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TU Graz: Studenten bauen 'Luftbrunnen' für die Wüste

03.05.2007 | 15:20 |   (DiePresse.com)

Das Projekt "Oasis- water is life" der TU Graz bringt Wasser in die Wüsten. Einen halben Liter Wasser pro Stunde gewinnt der Prototyp aus der Luftfeuchtigkeit.

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Tansania. Wüste. Trockenheit. 39 Millionen Menschen leben unter ständigem Wassermangel. Schon bald könnte ihnen eine Erfindung österreichischer und finnischer Studenten das Leben retten. Unter dem Projetnamen "Oasis - water is life" haben Studenten der TU Graz und der TU Helsinki einen Prototyp eines Geräts gebaut, mit dem in der Wüste Wasser gewonnen werden kann.  

Ein halber Liter Wasser pro Stunde

Der Apparat wandelt dabei die Luftfeuchtigkeit in den ostafrikanischen Regionen in kostbares Wasser um. Bis zu einem halben Liter Wasser kann der Prototyp aus der Wüstenluft filtern. Betrieben wird die Innovation vollständig mit Solarenergie. Die nächsten fünf bis sieben Jahre wird die Maschine demnach autark und wartungsfrei laufen. Was dann mit dem Gerät passiert ist Sache von Philips, dem Geldgeber und Eigentümer des Prototypen.

Low-Budget Prototyp

In nur acht Monaten haben die elf Studenten aus verschiedenen Studienrichtungen das funktions- tüchtige Modell entwickeln können. Der Partner aus der Wirtschaft, Philips Klagenfurt, stellte für das Projekt ein Budget von 7.500 Euro zur Verfügung. In Helsinki sind ähnliche Projekte unter dem Namen "Product Innovation Projects" schon länger bekannt. Von einem Auslands-Semester in Finnland, hat Mario Fallast, der Initiator des Projekts, die Idee für "Oasis - water for life"  auch importiert. In den kommenden Jahren sollen weitere Projekte in enger Kooperation mit der Wirtschaft folgen. (Ag.)

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2 Kommentare
Alien
04.05.2007 11:37
0 0

Haben Die sich denn die Folgen überlegt?

Mit einer Menge derartiger Geräte (und die braucht man bei so einer niedrigen Produktion) wird es sich langfristig auf die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit auswirken. Außerdem wird sich die Bevölkerungszahl in einem unwirtlichen Gebiet erhöhen, was zu einer erhöhten Ressourcennutzung und im Endefekt zu einer ökologischen Katastrophe führen wird.

Gast: AEIOU
03.05.2007 20:01
0 0

Erfreulich.

Nach all dem Unerfreulichen des Tages.