten Pläne für die Realisierung.

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Das Bundeskriminalamt (BK) denkt darüber nach, eine "Sicherheits-App" zu entwickeln. Eine solche Applikation für Smartphones und Tablet-Computer könnte Funktionen wie eine Übersicht über Kriminalitätsfälle in der Wohngegend des Users, Präventionstipps oder auch einen Notrufbutton enthalten, hieß es auf der BK-Facebook-Seite, wo die Idee am Dienstag vorgestellt wurde.

"Wir führen eine Art Iststandsanalyse durch, ob so etwas überhaupt sinnvoll wäre und gut ankommen würde", erläuterte BK-Sprecherin Silvia Strasser gegenüber der APA. Gefragt wurde dort, wo die potenziellen Anwender einer solchen App zu finden sind. Die User zeigten sich vom in Aussicht gestellten Service durchaus angetan: "Super Idee!", "Wär voll spitze :-D" und "Info ist alles :-)", lauteten einige der Kommentare. Innerhalb der ersten Stunde klickten rund 600 Facebook-Nützer den "Gefällt mir"-Button. Einige Anwender zeigten sich aber auch wenig begeistert: "Nein. Investiert Euer knapp bemessenes Budget lieber in ein flächendeckendes Einsatzleitsystem", lautete ein Posting.

Das Bundeskriminalamt hatte "... nur mal so gefragt... wie würde euch eine "Sicherheits-App" gefallen, mit Funktionen wie z.B. - aktuelle Kriminalität in meiner Region - Präventionstipps - Kontakt zur nächstgelegenen Dienststelle - Fahndungen und abgängige Personen - Notrufbutton Wünsche und Anregungen dazu gerne hier und jetzt! ;-)". Konkret sei die Sache noch nicht, der Stimmungstest sei nur "ein erster Schritt", sagte Strasser.

(APA)

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13 Kommentare

Ich wäre für

einen Hausdurchsuchungs-App für unschuldie Administratoren. Wo jeder Admin dann nachsehen kann, welche Wohnung die WEGA als nächstes stürmt

Re: Ich wäre für

Eine angekündigte Hausdurchsuchung ist genauso sinnvoll, wie eine Sandlieferung für die Sahara.

Re: Re: Ich wäre für

Klar her Polizeimitarbeiter wäre es sinnlos aber so würde es zumindest keine Unschuldigenr mehr treffen.

Euer Versagerverein ist ja der Meinumg OH bedeutet OverHacker.

Im übrigen ich bin auch SysAdmin. Wann kommt meine Hausdurchsuchung

Re: Re: Re: Ich wäre für

"Euer Versagerverein"?
Ich arbeite weder für die Polizei noch für eine vergleichbare staatlilche oder nicht-staatliche Einrichtung.

Wenn im Vorfeld klar ist, dass jemand unschuldig ist, wird es dort auch keine Hausdurchsuchungen geben, da man bekanntlich einen begründeten Richterbeschluss benötigt.
Natürlich kann es, speziell bei SysAdmins auch mal unschuldige treffen, falls das Unternehmen, für das man zuständig ist, Mist baut und daher ein begründeter Verdacht entsteht.
Auch wenn man verständlicherweise dann nicht erfreut ist, sollte es aber dennoch verständlich sein, dass eine Durchsuchung gerechtfertigt war.
Nennen Sie es Berufsrisiko. (Arbeite ich für eine seriöse Firma oder nicht?)

Glauben Sie wirklich die Polizei macht aus Jux und Tollerei bei nachweislich unschuldigen Personen eine Hausdurchsuchung?

Wenn es Ihre Angewohnheit ist, jeden zu beleidigen, ohne eine Ahnung zu haben, ist die Gefahr für eine Hausdurchsuchung wahrscheinlich höher.

Alternativ fragen Sie einfach mal bei der Polizei nach. Würde Ihnen aber raten, sich dort etwas zivilisierter zu benehmen.

Re: Re: Re: Re: Ich wäre für

Und weil die Polizei von nichts eine Ahnung hat, kommt es ja dann zu solchen Hausdurchsuchungen.

http://futurezone.at/netzpolitik/7483-anonaustria-polizei-stuermt-falsche-wohnung.php

Re: Re: Re: Re: Re: Ich wäre für

Wo ist das Problem?
Es gab einen begründeten Verdacht.

Bloß weil ein Verdacht besteht, heißt es ja nicht, dass die Person schuldig sein muss. Man muss den Verdacht dann halt entweder bestätigen oder entkräften, in diesem Fall wurde er entkräftet.

Ich verstehe, dass der Mann nicht erfreut darüber war, aber ich vermute mal, dass er sich im Dunstkreis von anonymous bewegt hat oder es sonst irgendwie herausgefordert hat und er deshalb wohl Verständnis dafür zeigen sollte, dass er ins Visier gerät, auch wenn er unschuldig ist.

Wie gesagt, Berufsrisiko.

Auch hier wurde nicht grundlos vorgegangen.

Wenn Sie ein Verfahren kennen, um Fehler bei der Ausforschung verdächtiger Personen zu beseitigen, wäre Ihnen die ganze Welt dankbar, wenn Sie es uns mitteilen würden.

Alternativ bleibt halt: Nachforschen und Verdächtige durchgehen.

lg

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Ich wäre für

Wo war bitte der begründete Verdacht?

Die Polizei hat hier 1 aus 1000 gespielt. Damit hat er sie herausgefordert, weil er einer von den 1000 war.

Zeigt von guter Kriminalarbeit. Durchsuchen wir alle Wohnungen der SysAdmins, einer wird schon der richtige sein.


Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Ich wäre für

Wie gesagt: Wenn Sie eine bessere Methode kennen, teilen Sie sie uns bitte mit, bzw. der Polizei.

Man muss sich ja nicht darum bemühen, unter die Verdächtigen zu kommen.

Irgendwie müssen die Täter schließlich gefunden werden, denn wenn das Inet als rechtsfreier Raum angesehen wird, haben wir bald wesentlich größere Probleme.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Ich wäre für

Mit ihren "uns" haben sie sich nun endgültig veraten, anber ich wusste es schon zuvor.

Michael R. hat sich auf keinen Fall bemüht unter die Verdächtigen zu kommen aber er wurde eben durch das Zufallsprinzip ausgewählt.

Irgendwie müssen die Täter schließlich gefunden werden und ein Zufallsprinzip ist immer gut.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Ich wäre für

Nochmals: Ich habe nichts mit der der Polizei oder Vergleichbarem zu tun. Mit "uns" meine ich die breite Masse der Bevölkerung.

lg

Gast: gast:1
14.03.2012 11:44
1 0

und

was ist mit Denen die bei Facebook aus gutem Grund einen großen Haufen drauf bzw. noch größeren Bogen drumherum machen?

Gast: Frz Rev
13.03.2012 23:54
2 0

Facebook-Gegner

"Super Idee!", "Wär voll spitze", lauteten einige der Kommentare... rund 600 Facebook-Nützer klickten den "Gefällt mir"-Button.

Ich frage mich, wie seriös solch eine Abstimmung wohl sein mag (bzw inwiefern User über die wahrliche Sinnhaftigkeit eines solchen Apps nachdenken).

An alle Facebook-User:
Warum erkennt ihr nicht wie dieses Unternehmen mit euren Daten spielt?
(gut, die Zielgruppe an die sich meine Frage richtet, werde ich nicht hier finden...)


Gast: korruptionsjaeger
13.03.2012 17:25
4 0

Korruptions-Notrufknopf

Das Display bricht binnen weniger Stunden wegen Abnützungserscheinungen.

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