Zehn Monate nach seiner Veröffentlichung ist Android 4.0 "Ice Cream Sandwich" auf 15,9 Prozent aller Geräte mit Googles mobilem Betriebssystem installiert. Das inzwischen veraltete Android 2.3 "Gingerbread" ist aber immer noch die meist verbreitete Version, wie Googles Statistiken zeigen. Das noch ältere Android 2.1 "FroYo" hält immer noch 15,5 Prozent. Immerhin hat "Ice Cream Sandwich" dieses schon überholen können. Das vor wenigen Wochen vorgestellte Android 4.1 "Jelly Bean" ist erst auf 0,8 Prozent der Android-Geräte installiert. Bisher haben aber nur die Modelle Galaxy Nexus, Nexus S und Nexus 7 das neue System erhalten.
Plötzliches Wachstum
Obwohl Android 4.0 noch weit abgeschlagen ist im Vergleich zu seinen Vorgängern, ist die Wachstumsrate beachtlich. Im Jänner war die Software erst auf 0,6 Prozent der Geräte, im April waren es dann 3,1 Prozent. Grund dafür ist der Erfolg der neuen Smartphone-Modelle, etwa HTCs One-Serie und vorrangig Samsungs Galaxy S3, das sich millionenfach verkauft hat. Update von diesen Android-4.0-Geräten auf "Jelly Bean" sollten sich auch einfacher gestalten als von früheren Systemen. Dennoch kommen Hersteller-Updates deutlich langsamer als die direkten Veröffentlichungen von Google.
(Red.)
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