Tansania. Wüste. Trockenheit. 39 Millionen Menschen leben unter ständigem Wassermangel. Schon bald könnte ihnen eine Erfindung österreichischer und finnischer Studenten das Leben retten. Unter dem Projetnamen "Oasis - water is life" haben Studenten der TU Graz und der TU Helsinki einen Prototyp eines Geräts gebaut, mit dem in der Wüste Wasser gewonnen werden kann.
Ein halber Liter Wasser pro Stunde
Der Apparat wandelt dabei die Luftfeuchtigkeit in den ostafrikanischen Regionen in kostbares Wasser um. Bis zu einem halben Liter Wasser kann der Prototyp aus der Wüstenluft filtern. Betrieben wird die Innovation vollständig mit Solarenergie. Die nächsten fünf bis sieben Jahre wird die Maschine demnach autark und wartungsfrei laufen. Was dann mit dem Gerät passiert ist Sache von Philips, dem Geldgeber und Eigentümer des Prototypen.
Low-Budget Prototyp
In nur acht Monaten haben die elf Studenten aus verschiedenen Studienrichtungen das funktions- tüchtige Modell entwickeln können. Der Partner aus der Wirtschaft, Philips Klagenfurt, stellte für das Projekt ein Budget von 7.500 Euro zur Verfügung. In Helsinki sind ähnliche Projekte unter dem Namen "Product Innovation Projects" schon länger bekannt. Von einem Auslands-Semester in Finnland, hat Mario Fallast, der Initiator des Projekts, die Idee für "Oasis - water for life" auch importiert. In den kommenden Jahren sollen weitere Projekte in enger Kooperation mit der Wirtschaft folgen. (Ag.)

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