Prozess: Breivik will Freispruch oder Todesstrafe

18.04.2012 | 16:17 |   (DiePresse.com)

Der norwegische Attentäter hält eine langjährige Gefängnisstrafe für seine Taten für "erbärmlich". Weiters betont er, dass Norwegen weitere Anschläge drohen würden. Zwei "Zellen" seien zu Anschlägen bereit.

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Der norwegische Massenmörder Anders Behring Breivik hält eine langjährige Gefängnisstrafe für seine Taten für "erbärmlich". Es könne nur zwei gerechte Urteile geben: Freispruch oder Todesstrafe. "Ich will die Todesstrafe nicht, aber ich hätte das Urteil respektiert", sagte Breivik am Mittwoch bei seiner Befragung vor dem Gericht in Oslo. "Nach meiner Ansicht ist eine 21-jährige Haftstrafe eine erbärmliche Strafe."

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Zuvor hatte er erklärt, dass Norwegen jederzeit weitere Anschläge drohen würden. Zwei weitere "Zellen" seien zu Anschlägen bereit, so Breivik am dritten Tag seines Prozesses. Auf die Frage von Staatsanwältin Inga Bejer Engh, ob die Norweger weitere Attacken dieser "Zellen" zu befürchten hätten, antwortete er "ja".

Bereits am Dienstag hatte Breivik vor Gericht erneut auf weitere angeblich existierende "Zellen" verwiesen: Er sei ein "Kommandant", der "lose Verbindungen" mit zwei weiteren unabhängigen Ein-Mann-Zellen unterhalte. Breivik hatte in der Vergangenheit in seinem im Internet veröffentlichten 1500 Seiten starken Manifest erklärt, Mitglied einer Tempelritterorganisation zu sein, die er 2002 mit drei Verbündeten gegründet haben will. Der norwegische Geheimdienst hat jedoch keine Hinweise auf die Existenz einer solchen Organisation.

Tempelritter? Breivik verweigert Antworten

Abgesehen von dieser Drohung gab sich Breivik am Mittwoch schweigsam. Er weigerte sich vor dem Osloer Gericht, tiefergehende Fragen von Staatsanwältin Inga Bejer Engh zu beantworten. So sollte Breivik zu seinem angeblichen Kontakt zu anderen militanten Nationalisten und dem angeblichen Netzwerk der "Tempelritter" Auskunft geben. "Ich möchte das nicht kommentieren. Sie können dieses Thema einfach überspringen", sagte der 33-Jährige mehrmals. "Wenn Sie nicht antworten, kann das gegen Sie verwendet werden", bemerkte Richterin Wenche Elizabeth Arntzen.

"Ich hoffe, Sie legen weniger Gewicht darauf, mich lächerlich zu machen, und mehr auf die Sache", sagte Breivik an Engh gerichtet. Die Staatsanwaltschaft wolle ja nur anzweifeln, dass die "Tempelritter" existierten.

Auch ansonsten gab er sich verschlossen: "Mein Eindruck war, dass die meisten militanten Nationalisten in Norwegen unter Beobachtung standen", sagte er. Das sei für ihn ein großes Problem gewesen. "Wenn es zu vermeiden ist, möchte man nicht erfasst werden", ergänzte er. Etwaige Kontakte oder Treffen vor den Anschlägen des 22. Juli 2011 nannte er ebenfalls nicht: "Ich möchte keine Informationen geben, die zu weiteren Festnahmen führen könnten."

Der 33-jährige muss sich in Oslo für den Tod von 77 Menschen verantworten. Er ist wegen Terrorismus und vorsätzlichen Mordes angeklagt. Breivik bekennt sich zu den Taten, spricht aber von "Notwehr". Entscheidende Frage im Prozess wird sein, ob er zurechnungsfähig ist.

Prozess gegen Breivik: Der Attentäter ohne Reue

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Manifest als "Terrorschule"

Am Mittwoch wollten sich die Staatsanwälte auf die Zeit von 2001 bis 2006 konzentrieren, in der Breivik seinen Hass auf alles Multikulturelle und seine politische Ideologie entwickelte. Er habe vor allem über das Internet Kontakt zu Gleichgesinnten gesucht, erklärte Breivik. Welche Personen dies waren, wollte er nicht sagen. Er soll einen gesuchten serbischen Nationalisten in Liberia getroffen haben.

Sein 1500 Seiten starkes Manifest betrachtet der Massenmörder als "Terrorschule". Man müsse nicht sonderlich begabt sein, um Anschläge wie im Osloer Regierungsviertel und auf der Insel Utøya zu begehen, gab er zu.

(Ag./Red.)

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144 Kommentare
 
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hat nicht che Guevarra ähnliche Ideen gehabt, als

er gemordet hat.
Allerdings war er auf der anderen Seite des Spektrums und deshalb gibt es einen Platz nach ihm benannt.

Beides üble Figuren, dass da keine falschen Ideen aufkommen: aber das Leben ist relativ und nur das Sterben ist absolut.

Re: hat nicht che Guevarra ähnliche Ideen gehabt, als

Das ist in meinen Augen eine absolut dumme und respektlose Aussage. Breivik hat im Rahmen des Rechts keine Gnade verdient.

Gast: F87
20.04.2012 15:43
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Utøya

Die Insel heisst auf Norwegisch "Utøya" und nicht Utöya! ...und das im Zeitalter der Globalisierung und des WWW. Norwegisch verwendet kein ö! oder ä oder ü sondern æ, ø oder å!

Re: Utøya

Genau darum geht es hier... wie man den Namen der Insel schreibt.

Armes Würstchen...

Wundert mich eigentlich dass er nicht zum Islam konvertiert ist, die hätten so einen Irren bei den Salafisten mit offenen Armen empfangen!

zurechnungsfähig?

ein interessanter aspekt, warum nach dem ersten gutachten, das breivik als psycho klassifizierte, die staatsanwalt ein neues gutachten in auftrag gab:

die ersten gutachter hatten diverse breivik-ausdrücke (zb sein geschwafel von den temple-knights u.a.m.) als die phantasiewelt eines gestörten menschen interpretiert. ihnen war nicht bewusst, dass es sich dabei um ausdrücke (schlüsselwörter, doppelbezeichnungen) aus der rechtsextremen szene handelt. x-fach nachzulesen in den foren und blogs, wo breivik sich herumgetrieben hat.

nein, breivik ist kein psycho. oder zumindest kein ärgerer als osama & co.
breivik ist ein stinknormaler politischer attentäter.

Antworten Gast: Horsty
20.04.2012 12:12
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Re: zurechnungsfähig?

Wäre es nicht auch denkbar, dass er ein, wie Sie sagen, "stinknormaler rechtsextremer", sehrwohl zugleich auch psychisch gestört ist? Ich würde die Grenze zwischen psychischer Gesundheit und Krankheit nicht so scharf ziehen, und diese Grenze nicht an z.B. politischer Radikalität festmachen.

Anders gesagt: Dass es in der Welt unzählige vergleichbar radikal gesinnte und gewaltbereite Menschen wie Breivik gibt, heißt nicht gleich, dass diesem Phänomen keine psychische Störung zugrunde liege.

Man darf nicht vergessen, dass psychische Störungen im Allgemeinen keine seltenen sondern allgegenwärtige Phänomene sind - man beachte die Prävalenzangaben zu diversen psychischen Störungen, inklusive Schizophrenie (1%). An irgendeiner Form von Störung leidet fast jeder Mensch, und auch die schwerwiegenden Störungen (schizophrene Störungen, Persönlichkeitsstörungen) sind allgegenwärtig, zum Teil von der Häufigkeit her vergleichbar mit "Volkskrankheiten" wie Diabetes und Co.

Also halte ich es für falsch, zu argumentieren, Breivik sei vermutlich nicht psychisch krank, nur weil es von seiner Sorte unzählige andere gibt. Schwere psychische Störungen (z.B. Schizophrenie, Persönlichkeitsstörungen) sind keine ausgefallenen Raritäten, sondern ein allgegenwärtiges Phänomen.

Re: Re: zurechnungsfähig?

Ist das so wichtig? Gewiß hat jeder von uns seine kleineren oder größeren Neuröschen, aber die Frage m.E. weniger, inwieweit Breivik eine solche Krankheit hatte und möglicherweise unter ihr gelitten hat, sondern ob er imstande war, die Folgen und die Gesetzeswidrigkeit seines Handlens klar zu erkennen. In seinem Prozeß scheint er trotz seines verqueren Weltbildes zu schlüssigem Denken und logischen Aussagen imstande sein, also hatte der Richter offenbar sehr recht, wenn er dem ersten Gutachten mißtraute. Interessant wäre es aber zu wissen, wie oft solche Fälle von Gutachtern entschieden werden, die mit der Materie nicht vertraut sind, z.B. rechtsextreme Schlüsselwörter nicht erkennen.

Antworten Antworten Antworten Gast: Horsty
20.04.2012 12:59
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Re: Re: Re: zurechnungsfähig?

Da muss ich widersprechen.

1. Dass Breivik, wie Sie schreiben, schlüssig denken und logisch aussagen kann, und die Folgen seiner Tat einschätzen kann, bedeutet nicht unbedingt, dass er zurechnungsfähig ist. Die im Raum stehende psychiatrische Diagnose einer wahnhaften Störung würde bedeuten, dass Breivik zwar schlüssig denken kann, dass allerdings seine Wahrnehmungen und Entscheidungen nur im Kontext seiner persönlichen, wahnhaften Realität schlüssig sind. Menschen, die unter wahnhaften Störungen leiden, denken nicht wirr und unlogisch - sie sind lediglich von einer für Gesunde offensichtlich nicht realen Sache überzeugt. Dass eine solche Störung, sollte sie vorliegen, Breiviks Zurechnungsfähigkeit beeinträchtigt, dürfte klar sein. Soviel zum Thema "mit der Materie vertraut sein".

2. Dass Breiviks Gedankenwelt sich rechtsextremer Ideen, und wie Sie schreiben, rechtsextremer Schlüsselwörter bedient, schließt nicht aus, dass er dies eventuell im Rahmen einer wahnhaften Gedankenwelt tut. Dass jemand an einem Wahn leidet, bedeutet ja nicht, dass er sich nicht bestehender (z.B. rechtsradikaler) Ideen bedienen könnte bei der wahnhaften Konstruktion seiner Ideen.

Was ich sagen will, ist, dass Wahn und Rechtsradikalismus einander in diesem Fall nicht ausschließen!

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Re: Re: Re: Re: zurechnungsfähig?

Nach Ihrer Definition verschwimmt aber irgendwie der Unterschied zwischen "wahnhaft" und "normal". Vor allem sind Wahrnehmungen und Entscheidungen meistens nur im Kontext der persönlichen Sichtweise schlüssig.
Breivik war dazu bereit, Menschen zur Durchsetzung seiner wirren Ideen zu töten. Das ist aber in Wirklichkeit höchst rational - aber eben mörderisch. Es ist nichts weiter als die konsequente Anwendung des Utilitarismus.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Horsty
20.04.2012 15:47
2 0

Re: Re: Re: Re: Re: zurechnungsfähig?

Ja, man könnte seine Vorgehensweise als höchst rational bezeichnen. Doch, wie bereits gesagt, steht das nicht im Widerspruch zum Vorliegen einer wahnhaften Störung. Wer an einem Wahn leidet, denkt nicht irrational, sondern rational, aber in Bezug auf eine innere Realität, die aus psychopathologischen Gründen krankhaft verfälscht ist. Die Grenze zum Gesunden ist dabei tatsächlich nicht einfach zu ziehen (z.B. jeder, der verliebt ist, ist theorethisch "wahnhaft" von der Vorzüglichkeit seines/seiner Angebeteten überzeugt). Ein typischer Wahn im psychopathologischen Sinne, wie er z.B. typischerweise bei paranoider Schizophrenie vorliegt, erfüllt jedoch klar definierte Kriterien: subjektive Gewissheit, Unkorrigierbarkeit durch zwingende Schlüsse, Unmöglichkeit des Inhaltes.

Sollte sich herausstellen, dass Breivik sich z.B. aufgrund einer paranoiden Schizophrenie in einer real nicht existierenden Rolle und Situation sieht, so wäre sein Handeln zwar nicht minder konsequent und menschenverachtend, aber dennoch das Produkt einer psychosozial und genetisch bedingten Erkrankung.

Ich weiß, dass die Grenze zwischen Fanatismus und Wahn nicht einfach zu ziehen ist, aber die Unterscheidung ist dennoch enorm wichtig. Immerhin geht es um die Frage nach der Ursache von Leid. Es kann nicht reichen, auf jedes Verbrechen zu reagieren mit "eh klar, das ist einfach einer von diesen bösen Unmenschen". Ich glaube im 21. Jahrhundert kann man sowas differenzierter analysieren.

Gast: Bobby
20.04.2012 01:26
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Presse als Unterhaltungsmedium

Dieser Artikel liest sich wie ein Auszug aus einem Kriminalroman, voller oberflächlicher Dramatisierungen. Das Thema Breivik ist doch ernsthaft betrachtet schon dramatisch genug, und ich finde es geschmacklos, daraus eine unterhaltsame "Gerichtssaal-Story" á la Hollywood zu machen - über den packenden Kampf zwischen einer heldenhaften Richterin und einem Bösewicht.

Wer sich von solchen Stories fesseln und unterhalten lässt, der sollte lieber die Sendung Richterin Salesch schauen.

Antworten Gast: Bobby
20.04.2012 12:15
1 1

Re: Presse als Unterhaltungsmedium

Anmerkung:
Ich habe den Kommentar zum Artikel mit dem Titel

"Breivik-Prozess: Ich wollte nicht 69, sondern alle töten"

verfasst. Leider erscheint mein Kommentar auch unter anderen Artikeln zum Thema Breivik. Bitte darum, meinen Kommentar nur im Zusammenhang mit dem oben genannten Artikel zu verstehen!

Re:

Dies wird durch die kleine Anmerkung "Zum Artikel: ..." direkt über Ihrem ersten Kommentar für jeden ersichtlich.

Gast: Breitling
20.04.2012 00:05
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Theorie

Ich würde mit dem Lächerlichmachen sehr vorsichtig sein. Ich denke, dass die Staatsanwaltschaft sich auf sehr dünnes Eis begiebt. Ihn als Dummkopf hinstellen zu wollen halte ich als ausgesprochen gefährlich. Sollte er am Ende in der Rolle des Verlierers dastehen, würden ihm noch mehr Sympathien entgegen fliegen. Selbst wenn er rhetorisch niedergeprügelt werden sollte, würde das eine breite Masse spüren. Also, wenn das der Plan ist, dann seid lieber vorsichtig. Ich denke, dass diese Methode am Ende den eisamen Buben zu nutze kommt.
Kein Podium wäre besser gewesen.

8 0

Re: Theorie

Das Kalkül besteht wahrscheinlich darin, Breivik nicht als furchterregendes Monster darzustellen sondern als kompletten Versager, der zwar große Töne spuckt, in seinem Leben aber nichts auf die Reihe gebracht hat. Das ist wahrscheinlich auch die beste Strategie, um Nachahmungstäter zu verhindern. Denn die möchten eben nicht als die Loser wahrgenommen werden, die sie nun einmal sind.

Re: Theorie

aber wie sonst als 'dummkopf' soll man jemand bezeichnen, der an die bei breivik als motivation dienende ideologie der rechtsextremen glaubt?
irgendwas intelligentes kann ich daran jedenfalls nicht erkennen.

Gast: Flugsimulator
19.04.2012 23:53
0 2

Werden Ego-Shooter jetzt verboten?

und das Waffenverkauf muss verboten werden.

Gast: yoshi1
19.04.2012 21:42
4 1

Liebe Presse.

"Gegenüber Staatsanwältin Inga Bejer Engh zieht Anders Breivik zusehends den Kürzeren."

Ernsthaft? Ich hoffe für euch, dass ihr das in der morgigen Ausgabe nicht so abdruckt. Erfahrene, hochdekorierte Staatsanwältin zerreißt einen wahnhaften, geständigen Massenmörder in der Luft. Wahrhaft beeindruckend. Hat Norwegen das wirklich nötig?

Gast: radius
19.04.2012 19:38
6 1

Ein brutaler Mörder zieht vor der Staatsanwältin den Kürzeren.

Was ist denn das für eine blödsinnige Formulierung. Das wollen wir hoffen, dass das Kürzere ziehen keine Kunst sein wird.

Gast: gast352
19.04.2012 18:30
1 12

am besten

World of Warcraft und Call of Duty weltweit verbieten!

6 0

Re: am besten

Kompletter Schwachsinn.
Eine Person mit gesundem Menschenverstand erkennt den Unterschied zwischen einem Spiel und der Realität.
Personen wie dieser Breivik hätten diese Tat auch ohne solche Spiele verübt.

Gast: Gesichtschirurg
19.04.2012 18:05
15 0

Jetzt fehlt nur noch der Kommentar, dass...

...Computerspiele schuld daran seien.

Re: Jetzt fehlt nur noch der Kommentar, dass...


naja, zumindest gespielt hat er, wie zu lesen war...

ein zweiter 'technischer' aspekt: der erwerb und besitz von schusswaffen. denn 69 der opfer wurden damit getötet.

Antworten Gast: Konservativer
19.04.2012 22:55
2 12

Re: Jetzt fehlt nur noch der Kommentar, dass...

Schuld nicht, aber förderlich.

Streiten Sie das ernsthaft ab?

Falls ja: Sind Sie selber ein Computerspieler?

Antworten Antworten Gast: GamerDerErstenStunde
20.04.2012 08:48
5 0

Re: Re: Jetzt fehlt nur noch der Kommentar, dass...

Ich bin seit rund 35 Jahren Computerspieler und habe alles mitgemacht von Pong über Space Invaders bis zu Battlefield 3. Ich spielte immer wieder auch gerne Spiele, die Gewalt zum Thema haben. Heute bin ich weit über 40, ich glaube ein guter Vater, dessen Ehe schon weit länger hält, als es in Österreich üblich ist. Die Faszination am Videospiel hat mich zur IT gebracht, in der ich heute noch arbeite. Ich bin also eine Langzeitstudie und weiss wovon ich rede, was man von Ihnen anscheinen nicht behaupten kann. Selbstverständlich gehören Spiele wie COD nicht in Hände Minderjähriger. Aber zu behaupten, mit COD könnte man Taktik lernen ist genau so als behaupte man, mit Mario Kart würde man das Autofahren lernen. Breivig ist ein Verbrecher, der Schuld an seinen Taten ist. Niemand sonst.

 
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