Shpock: Österreichische Flohmarkt-App wächst rasant

07.01.2013 | 09:31 |   (DiePresse.com)

100.000 Downloads, 50.000 Angebote - die Bilanz von Shpock fällt beinahe genauso gut aus wie die des älteren Konkurrenten Stuffle aus Deutschland.

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Im September startete das österreichische Startup Finderly die Flohmarkt-App Shpock. Bereits nach wenigen Monaten scheint das Konzept aufzugehen. Wie aus aktuellen Zahlen des Jungunternehmens hervorgeht, wurde die App bereits mehr als 100.000 Mal heruntergeladen und Nutzer stellten fast 50.000 Angebote ein. Damit muss sich Shpock kein bisschen hinter dem deutschen Konkurrenten Stuffle verstecken, der bereits seit Mai letzten Jahres auf dem Markt ist. Dort fällt die Bilanz mit 115.000 Downloads und 55.000 Angeboten kurz vor Jahresende ähnlich aus. 

Android-Version von Stuffle kommt

"Die aktuellen Zahlen zeigen dass Shpock sich keinesfalls verstecken muss und deutlich schneller wächst als so mancher Mitbewerber", schreiben die App-Anbieter nicht ganz ohne Stolz in einer Presseaussendung. Spannend wird es, wenn wie angekündigt bald eine Android-Version von Stuffle erscheint - der österreichische Rivale ist seit Beginn für iPhone und Android erhältlich.

Suche nach Geschäftsmodell

Shpock sortiert Kleinanzeigen im Design von Pinterest nach Entfernung zum Standort des Nutzers und ermöglicht so quasi einen virtuellen Flohmarkt-Bummel. Seit dem Start im September habe man bereits mehrere Anregungen und Wünsche von Nutzern umgesetzt, heißt es in der Aussendung vom Montag. So gibt es mittlerweile Kategorien und eine Suchfunktion, die die Orientierung erleichtern. Bisher haben weder die Macher von Shpock, noch jene von Stuffle verraten, wie sie ihre Flohmarkt-Apps monetarisieren wollen.  

 

(sg)

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