Google will mit einem Update ein Verkaufsverbot des Smartphones Galaxy Nexus verhindern. Das Nexus wird von Samsung hergestellt und dient Google als Aushängeschild seines mobilen Betriebssystems Android. Samsung liefert sich seit 2011 einen erbitterten Patentkampf mit Apple vor Gerichten in vielen Ländern. In den USA hat der südkoreanische Konzern nun eine weitere Niederlage hinnehmen müssen. Samsung scheiterte am Dienstag vor einem kalifornischen Gericht mit dem Versuch, ein Verkaufsverbot für das Galaxy Nexus aufheben zu lassen. Diesen Stopp hatte der iPhone-Hersteller Apple per einstweiliger Verfügung erwirkt.
Von Siri abgekupfert?
Überzeugt hat das Gercht vor allem ein Patent, das sich auf eine universelle Suchfunktion bezieht, die in "Siri" - einem Kernelement des iPhone 4S - zum Einsatz kommt. Dieses Patent sehen Apple und die Richterin mit der universellen Suchfunktion in Android 4.0 verletzt. Der Blog All Things Digital berichtet, dass Google und Samsung nun ein Update vorbereiten, das ein Verkaufsverbot noch verhindern könnte.
Ende Juli wird es spannend
Das Verbot könnte nur noch ein US-Bundesgericht in Washington aufheben, das Samsung ebenfalls angerufen hat. Die beiden Rivalen Apple und Samsung werfen sich gegenseitig Produktpiraterie vor. Ende Juli wird der Fall vor Gericht verhandelt, was für den Patentkrieg richtungsweisend sein könnte. Für Google geht es bei dem Galaxy Nexus zudem um jenes Gerät, das auch das erste Smartphone mit dem angekündigten Android 4.1 sein wird.
Erst am Montag hatte das kalifornische Gericht einen Antrag der Koreaner zurückgewiesen, den Verkaufsstopp für den Tablet-Computer Galaxy Tab 10.1 in den USA aufzuheben. Die mit dem Google -Betriebssystem Android laufenden Samsung-Produkte stellen für Apple eine wichtige Konkurrenz dar.
(APA/Reuters/sg)
Galaxy Nexus: Android-Supermodel im Test




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