5 Tipps, um deine Privatsphäre im Netz zu schützen

Die Haustür steht sperrangelweit offen, auch die Balkontür und alle Fenster sind geöffnet. Der Zutritt ist ganz einfach möglich und jeder kann sich in den vier Wänden umsehen.

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Was im realen Leben undenkbar ist, wird im Netz allzu oft praktiziert: Die Privatsphäre spielt dort gar keine große Rolle. Freiwillig oder unfreiwillig werden persönliche Daten preisgegeben.

Wie kann man das Private besser schützen? Dazu haben wir fünf Tipps parat:

1. Einstellungen beachten: Wer bekommt was auf welcher Plattform zu sehen? Dürfen nur Freunde die jeweiligen Inhalte betrachten oder wirklich jeder? Die Privatsphäre-Einstellungen auf Plattformen wie Facebook oder LinkedIn sind nicht leicht zu durchschauen, doch die Mühe lohnt sich: Nur auf diese Weise kann verhindert werden, dass die eigene Person grell beleuchtet im Schaufenster steht.

2. Sichere Passwörter verwenden: Der Zugriff auf persönliche Daten, die man für sich behalten möchte, ist dann ganz einfach, wenn man keine sicheren Passwörter einsetzt. „1234“, „Passwort“ oder „0815“ mögen zwar leicht zu merken sein, sind aber ebenso leicht zu knacken; das gilt auch für die Kombination aus Vor- und Nachnamen. Besser ist es, Buchstaben mit Sonderzeichen und Zahlen zu mischen und außerdem für verschiedene Konten wie Facebook unterschiedliche Passwörter zu verwenden.

3. Aufpassen bei verdächtigen Mails: Das dringende Mail der Bank sieht unverdächtig aus und fordert zum sofortigen Aufrufen einer Website auf. Allzu oft handelt es sich dabei aber um betrügerische Phishing-Mails, mit denen Gauner die Empfänger auf gefälschte Seiten locken wollen, um dort an Zugangsdaten oder Codes zu gelangen. Besser ist es, verdächtige Mails sofort zu löschen und auf keinen Fall Links in diesen Nachrichten zu öffnen.

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4. Anti-Viren-Programme einsetzen: Um Viren und Schadprogramme von Computern, Tablets und Smartphones fernzuhalten, sollte entsprechende Abwehrsoftware verwendet werden. Diese kontrolliert, wer auf Daten zugreift und kann schädliche Eindringlinge draußen halten. Wichtig ist aber, dass die Software regelmäßig aktualisiert wird.

5. Was will ich von mir selbst verraten? Entscheidend ist letztlich die Frage, was ich denn von mir selbst im Netz überhaupt preisgeben will und darf. Es gibt ja Informationen, Fotos und Videos, die hier nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Und nicht vergessen: Was einmal online gestellt wurde, kann später nicht mehr so leicht entfernt werden.

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