Digital oder analog: Wie sich die Medienwelt verändert

2017 wird das Erbrecht grundlegend geändert, das hat weitreichende Folgen für Erben. Rechtzeitiges Handeln ist aus diesem Grund anzuraten.

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Die Hauptbücherei Wien ist ein Hort des Wissens: Mehr als 323.000 Bücher sind hier zu finden, außerdem können die Besucher in den Ausgaben von mehr als 620 verschiedenen Zeitschriften und Zeitungen blättern. Hier suchen Schüler und Studenten ebenso nach wertvollen Informationen wie Pensionisten; Freunde literarischer Werke finden jede Menge Lesestoff, andere borgen sich Sachbücher zu Recht, Technik oder Informatik aus. Trotz dieses großen Angebots an gedrucktem Wissen ist auch diese Bücherei am Gürtel ein Beispiel, wie sich die Medienwelt verändert: Digitale Medien wie E-Books können ebenso ausgeliehen werden wie Bücher mit Papierseiten, direkt in der Bücherei können Computer für Recherche im Internet genutzt werden und auf einem der 18 Audio- und Videoplätze kann man sich Bild- und Tondokumente in Ruhe anhören bzw. ansehen. Und über einen digitalen Zeitungsstand können die Inhalte österreichischer und internationaler Medien im Internet gelesen werden.

Digital oder analog? Diese Frage beschäftigt Medien, Werbung und Kommunikation seit vielen Jahren. Die Vorteile elektronischer Informationen sind klar: Rasche und ortsunabhängige Verfügbarkeit ermöglichen ein ganz anderes Nutzerverhalten, als dies Texte in Papierform können. Die Digitalisierung hat in diesem Bereich, der Privatpersonen ebenso betrifft wie Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, besonders große Auswirkungen. Wir müssen nur den Blick in der U-Bahn, im Wartezimmer oder im Restaurant schweifen lassen, um die Wirkung digitaler Medien zu erkennen. Nicht nur die Informationsaufnahme und -speicherung, auch die Kommunikation zwischen Menschen und Organisationen ändert sich rapide. Forscher der Universität Regensburg sehen sich gerade an, wie sich die Vorteile analoger und digitaler Medien kombinieren lassen. Die Flexibilität, die man beispielsweise beim Anbringen von Anmerkungen auf Papier hat, können digitale Medien bisher noch nicht bieten. Wie wahr: Denken wir nur an die Notizen und Post-its, die in Büchern oder am Computer hinterlassen werden. 

 

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Altbekannte und bewährte Medien wie Bücher, Tageszeitungen und Magazine werden nicht verschwinden, in Zukunft wird die Medienwelt aber vielfältiger und bunter. So wie in der Hauptbücherei das Maigret-Taschenbuch ebenso zu finden ist wie ein Roman im E-Book-Format oder das Online-Dossier zu aktuellen politischen Themen.

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