Von US-Forschern konzipierte "Röntgen"-Handys könnten bald einen Blick durch Wände und Kleidung möglich machen. Wie die University of Texas in Dallas mitteilte, entwickelten Wissenschafter einen vergleichsweise preiswerten Mikrochip, der eine Terahertz-Frequenz vom elektromagnetischen Spektrum unterscheiden kann. Die Mikrochips funktionieren mit komplementären Metall-Oxid-Halbleitern (CMOS), die bereits in Notebooks, Smartphones, Fernsehern und Spielekonsolen Verwendung finden.
Die Kombination von CMOS und Terahertz ermöglicht es nach Angaben von Elektrotechnik-Professor Kenneth O, einen Mikrochip und einen Empfänger auf die Rückseite eines Smartphones zu montieren und ihm so zu einem "Röntgenblick" zu verhelfen.
Um die Privatsphäre der Mitmenschen zu schützen, soll die Reichweite der neuen Mikrochips bei höchstens zehn Zentimetern liegen. Os Team vom Texas Analogue Center of Excellence sieht für seine Erfindung ein "bisher vom breiten Publikum unausgeschöpftes Potenzial".
(Ag. )
E3 2013Alles über das wichtigste Event der Branche
DiePresse.com/Handy
Technik-Experten-QuizKey Lime Pie zum Frühstück?
