HTC hat in Wien sein neues Smartphone "Hero" vorgestellt. Das auf dem von Google entwickelten Betriebssystem Android basierte Mobilgerät kommt in einem schlichten, aber edlen Design, das von HTC direkt in drei Farben verkauft wird: Braun, Grau und Weiß. Letztere besitzt eine schmutzabweisende Teflonbeschichtung. Eine spezielle Version in Schwarz wird von T-Mobile unter dem Namen "G2 Touch" vertrieben werden. Wichtiger als die Hardware bezeichnet HTC aber das Konzept dahinter, das sich vor allem an der Benutzeroberfläche zeigt: HTC Sense. DiePresse.com war vor Ort und konnte erste Eindrücke des Geräts sammeln.
Gerät individuell wie Armbanduhr gestalten
Hinter der neuen Produktphilosophie stehen mehrere Kerngedanken. Besonderen Wert legt der Hersteller zum Beispiel auf die Möglichkeit, das Gerät komplett individuell zu gestalten. Lars-Christian Weisswange, Regional Director für die Reagion Deutschland, Österreich und Schweiz (DACH) verglich das Hero mit einer Armbanduhr: "Fast jeder von Ihnen besitzt eine, aber kaum eine sieht gleich aus. Passend dazu bietet das Gerät gleich 12 verschiedene Formate für die Uhr auf dem Startbildschirm.
"Scenes" für unterschiedliche Bedürfnisse
Das neue Smartphone soll sich auch an die jeweilige Situation mit wenigen Handgriffen anpassen lassen. Als Beispiel nennt HTC ein Layout für die Arbeit und eines für den Urlaub. Dank sogenannter "Scenes" können Benutzer sehr einfach das komplette Aussehen des Startbildschirms ändern, der in sieben Segmente unterteilt ist. Darauf lassen sich Verknüpfungen, Kontakte und diverse Helfer-Anwendungen ("Widgets") platzieren. Das Hero bietet damit eine erweiterte Profil-Option für seine Benutzer.
Knick im Gehäuse
Wie schon vom T-Mobile G1 und dem HTC Dream bekannt, besitzt das Gehäuse einen starken Knick am unteren Ende. Laut Weisswange wurde das Design speziell für die Einhandbedienung entworfen. Tatsächlich liegt das Gerät auch sehr gut in der Hand, der Trackball und die Funktionstasten sind leicht zu erreichen. Ein detaillierter Testbericht folgt demnächst - DiePresse.com konnte sich bereits ein Testgerät sichern.
Technik-Details
Typus: Brick mit 3,2-Zoll-Touchscreen (320 x 480 Pixel und Multitouch)
Speicher: 512 Megabyte intern, auf 32 Gigabyte aufrüstbar (MicroSD)
Betriebssystem: Android mit HTC-Anpassung "Sense"
Kommunikation: HSDPA/EDGE/UMTS, WLAN, Bluetooth mit A2DP
Kamera: 5 Megapixel, Autofokus, Geo-Tagging
Besonderheiten: GPS, digitaler Kompass, Trackball
Größe/Gewicht: 111 x 56 x 14 Millimeter, 135 Gramm
Verfügbarkeit/Preis: Ab Ende Juli, 499 Euro UVP, bei Orange als Vertragshandy, Spezialversion "G2 Touch" bei T-Mobile erhältlich.
(db)
HTC Hero im Test: Griffiges Konzept mit Knick

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